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Kategorie: D/A-Wandler, Streaming Client

Einzeltest: AVM Ovation CS 8.2 - Seite 2 / 5


Schwere Geschütze

So wären wir also bei dem angeblich zu geringen Platz, der wie bereits angesprochen ja gar nicht so gering ausfällt. 43 Zentimeter Breite und 13 Zentimeter Höhe sind kein Pappenstiel und sorgen dafür, dass auch der CS 8.2 nicht überall aufgestellt werden kann. Bei einer Tiefe von knapp 35 Zentimetern und einem Gewicht von über 12 Kilogramm sollte außerdem auch auf eine möglichst stabile Unterlage mit ein wenig Freiraum geachtet werden. Den kann der CS 8.2 als Vertreter der Ovation Line alleine schon gebrauchen, um seine volle optische Wirkung entfalten zu können. Gebürstete Aluminium-Oberlächen, das Display in typischem Blau schimmernd, und nicht zuletzt die beiden großen, verchromten Drehregler an der Front des Gerätes machen durchaus etwas her. Der massive Gehäusedeckel trägt den Firmennamen in großen Lettern, während, im Unterschied zum CS 6.2, ein großes Sichtfenster den Blick auf das Geräteinnere frei gibt. Dieses hat eigentlich keinen praktischen Nutzen, doch dadurch ist es möglich, die nett beleuchtete Röhrenstufe des All-inone Verstärkers zu begutachten. So viel also bereits zum Thema Schaltungen und Bauteile erwähnt. Auf der Funktionenliste des CS 8.2  findet sich dann tatsächlich beinahe alles, was eine moderne HiFi-Anlage benötigt.

Die integrierte Streaming- Bridge kümmert sich um den Bezug der musikalischen Daten über das Netzwerk und das Internet. Der dazugehörige D/A-Wandler ist natürlich ebenfalls gleich mit an Bord und verarbeitet selbstverständlich auch externe Quellgeräte, wenn man sie denn tatsächlich noch benötigt. Auch an den CD-Player wurde hier nämlich gedacht, der hinter der dicken Frontplatte versteckt einzig den Schlitz zum Zuführen der Scheiben preisgibt. Wie immer wird auch hier ein Slot-in-Laufwerk des renommierten Herstellers TEAC eingesetzt. Dann geht es an den analogen Teil. Angefangen bei der Röhrenstufe mit der AVM- 803-Triple-Diode hin zum Class-D-Verstärkermodul, das wahrlich nicht mit Leistung geizt. Satte 500 Watt spendiert AVM seinem Top-of-the-Line-Modell pro Kanal, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Genug also für jede Art von Schallwandler, inklusive turmhohen Standlautsprechern, bei denen man immer noch mit ein wenig Vorsicht zu Werke gehen sollte. Ein allzu unachtsamer Dreher am Lautstärkeregler, schon wird aus ruhiger Hintergrunduntermalung eine beinahe bedrohlich wirkende Soundkulisse, die sicherlich den einen oder andern Nachbarn mit der zuständigen Ordnungsmacht drohen lässt. Und das ganz ohne kühlschrankgroße Monoblöcke.

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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 24.07.2017, 14:58 Uhr
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