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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: D/A-Wandler

Serientest: Metrum Acoustics Octave MKII NOS Mini DAC, Metrum Acoustics HEX NOS DAC - Seite 2 / 4


Gerade durch

Es hat halt Vorteile, wenn man einen Entwickler hat, der früher Schiffsnavigationssysteme und später Audiosysteme konzipieren durfte und sich des geballten Wissens aus beiden Welten bedienen kann. Die hier eingesetzten R2-R-DACs stellen beileibe nicht die billigste Lösung für das Wandeln digitaler in analoge Signale dar, doch war ich klanglich bisher immer von diesen sogenannten Ladder-DACs angetan. Welche es hier sind, war nicht in Erfahrung zu bringen. Nur so viel: Die vier (beziehungsweise acht beim HEX-DAC) parallel laufenden DAC-Chips treiben in dieser Konfiguration problemlos direkt Vorstufen oder Vollverstärker. Strom/Spannungswandlung und analoge Treiberstufe sind hier überflüssig. Weiter geht’s mit Sachen, die ich ganz prima finde: Das NOS im Namen steht für Non Oversampling. Das und digitale Filterung finden hier nicht statt, das nenne ich mal kurze Signalwege und direkte Ansteuerung. Der kleine Nachteil liegt in der potenziellen Anfälligkeit gegen stark jitterbehaftete Quellgeräte. Andersrum: DACs, die dem Signal durch Up- oder Oversampling eh einen neuen Takt verpassen, sind in der Lage, den von der Quelle angereichten Jitter weitgehend zu eliminieren. Hier wird er annähernd durchgetragen.

Wenn man allerdings eine saubere Quelle, die ein schön zeitstabiles Digitalsignal liefert, einsetzt, dann kann der Wandler sein extrem hohes Klangpotenzial entfalten und dann hat man die Chance, musikalisch in sonst nur schwer zu erreichende Sphären aufzusteigen. Der Ur-NOS-DAC hatte noch keine direkte Anschlussmöglichkeit für Computer, in dieser Hinsicht ist man jedoch jetzt bestens vorbereitet. Ein die USB-Daten entgegennehmender Xilinx-FPGA steckt hier im Eingang und stellt, unter anderem bedingt durch die asynchrone Übertragungsweise der Daten, eine für den Metrum-DAC einwandfreien und höchst geeigneten Signaleingang dar. Prinzipiell hat man den USB-Eingang vom anerkannten italienischen Hersteller M2Tech als OEM-Version entliehen, die ja in Sachen Computer-Anbindung absolute Top-Spezialisten sind und dies schon oft mit ihren HiFace-Produkten unter Beweis gestellt haben. Metrum modifizierte diese Platinen noch, da man die USB-Stromversorgung des HiFace nicht hinnehmen wollte. Hier kann schießlich HF-Rauschen in die Kiste kommen. Und so arbeitet im NOS (und auch im großen Bruder HEX) ein HiFace-Gerät im Eingang, das jedoch von innen mit einer separaten Energiequelle versorgt wird.

Preis: um 935 Euro

Metrum Acoustics Octave MKII NOS Mini DAC


-

Preis: um 2800 Euro

Metrum Acoustics HEX NOS DAC


08/2013 - Christian Rechenbach

Dipl.-Ing.
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Autor Christian Rechenbach
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Datum 15.08.2013, 09:35 Uhr