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Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Monkey Banana Silverback


Rumble in the Jungle

Aktivlautsprecher Monkey Banana Silverback im Test, Bild 1
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Monkey Banana ist als kleiner, feiner Hersteller von aktiven Lautsprecher bekannt, die besonders im Tonstudio-Sektor beliebt sind. Mit der neuen Silverback stellt Monkey Banana einen mächtigen Neuzugang im Produktprogramm vor.

Mit kompakten Aktiv-Monitoren hat der Hersteller Monkey Banana bereits mehrfach in HIFI TEST Einzug gefunden. Denn diese Aktiv-Lautsprecher mit eingebauter Verstärker-Elektronik eignen sich neben ihrem Haupteinsatzgebiet im Tonstudio auch hervorragend als klangstarke, unverwüstliche und äußerst praktische Lautsprecher für den Heimgebrauch. Die neue Silverback verfolgt ebenfalls das Konzept eines aktiven Lautsprechers - allerdings mit deutlich größeren Abmessungen und einer gehörigen Portion mehr Leistung. Als "Silverback" bezeichnet man übrigens das älteste, stärkste Leittier in einer Gemeinschaft von Menschenaffen und da die Verwendung von Primaten-Bezeichnungen bei Monkey Banana Tradition hat, liegt die Namensgebung für das neue, große Topmodell Silverback quasi auf der Hand. 

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Silverback


Mit Abmessungen von etwa 70 x 45 x 46 cm ist das rund 40 kg schwere Gehäuse der Silverback schon ein echter "Brummer". Unser Testmuster wurde mit auffällig grüner, schlag- und kratzfester Lackierung geliefert, wahlweise sind Silverbacks auch in Schwarz erhältlich. Laut Vertrieb ist aber gerade die grüne Version ein echter Verkaufsschlager, denn besonders das jüngere Publikum schätzt sowohl die auffällige Optik als auch die dynamischen Leistungen der Silverback bei Musikveranstaltungen und Partys. Nahezu die gesamte Front des Lautsprechers wird von einem mächtigen 380-mm-Treiber und zwei riesigen Bassreflexöffnungen eingenommen. Doch wo ist der Hochtöner? Da es sich bei diesem Treiber um ein Koaxial-Treiber handelt, findet sich im Zentrum der Membran, hinter der schalldurchlässigen Staubschutzkappe versteckt, ein 75-mm-Druckkammer-Hochtontreiber samt Horn.

Aktivlautsprecher Monkey Banana Silverback im Test, Bild 2Aktivlautsprecher Monkey Banana Silverback im Test, Bild 3Aktivlautsprecher Monkey Banana Silverback im Test, Bild 4Aktivlautsprecher Monkey Banana Silverback im Test, Bild 5Aktivlautsprecher Monkey Banana Silverback im Test, Bild 6
Eine Bestückung, die man meist nur aus dem Profisektor kennt und jede Menge Schalldruck, Dynamik und Belastbarkeit verspricht. Auch bietet die koaxiale Anordnung von Tief- und Hochtöner klangliche Vorteile, da praktisch das gesamte Frequenzsprektrum in einem einzigen akustischen Zentrum entsteht – Phasenauslöschungen wie bei sonst üblichen Konzepten werden so weitestgehend vermieden. Dank des Koaxial-Konzepts läßt sich die Silverback übrigens auch "liegend" ohne klangliche Abstriche auch betreiben. Für ausreichende Verstärkung der Musiksignale dient pro Lautsprecher ein zweikanaliges Aktiv-Modul mit jeweils 500 Watt für den Tiefton und Hochtonzweig. Ein Paar Silverback bringt also in der Summe bei Bedarf bis zu 2.000 Watt Verstärkerleistung ins Spiel - mehr als genug für wirklich lautstarke und dynamische Hörsessions. Das Verstärkermodul bietet professionelle Signal-Eingänge in Form, von XLR-Buchsen, es lassen sich aber per Adapterkabel auch Hifi-typische Cinchleitung anschließen. Die Lautstärke der Silverback wird entweder per Drehregeler an der Box einzeln eingestellt, komfortabler ist jedoch die Regelung an der Quelle - sprich CD-Player, Mischpult, Vorstufe oder ähnlichem. Für klangliche Anpassung an räumliche Gegebenheiten, Wandabstände, Hörabstände oder persönliche Vorlieben lassen sich per Taster am Aktivmodul fünf unterschiedliche Klangpresets auswählen. Diese wurden Firmentypisch mit Urwald-Namen wie "Forest Glade", "Banana Slope", oder "Rainforest" bezeichnet und bieten entweder mehr Bass, mehr Höhen, weniger Höhen, eine Mittenabsenkung oder eine klangliche Neutralstellung. Sollte die Silverback in kleinen Räumen mal zu viel Bassdruck liefern, lässt sich ebenfalls per Taster ein Tiefbass (85 Hz /24 dB) zuschalten.  

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Labor und Praxis


Im Akustiklabor zeigt die Silverback in der Neutralstellung einen recht ausgewogenen Frequenzgang mit leichter Anhebung des Tiefbass unterhalb 100 Hertz. Mit einer unteren Grenzfrequenz von 45 Hertz bricht die Silverback zwar keine Rekorde in Sachen Tiefgang, liefert aber dafür unverzerrte Maximalpegel und jede Menge Druck. Im Hörraum haben wir die beiden Silverback per symmetrischen Kabeln direkt an einen Blu-ray-Player mit entsprechendem XLR-Ausgang angeschlossen, die Lautstärke wurde mit den kleinen Drehreglern an der Silverback direkt auf "Halbgas" eingestellt. Mit "Rope" von den Foo-Fighters haben wir sehr "knackig und dynamisch produziertes Musikmaterial abgespielt, welches die Silverback ganz locker und unkomprimiert aus dem Ärmel schütteln konnten. Bei einem Hörabstand von etwa 2.50 Metern war uns die Hochtonwiedergabe etwa zu prägnant, doch das per Tastendruck ausgewählte Presest "Banana Slope" lieferte dank leicht abgesenkter Hochwiedergabe in unserem (sparsam bedämpften) Hörraum für das stimmigste Klangbild.  Extreme Detailverliebtheit kann man den Silverbacks nicht unbedingt nachsagen, auch ist sie beileibe keine Referenz in Sachen Tonalität – doch diese kleinen Wermutstropfen macht sie mit ungebremster Spielfreude und schier grenzenloser Dynamik mehr als wett. Besonders live aufgenommene Rock-, Pop- und elektronische Musik steht der Silverback bestens. Für stundenlange Party-Sessions eignet sich die Silverback ebenfalls perfekt: sowohl ihr robustes Gehäuse als auch die überdimensionierte Digital-Verstärker-Elektronik sind praktisch unzerstörbar. Lediglich ein optionales Frontgitter wäre für aus Sicherheitsgründen noch wünschenswert gewesen.

Fazit

Wer es mal richtig krachen lassen will, ist mit der Silverback von Monkey Banana bestens beraten. Ursprünglich als potenter Abhörmonitor für Tonstudios gedacht, eignet sich die Silverback dank grenzenloser Dynamik, packendem Klang und extrem präziser Basswiedergabe auch als Lautsprecher für HiFi-Fans, die das besondere lieben. Denn ganz besonders ist Silverback: sowohl optisch, technisch und klanglich – let´s rumble in the jungel !

Preis: um 3200 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Monkey Banana Silverback

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 70% :
Tonale Ausgewogenheit 20%

Abbildungsgenauigkeit 15%

Detailauflösung 15%

Räumlichkeit 10%

Dynamik/Lebendigkeit 10%

Labor 15% :
Frequenzgang 5%

Verzerrung 5%

Pegelfestigkeit 5%

Praxis 15% :
Verarbeitung 5%

Ausstattung 5%

Bedienungsanleitung 5%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Future Beat, Schliengen 
Telefon 07635 4296030 
Internet www.monkey-banana.de 
Ausstattung
Ausführungen PU-Lack schwarz, PU-Lack grün 
Abmessungen (B x H x T in mm) 700/450/465 
Gewicht (in Kg) 39,5 kg 
Bauart Bassreflex 
Eingänge: 1 x XLR 
Ausgänge 1 x XLR 
Hochtöner 1 x 3"-Druckkammertreiber (Koax) 
Tieftöner 1 x 380 mm (340-mm Membran) 
Verstärkerleistung 2 x 500 Watt 
Besonderes 5 Presets, optionaler Low-Pass 
Kurz und knapp:
+ Koaxialtreiber 
+ 5 Klangpresets 
+ extrem leistungsstark 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 

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Autor Dipl.-Ing. Michael Voigt
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Datum 07.01.2017, 10:02 Uhr
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Ich freue mich, Ihnen ein ganz sicheres Jahreshighlight zu präsentieren. Voll im Wohnmobiltrend und frisch vom Caravan Salon erreichte und Pioneers neues Camper-Navi AVIC-Z1000DAB zum Test. Zugegeben nicht ganz billig, dafür aber voll ausgestattet mit allem, was den Urlaub im eigenen Wohnmobil vom ersten Meter an entspannt und stressfrei macht. Darüber hinaus haben wir natürlich noch über zwei Dutzend weitere Geräte im Test. Da ist alles dabei, günstige Verstärker und Lautsprecher, bezahlbares High-End, die perfekte Mini-Steuerzentrale mit 9 DSP-Kanälen und natürlich jede Menge Subwoofer. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
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Die neue "LP" ist da!
Und wie üblich haben wir einen genauen Blick auf neue Dinge geworfen, mit denen der Analogfan das Erlebnis Schallplatte zu etwas Besonderem machen kann. Wir hätten unter Anderem drei potente Phonovorstufen in verschiedenen Preisklassen im Angebot, zwei sehr besondere Lautsprecher und einen feinen, erfreulich bezahlbaren Plattenspieler aus Italien. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
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Hifi Test TV HiFi 6/2021

Es geht wieder in Richtung Herbst und Winter - wegen der doch eingeschränkten Möglichkeiten, sich draußen zu betätigen, die Hauptsaison der gemütlichen Musik- und Filmabende in den eigenen vier Wänden.
A propos Wände: In dieser Ausgabe finden Sie eine Reportage über die Zukunft des Lautsprechers als Begleiter des täglichen Lebens, nämlich unsichtbar in der Wand eingelassen, versteckt hinter der Tapete oder sogar Putz!
Aber auch die klassischen Hifi-Themen kommen nicht zu kurz: So haben wir die PS-Audio-Stellar M1200 Endstufen getestet, mit deren Leistung von über 1000 Watt pro Kanal dynamisch keine Wünsche mehr offen bleiben.
Viel Spaß beim Lesen!
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Interessante Links:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.heimwerker-test.de
  • hifitest.de/shop/
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