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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Aqua La Scala Optologic


Tonleiter

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Aqua versteht etwas von Ladder-DACs, wie man bereits am La Scala Mk II gesehen hat. Doch die Italiener sahen noch Verbesserungspotenzial und lassen den DAC eine neue Stufe erklimmen.

Wie wohl kaum ein anderes Land der Welt verbindet man Italien seit Hunderten von Jahren mit den hohen Künsten. Spätestens seit der Renaissance, die im Mittelmeerstaat ihren Anfang nahm, genießen Kunst und Kultur hier und in aller Welt ein enormes Ansehen. Malerei, Bildhauerei, Literatur und Musik aus Italien brachten Legenden ihrer Fächer hervor, deren Namen noch heute von Kunstliebhabern voll Ehrfurcht ausgesprochen werden. Kein Wunder also, dass sich auch Hersteller von HiFi- Geräten ein wenig im Glanz dieser Tage sonnen und sich ums ein oder andere Mal auf die Geschichte und Kultur ihres Landes besinnen. So zum Beispiel die Firma Acoustic Quality, in der Branche meist kurz Aqua genannt. Beheimatet im norditalienischen Mailand, einem der Epizentren der Renaissance, ist man hier natürlich ein wenig vorgeprägt. So findet man dort zum Beispiel eines der legendären Opernhäuser des Landes, das Teatro alla Scala. So entschied man sich bei Acoustic Quality, eines der eigenen Produkte mit dem gleichen Namen zu ehren, den D/A-Wandler La Scala. Eine Bezeichnung, die mehr als nur einen historischen Bezug aufweist, denn der edle italienische Wandler arbeitet nicht mit einem normalerweise üblichen Pulse-Code-Modulation-DAC, wie er in den meisten anderen Geräten vorkommt, sondern bedient sich des sogenannten Ladder-DAC-Prinzips.

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Hierbei wird die Wandlung von digitalen in analoge Signale nicht innerhalb eines einzigen Bauteils vollzogen, sondern mithilfe eines Widerstandsnetzwerks, das so angeordnet ist, dass der Aufbau den Sprossen einer Leiter ähnelt. Darum spricht man gewöhnlich von einem Ladder-DAC, selbst wenn die technische Bezeichnung R2R-Wandler lautet. So passt der Name La Scala also auch hervorragend zu Acoustic Qualitys DAC, da er eben nicht nur für das Opernhaus steht, sondern übersetzt ebenfalls Leiter bedeutet. Doch auch abseits aller linguistischen Spielereien verdient sich der La Scala seinen Namen durchaus, denn Aqua bietet hier einen äußerst hochwertigen Wandler für Musikliebhaber an. Aufmerksame Leser von hifitest.de werden gemerkt haben, dass wir bereits vor einigen Jahren schon einmal ein Exemplar zum Test da hatten, doch Aqua hat sich in der Zwischenzeit nicht ausgeruht, sondern das Kernstück des Wandlers noch einmal völlig überarbeitet. Doch dazu später mehr. Dass der La Scala ein außergewöhnlicher DAC ist, merkt man auch ohne Blick auf die Wandlerplattform. Zwar stellt Acoustic Quality ausschließlich digitale HiFi-Komponenten her, doch deren Anmutung ist eher klassischer, um nicht zu sagen, analoger Natur. So bietet auch die massive Frontplatte des La Scala keinerlei Displays, Anzeigen oder große Bedienfelder.

Preis: um 4900 Euro

Aqua La Scala Optologic


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Datum 04.09.2017, 09:56 Uhr
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