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Kategorie: Beamer

Einzeltest: JVC DLA-X35R - Seite 2 / 3


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Setup und Signalverarbeitung


Dem Karton entnommen, steht der X35 im Bildmodus „Natürlich“ und im erweiterten Farbraum. Der zeigt von den drei wählbaren dann auch in der Tat die knalligsten und buntesten Farben. Fast sämtliche Farben liegen deutlich abseits der Norm. Erstaunlich jedoch, wie akkurat sich Graustufen und Gamma werksseitig präsentieren. Für unsere Kalibrierung bleiben wir aufgrund des guten Gammas und der sehr guten Helligkeitsverteilung im Preset „Natürlich“, wechseln jedoch in den Farbraum „Standard“. Da es keine Farbraumkalibrierung gibt, müssen wir mit deren Ergebnis, das sich jedoch sehr neutral zeigt, vorlieb nehmen. Um die Graustufendarstellung noch etwas zu perfektionieren und die leichte Grünüberbetonung herauszunehmen, bemühen wir die RGB-Gain-Offset-Justierung und erhalten mit wenigen Handgriffen perfekte Graustufen – und zwar über den gesamten Helligkeitsanstieg, ohne dass sich Gain- und Offsetparameter bei 20 und 80 IRE beeinflussen. Selbst das Gamma liegt immer noch perfekt. Zwar gäbe es noch eine mehrstufige individuelle Gamma-Anpassung für alle Grundfarben, doch bereits so bleibt kaum etwas zu verbessern. Ist er kalibriert, überrascht uns der gute Schwarzwert von 0,04 im Eco-Modus kaum und zeigt, dass JVC nach wie vor die Speerspitze beim nativen Schwarz ohne Irisblende ist. Im Sparmodus der Lampe stehen bei Mittel-Zoom-Stellung dann 660 Lumen zur Verfügung, die bei identischem Schwarz im hohen Lampenbetrieb auf 900 Lumen anschwellen können. Dies allerdings unter hörbarem Geräusch des Lüfters. Der ANSI-Kontrast liegt mit 385:1 gar auf dem Niveau des X55 (366:1) und der Maximalkontrast im Eco-Betrieb von 16500:1 (ebenfalls Zoom- Mittelposition) ist aller Ehren wert. Wie seine größeren Brüder leistet sich der X35 nur winzige Schwächen in puncto De-Interlacing und Upscaling, präsentiert die saubersten Signale bei 720p und 1080i/p. Schön, dass die Techniker dem kleinsten DLA eine sehr saubere Konvergenz mitgaben, denn die Korrektur ist beim X35 nur in Ganzpixel-Schritten über das ganze Bild möglich, ohne die Differenzierung auf einzelne Cluster wie es ab dem X55 der Fall ist. 

Bildqualität


Es ist immer wieder erstaunlich, wie dynamisch die JVCs kontraststarke Bilder wiedergeben. Schon hundertmal geschaute Szenen wie die Anfangssequenz aus „Dinosaurier“ leben erneut auf. Wo andere Projektoren mit Hilfs-Iris dennoch die Details im Schwarz versumpfen lassen oder matt und gräulich wirken, demonstriert der X35, was es heißt, auch in der dunkelsten Dunkelheit noch Einzelheiten herauszuarbeiten. Der Schwarzwert und der Im-Bild-Kontrast machen derart viel Spaß, dass kontrastintensive Szenen wie die Allsequenz zu Beginn von „Avatar“ selbst in 2D bereits dreidimensional wirken. Die Planeten und das Space Shuttle treten extrem plastisch aus der dunklen Umgebung hervor, und dennoch sieht man jeden Stern im Hintergrund funkeln – toll! 

Preis: um 3000 Euro

JVC DLA-X35R

Spitzenklasse


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Autor Timo Wolters
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Datum 05.07.2013, 08:56 Uhr