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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: MSB The Reference DAC


Neue Maßstäbe

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Mann nennt ein Gerät nur mit gutem Grund Referenz. Wenn diese Bezeichnung allerdings von MSB kommt, ist das gleich noch mal einiges mehr wert.

Das Wort DAC beschreibt eigentlich zwei verschiedene Dinge. Einerseits steht es natürlich für die Gerätekategorie des Digital-Analog-Konverters, der nötig ist, um aus einer digitalen Datei überhaupt wieder Musik werden zu lassen. Zweitens ist damit das eigentliche Bauteil innerhalb dieser Geräte gemeint, das den tatsächlichen Wandlungsprozess vornimmt. Meist ein etwa 1 Quadratzentimeter großer Chip mit unzähligen Verbindungsleitungen, aufgebracht auf die Platine innerhalb des Gerätes. Möchte nun ein Gerätehersteller einen eigenen DAC bauen, bedient er sich dabei für gewöhnlich bei den Chipherstellern, die das passende Bauteil entwickeln und herstellen. Der Gerätehersteller bindet den Chip dann speziell in seine Architektur ein oder entwickelt sogar manchmal ein Gerät um einen speziellen Chip herum. Dieser Ansatz ist bei fast allen Herstellern der gleiche. Bei MSB Technology aus Kalifornien sieht das ganz anders aus. Hier werden sowohl die Geräte entwickelt als auch die eigentlichen DAC-Bausteine. Beides kommt hier aus demselben Haus, so dass alle Teile genau auf das fertige Gerät zugeschnitten werden können, um das beste Ergebnis zu erreichen. Dabei hat sich MSB mittlerweile einen Namen gemacht, der auch von eigentlichen Konkurrenten so geschätzt wird, dass man sich auch hier gerne der MSB-Module bedient.

So wurde aus der Firma gleich ein neuer Zulieferer für die Herstellung anderer Geräte. Wenn nun also eine Firma wie MSB einen neuen D/A-Wandler baut und diesem dann den Namen „The Reference DAC“ verleiht, dann weiß man ungefähr, was da auf einen zukommt. Schließlich impliziert der Name, dass es sich hier um ein System handelt, an dem sich alle anderen messen lassen müssen. Bereits auf den ersten Blick macht das Gerät seinen Standpunkt klar. Ein 44 mal 44 Zentimeter großes Gehäuse aus massivem Aluminium steht plötzlich im Hörraum. Herausgefräst aus einem fast 30 Kilogramm schweren Metallblock, kommen letztlich immer noch satte 20 Kilogramm auf die Waage. Dabei gilt es zu beachten, dass wir hier nur vom Netzteil sprechen. Der Reference DAC selbst bietet die gleichen Abmessungen, ist jedoch mit 11 Kilogramm Eigengewicht zumindest ein wenig leichter. Trotzdem sollte der Stellplatz der Kombination besser mit Bedacht gewählt werden. Ein wenig exponierter darf es dabei ruhig sein, denn im Gegensatz zu so manchem anderen biederen DAC sieht MSBs Referenzmodell wirklich ausgezeichnet aus. Gerundete Kanten verstärken den elegant glatten Look der Oberflächen und lassen den Wandler trotz seiner eigentlich recht enormen Ausmaße beinahe filigran aussehen. Netzteil und DAC bieten praktisch keine Tasten.

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MSB The Reference DAC


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 03.06.2018, 09:56 Uhr
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