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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Audiolab 8300CDQ - Seite 3 / 3


Kurvenräuber

Nutzte ich zunächst noch das Minimum Phase Filter, zeigte sich bei meinem neuen Favoriten der beste Kompromiss aus guter Transparenz, musikalischem Fluss und packender Dynamik. Bei „Villains“ von Queens of the Stone Age wirkte der CDQ zunächst fast noch ein wenig zahm, doch mit dem Wechsel auf das Optimal Transient Filter wurde er beinahe bissig. Der Bass besaß eine schöne Kontur und wirkte druckvoll, ohne zu aufdringlich zu werden. Gitarrenriffs gehen stramm nach vorne und der Finger wanderte gleich mehrfach zur Fernbedienung, um sich mit erhöhtem Schalldruck ein wenig die Noten um die Ohren schlagen zu lassen. Hier fiel auch die tolle Räumlichkeit des Audiolab auf, die eine tolle Ortung der einzelnen Komponenten auf der Bühne zulässt. Dabei bleibt stets der gute Flow erhalten, der dem Gerät eine gewisse Leichtfüßigkeit verleiht. Egal ob bei eher filigranen Klängen oder bei schnellen Rock-Stücken, der 8300CDQ hat niemals Probleme, hinterherzukommen. Schon bei der Wiedergabe von CDs kommt dazu der gute Dynamikumfang, der gerade Percussions gut zu Gesicht steht und einfach lebendig wirkt. Ein wenig ist dies aber von der Qualität der Aufnahme abhängig, denn auch der CDQ kann nicht jede Abmischung retten. Trotzdem ist er gerade für die Nutzung von CDs eine gute Wahl.

Bei 16 Bit werden bereits eine Menge Details geliefert und auch die anderen angesprochenen Qualitäten kommen hier bereits zum Tragen. Nähert man sich mit einer Scheibe dem schmalen Schlitz an der Front, kann der Player es kaum erwarten endlich loszulegen und zieht dem Nutzer das Album praktisch beim  ersten Kontakt aus der Hand. Hat er bekommen was er möchte, beruhigt sich der CDQ anscheinend etwas, denn die Wiedergabe optischer Datenträger geschieht mit viel Ruhe und einem dunklen Hintergrund. Beeindruckend ist außerdem die Reaktionsgeschwindigkeit. Beim Überspringen von Titeln oder anderen Befehlen ist der Vorgang mit dem Berühren der entsprechenden Taste praktisch schon abgeschlossen. Der 8300CDQ ist eine tolle Ergänzung zu Audiolabs Top-Serie und bringt noch etwas mehr Flexibilität in das Portfolio der Engländer. Egal ob bei CD oder per USB, der Wandler liefert tollen Sound, den man dank der wunderbar umgesetzten Filterwahl noch ganz nach Wunsch anpassen kann. Wer statt eines Vollverstärkers also lieber Aktivlautsprecher oder separate Endstufen nutzen möchte, ist hier genau an der richtigen Adresse.

Fazit

Der 8300CDQ ist eine wunderbare Kombination aus CD-Transport, DAC und einer analogen Vorstufe. Mit den verschiedenen Filtern bietet das Gerät außerdem eine tolle Möglichkeit, den guten Klang zu individualisieren, um so stets genau das Ergebnis zu bekommen, was man haben möchte.

Preis: um 1500 Euro

Audiolab 8300CDQ


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Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 1.500 Euro 
Vertrieb: IAD Deutschland, Korschenbroich 
Telefon: 0800 2345007 
Internet: www.audiolust.de 
B x H x T: 444 x 80 x 317 mm 
Eingänge: 1 x CD 1 x USB-B 2 x S/PDIF koaxial 2 x Toslink optisch 3 x RCA Stereo 
Unterstützte Abtastraten: PCM bis 384 kHz, 24 Bit, DSD bis DSD256, 11,2 MHz, 1 Bit 
Ausgänge: 1 x XLR Stereo 1 x RCA Stereo 1 x S/PDIF koaxial 1 x Toslink optisch 1 x 6,3-mm-Kopfhörerausgang (vorne 
checksum: „Der 8300CDQ ist eine wunderbare Kombination aus CD-Transport, DAC und einer analogen Vorstufe. Mit den verschiedenen Filtern bietet das Gerät außerdem eine tolle Möglichkeit, den guten Klang zu individualisieren, um so stets genau das Ergebnis zu bekommen, was man haben möchte.“ 
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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 07.07.2020, 09:55 Uhr