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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Ayre QX-8


Hätten Sie da was?

D/A-Wandler Ayre QX-8 im Test, Bild 1
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Individuelle Ansprüche verlangen nach flexiblen Lösungen. Ayre möchte mit dem QX-8 genau das bieten.

In einer freien Marktwirtschaft ist der Kunde gewohnt, stets das zu bekommen, was er haben möchte. Wird einem etwas geboten, was die gewünschten Anforderungen nicht erfüllt, guckt man sich eben woanders um und wendet sich an jemanden, der einem seine Wünsche erfüllen kann. Das kann für Hersteller problematisch sein, denn prinzipiell bedeutet dies, dass man so viele verschiedene Produkte im Programm haben muss, wie es interessierte Nutzer gibt. Ein Ding der Unmöglichkeit und dennoch macht es gerade die Digitaltechnik deutlich einfacher, Geräte so zu entwickeln, dass zumindest möglichst viele Leute genau das bekommen können, wonach sie verlangen. Genauso geht Ayre bei seinem QX-8 vor. In erster Linie handelt es sich dabei um einen Digital-Analog-Wandler. Der amerikanische Hersteller selbst spricht hingegen von einem Digital- Hub, einem digitalen Knotenpunkt also, an dem alle Signale der Anlage zusammenlaufen sollen. Dies möchte Arye beim QX-8 durch eine Plattform erreichen, bei der man die Fähigkeiten seines Wandlers durch bestimmte Module zusätzlich erweitern kann. Schon in seiner Standardversion ist der DAC bereits sehr gut ausgestattet. Der AES/EBU-Eingang spricht Nutzer hochwertiger Quellgeräte an, während mit zwei koaxialen und drei optischen S/PDIF-Eingängen auch Kompaktsysteme oder Geräte wie Fernseher, Sat-Receiver, Blu-ray-Player und Gaming-Konsolen bedacht wurden. Für AV-Anwendungen wurde der QX-8 sogar mit einem speziellen Betriebsmodus bedacht, bei dem die für Musik genutzte Pufferung und das Re-Clocking der S/PDIF-Signale umgangen wird, um bessere Lippensynchronität zu gewährleisten. Auch für die Verbindung zu Audiogeräten hat sich Ayre noch etwas Besonderes ausgedacht, denn der Wandler lässt bei Bedarf auch angeschlossene Quellen von seiner internen Clock profitieren.

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Warum allerdings ein Toslink- statt des eher verbreiteten BNC-Ausgangs für die Word-Clock genutzt wurde, ist ein wenig schleierhaft. Dessen ungeachtet bietet der Wandler aber eine gute Auswahl an verfügbaren Anschlüssen, mit denen er in der Lage ist, Signale mit bis zu 192 kHz bei 24 Bit entgegenzunehmen und zu verarbeiten. Auch DSD kann mit der normalen Ausstattung bereits genutzt werden, doch wer mit seinem QX-8 in die höheren Sphären der digitalen Musikwiedergabe vorstoßen möchte, sollte das USB-Modul in Betracht ziehen. Ist dieses installiert, werden die Anschlüsse an der Rückseite um einen zusätzlichen USB-B-Port erweitert. Damit können Laptops und hochwertige Streaming-Systeme dann PCM-Signale mit bis zu 384 kHz an den DAC senden. Auch die DSD-Kompatibilität wird dadurch noch einmal verbessert, sodass neben DSD64 auch DSD128 mit 5,6 MHz übertragen werden kann. Im Prinzip handelt es sich bei dieser Ausstattungsvariante um den eigentlichen Standard, doch wer fest davon überzeugt ist, auf USB verzichten zu können, bekommt bei Ayre auch diese Möglichkeit geboten. Während das USB-Modul die nutzbaren Abtastraten erweitert und einen zusätzlichen Anschluss mit sich bringt, verleiht die zweite verfügbare Erweiterung dem QX-8 dann sogar eine vollkommen neue Anwendungsmöglichkeit. Ayre bietet auch eine Netzwerkerweiterung an, die den Wandler gleich zum Quellgerät macht. Auch hier wird die Rückseite des Gerätes entsprechend um passende Anschlüsse ergänzt, bei denen der Ethernet-Port natürlich der wichtigste ist. Dazu enthält das Netzwerkmodul auch zwei USB-A-Anschlüsse, an denen der mitgelieferte Wireless-Dongle angeschlossen werden kann, um den Streamer auch ohne Kabelverbindung zum Router nutzen zu können. Wie üblich ist in diesem Fall eine Einbindung des Gerätes per Kabel die bessere Variante, doch sollte sich die Anlage zu weit weg vom Router bei nden, hat Ayre auch für den WLAN-Dongle alle Möglichkeiten zur bequemen Einrichtung, inklusive WPS- und Hotspot-Modus, implementiert. Die zusätzliche Streamingeinheit verarbeitet DSD64 und gängige PCM-Formate mit bis zu 192 kHz Samplingrate bei 24 Bit. Auf eine spezielle App zur Bedienung des Netzwerkplayers verzichtet Ayre beim QX-8 und überlässt dem Nutzer stattdessen die Wahl. Empfohlen wird die App mConnect, mit der sich Netzwerkspeicher übersichtlich durchsuchen lassen. Auch die generelle Bedienung des Gerätes mit mConnect ist eingängig und funktioniert einwandfrei. Doch auch andere UPnP-fähige Bedienapplikationen, wie es sie zuhauf in den jeweiligen Donwloadportalen gibt, können mit dem Streamingmodul des DACs genutzt werden. Auch die Nutzung von Streamingdiensten ist dementsprechend von der genutzten App abhängig, mConnect unterstützt aber bereits Tidal und Qobuz. Spotify kann von Premium- Abonnenten auch direkt mit dem QX-8 verwendet werden, ohne eine zusätzliche App installieren zu müssen. Die beste Methode, die Streamingeinheit des DACs zu nutzen, ist aber klar die Einbindung in eine Roon-Umgebung. Mithilfe des Musikprogramms kann das Gerät in ein Multiroom- System einbezogen und der Streamer vollständig bedient werden. Doch auch ohne Streamingmodul lässt sich der QX-8 in einigen Aspekten auf den Nutzer hin optimieren. Neben dem angesprochenen Videomodus schließt dies die Displayhelligkeit und -laufzeit ein, ebenso wie die Umbenennung und das Abschalten der verschiedenen Eingänge. Auch die Vorstufenfunktion des DACs kann im Menü ein- oder ausgeschaltet werden, wobei das Ausgangssignal auch bei Nutzung eines Vor- oder Vollverstärkers noch in drei Stufen angepasst werden kann. So schön die Optionsvielfalt aber auch sein mag, die Umsetzung per Tasten an der Gerätefront ist leider ein wenig fummelig. Mit der beiliegenden Fernbedienung läuft dies deutlich besser, doch auch hier sollte man in Gerätenähe bleiben, da das Display des Gerätes für Beobachtungen aus der Ferne ein wenig zu klein geraten ist. Im Spielbetrieb bietet die helle Anzeige dann allerdings alle nötigen Funktionen, zeigt Quelle und Abtastrate an, während bei der Nutzung des Streamers sogar die Metadaten des spielenden Songs ablesbar sind. Auch Quellenwahl und Lautstärkewechsel lassen sich mit dem Kontrollring wunderbar bedienen. Was neben der flexiblen Ausstattung und dem flinken Streamingmodul beim QX-8 am meisten überzeugt, ist der Sound. Ayre nutzt hier, wie in all seinen Systemen, eine Zero-Feedback- Schaltung in Kombination mit einem vollständig symmetrischen Aufbau. Dadurch entwickelt der DAC einen wunderbar offenen, packenden Klang. Der ES9038Q2M Wandlerchip von ESS spielt ausgenommen differenziert und entwickelt eine klasse Dynamik, mit der der QX-8 den Hörer schnell in seinen Bann zieht. Knackig und bei Bedarf auch mit dem nötigen Punch hat der Wandler eine schöne Frische und Leichtigkeit an sich. Anschläge von Klavier- oder Gitarrensaiten treffen genau auf den Punkt und auch der staubtrockene Bassbereich zeugt von der hohen Präzision, die Ayres Digital Hub an den Tag legt. Zusätzlich ist der DAC eines dieser Geräte, das den Unterschied zwischen 16 und 24 Bit Auflösung gut nachvollziehbar darstellen kann, denn bei HiRes wirkt der QX-8 noch ein wenig offener als bei CD-Auflösung. Ein Klang, den man dank der guten und flexiblen Ausstattung des Wandlers von einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen bekommen kann. Das Streamingmodul mit Roon-Support ist dabei eine praktische Ergänzung für alle, die noch keinen hochwertigen Streamer im Haus haben oder einfach Platz sparen wollen. Auch die USB-Platine ist ein klares Muss für jene, die auf wirklich hohem Niveau Musik hören wollen. Ayre macht mit seinem Konzept also alles richtig und bietet mit dem QX-8 einen Wandler, den man gut auf seine eigenen Bedürfnisse zuschneiden kann. 

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Fazit

Der Ayre QX-8 klingt einfach ausgezeichnet. Dabei macht der Digital-Hub außerdem seinem Namen alle Ehre und bietet enorme Flexibilität für alle erdenklichen digitalen Audioanwendungen.

Preis: um 5500 Euro

Ayre QX-8


-

 
Ausstattung & technische Daten 
Preis: etwa 5.500 Euro (USB-Version) mit Streaming etwa 5.700 Euro mit Streaming & USB etwa 6.000 Euro 
Vertrieb: Bauer Audio, München 
Telefon: 089 7194265 
Internet www.bauer-audio.de 
Abmessungen (B x H x T in mm) 440/10/330 
Eingänge 1 x Ethernet 1 x USB-B 1 x AES/EBU 2 x S/PDIF koaxial 3 x Toslink optisch 2 x USB-A WLAN (per USB-Adapter) 
Unterstützte Formate: gängige PCM-Formate und DSD 
Unterstützte Abtastraten: PCM bis 364 kHz, 24 Bit DSD bis DSD128, 5,6 MHz, 1 Bit 
Ausgänge: 1 x XLR Stereo, 1 x RCA Stereo 1 x Word Clock 1 x 6,3-mm-Kopfhörerausgang (vorne) 2 x 3,5-mm-Kopfhörerausgang (vorne) 
checksum: „Der Ayre QX-8 klingt einfach ausgezeichnet. Dabei macht der Digital-Hub außerdem seinem Namen alle Ehre und bietet enorme Flexibilität für alle erdenklichen digitalen Audioanwendungen.“ 

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Es ist uns eine große Freude, Ihnen die EISA AWARDS 2021-2022 präsentieren zu dürfen. Zusammen mit den Kollegen von 60 Testmagazinen und -Websites aus Europa, Amerika, Asien und Australien kürt unsere Redaktion als exklusives deutsches Mitglied in der Home Theatre Audio Expert Group jedes Jahr die besten Geräte der Welt.
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Ich freue mich, Ihnen ein ganz sicheres Jahreshighlight zu präsentieren. Voll im Wohnmobiltrend und frisch vom Caravan Salon erreichte und Pioneers neues Camper-Navi AVIC-Z1000DAB zum Test. Zugegeben nicht ganz billig, dafür aber voll ausgestattet mit allem, was den Urlaub im eigenen Wohnmobil vom ersten Meter an entspannt und stressfrei macht. Darüber hinaus haben wir natürlich noch über zwei Dutzend weitere Geräte im Test. Da ist alles dabei, günstige Verstärker und Lautsprecher, bezahlbares High-End, die perfekte Mini-Steuerzentrale mit 9 DSP-Kanälen und natürlich jede Menge Subwoofer. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
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Die neue "LP" ist da!
Und wie üblich haben wir einen genauen Blick auf neue Dinge geworfen, mit denen der Analogfan das Erlebnis Schallplatte zu etwas Besonderem machen kann. Wir hätten unter Anderem drei potente Phonovorstufen in verschiedenen Preisklassen im Angebot, zwei sehr besondere Lautsprecher und einen feinen, erfreulich bezahlbaren Plattenspieler aus Italien. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
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Hifi Test TV HiFi 6/2021

Es geht wieder in Richtung Herbst und Winter - wegen der doch eingeschränkten Möglichkeiten, sich draußen zu betätigen, die Hauptsaison der gemütlichen Musik- und Filmabende in den eigenen vier Wänden.
A propos Wände: In dieser Ausgabe finden Sie eine Reportage über die Zukunft des Lautsprechers als Begleiter des täglichen Lebens, nämlich unsichtbar in der Wand eingelassen, versteckt hinter der Tapete oder sogar Putz!
Aber auch die klassischen Hifi-Themen kommen nicht zu kurz: So haben wir die PS-Audio-Stellar M1200 Endstufen getestet, mit deren Leistung von über 1000 Watt pro Kanal dynamisch keine Wünsche mehr offen bleiben.
Viel Spaß beim Lesen!
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