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Kategorie: D/A-Wandler, Streaming Client

Einzeltest: AVM Ovation CS 8.2 - Seite 4 / 5


Schwere Geschütze

Vom riesigen Modell mit Farbdisplay, das wirklich alles bietet, bis zur schlanken Metallversion, die sich eher auf das Wesentliche konzentriert. Dabei braucht man keinerlei Angst zu haben, nicht alles, was das Gerät bietet auskosten zu können, denn schließlich steuert sich ein wirklich modernes digitales Quellgerät heute ganz zeitgemäß vom Tablet aus. Das ist auch beim CS 8.2 der Fall, für den die dazu nötige App kostenlos heruntergeladen werden kann. Das aufgeräumt wirkende Programm, das nun auch schon einige Jahre erhältlich ist, wurde vor Kurzem durch ein Update noch einmal optisch aufgewertet, hat dabei aber nichts von seinen klaren Strukturen eingebüßt. Im Quellenmenü lassen sich alle verfügbaren Anschlüsse des CS 8.2 auswählen. CD-Player und Tuner bieten dabei eine eigene Steuerungsoberläche mit den dafür nötigen Tastenfeldern wie Trackwahl und Frequenzsuche. Netzwerkspeicher und angeschlossene USB-Festplatten und -Sticks werden hingegen mit einer Listenansicht durchsucht, bei der das Albumcover jeweils zur besseren Übersicht mit eingeblendet wird. Schließlich findet man in der App auch die Bibliotheken von Streamingdiensten wie Tidal, bei denen direkt aus der AVM-App heraus die Millionen von Liedern umfassenden Kataloge der Anbieter nach der gewünschten Musik durchsucht werden können.

Das funktioniert wunderbar und auch die Lautstärkekontrolle per Schieberegler geht gut von der Hand. Trotzdem bleibt ein wenig das Gefühl, das es nicht ganz mit rechten Dingen zugeht, wenn ein so massives Gerät mit so viel Leistung mithilfe eines simplen Fingerwischens all seine Kraft freigibt. Ganz traditionell über den großen Drehregler am Gerät selbst spürt man hier einfach ein wenig mehr Kontrolle. Abgesehen davon, dass man Geräte wie die der Ovation Line durchaus auch mal ein wenig streicheln möchte. Sie bleiben eben etwas Besonderes. Das macht sich auch klanglich bemerkbar, denn die Kraft und Präsenz, die der CS 8.2 an den Tag legt, sind wahrlich nicht ganz alltäglich. Druckvoll und impulsiv gibt sich der Verstärker einerseits, behält aber dank der Röhrenstufe eine gewisse Geschmeidigkeit, die selbst längeres Zuhören nicht anstrengend werden lässt. Die gute Räumlichkeit lässt eine gute Ortung der musikalischen Komponenten im tief gestaffelten Raum zu, wenn Bläsersektionen aus dem Nichts zu kommen scheinen oder Trommeln von ganz weit hinten langsam auf den Hörplatz zurollen. Dabei macht der CS 8.2 nicht einmal eine große Unterscheidung zwischen Alben in CD-Qualität und denen in höherer Auflösung, sondern stellt seine klanglichen Qualitäten über die komplette Bandbreite der Samplingraten zur Schau.

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Preis: um 10990 Euro

AVM Ovation CS 8.2


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 24.07.2017, 14:58 Uhr
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