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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Beamer

Einzeltest: BenQ W700+ - Seite 2 / 2


Familienzuwachs

Setup und Bildqualität


Ab Werk steht der W700+ im Modus „Wohnzimmer“, das bereits einen sehr guten Graustufenverlauf anbietet und einen guten Kompromiss aus Helligkeit und passenden Farben herstellt. Wer mehr Kontrast und Schwarzwert möchte, stellt die Lampe auf „Eco“. Für die Kalibrierung steht ein kleines Farbraummanagement zur Verfügung, das vor allem Sekundärfarben noch akkurater platziert. Ansonsten reichen geringfügige Korrekturen an Helligkeit und Kontrast, um das Bild auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen – eine RGB-Gain-Offset-Regelung gibt es nicht. Diese ist auch nicht notwendig, denn der W700+ zeigt in sämtlichen Bildmodi einen linearen Verlauf, der je nach Preset nur ab und an etwas zu kühl oder zu warm ist. Fertig eingestellt und im Eco-Modus betrieben, liefert der BenQ gut 1400 Lumen Helligkeit bei einem Schwarzwert von 0,4. Damit wurde der W700+ gegenüber dem W600+ deutlich stärker auf Kontrast getrimmt, und der Nachfolger erreicht mit 3500:1 Maximalkontrast gegenüber 2450:1 beim 600+ einen deutlich besseren Wert. Auch der ANSI-Kontrast stieg, und zwar auf 616:1.

Filmbetrieb


Dezente Treppenbildung bei Zuspielung mit 576p-Signalen signalisiert, dass für beste DVD-Wiedergabe möglichst ein etwas höherwertiger DVD-Player die Skalierung auf 720p übernehmen sollte. Schön, dass der BenQ auch bis hinauf zu 1080p/24-Signalen nicht klagt und diese ebenso darstellt. Aufgrund des deutlich verbesserten Schwarzwertes sind nun dunklere Bildinhalte nicht mehr so gräulich, und der W700+ liefert in allen Belangen eine bessere Video-Wiedergabe als sein Vorgänger, der W600+. Natürlich erreicht er auf der anderen Seite nicht mehr dessen Maximalhelligkeit, dennoch sollten 1400 Lumen (1800 Lumen im normalen Lampenmodus) für die allermeisten Anwendungen selbst bei Restlicht noch vollkommen ausreichend sein.

Gaming


Der W700+ zeigt keinerlei Probleme, wie Lagging oder Nachzieheffekte bei schnellen Games. Mit „Driver: San Francisco“ legen wir rasant los, und selbst bei den größtenteils schnellen Szenen und Kameraschwenks bleiben Objekte ruhig und zeigen keinerlei Kantenartefakte. Beim Egoshooter „Resistance 3“ werden Schussbefehle ohne Verzögerung umgesetzt, und durch die korrekte Gammakurve versumpfen auch dunkle Bereiche nicht. Farbübergänge gelingen ebenfalls sauber, und wenn in „PES 2012“ die Lederkugel über den Rasen flitzt, sind wir mittendrin im Strafraumgeschehen und lenken Lionel Messi zielstrebig Richtung gegnerisches Tor. Einzig die nicht ganz auf dem Punkt liegende Grundfarbe Grün bewirkt hier einen etwas lindgrünen Rasen. Dieses Manko ist spätestens dann vergessen, wenn wir einen PC anschließen und über dessen Grafikkarte Spiele in echtem 3D genießen.

Fazit

Gerade einmal 700 Euro sind heute notwendig, um einen flexibel einsetzbaren, ausreichend hellen und überraschend heimkinotauglichen Projektor zu erwerben, der wirklich die komplette Familie glücklich machen kann. Egal ob Fußballübertragung, Gaming oder romantischer Filmabend – mit dem W700+ ist alles möglich.

Preis: um 700 Euro

BenQ W700+

Oberklasse


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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 29.11.2011, 11:22 Uhr