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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Playback Designs Merlot - Seite 2 / 3


Genussmittel

Dafür wendet Playback Designs eine ganze Menge interessanter Technologien an, die den Merlot stark von anderen Wandlern seiner Größe unterscheiden. Als Erstes wäre da einmal die Auswahl des DAC-Chips selbst. Der größte Teil aller verfügbaren Wandler auf dem Markt setzt hier auf Modelle, die nach dem Pulse-Core-Modulation- Verfahren arbeiten. Einige andere verwenden hingegen sogenannte Delta- Sigma-Wandler oder manchmal auch Pulse-Width-Modification-Chips. Bei sehr hochwertigen DACs kommen außerdem manchmal Ladder- oder R2R-DACs zum Einsatz, die wegen ihres Klangs sehr beliebt sind, allerdings recht schwer zu implementieren. Playback Designs geht in eine gänzlich andere Richtung und setzt auf eine Plattform, die bei den allerwenigsten Herstellern verwendet wird. Im Merlot sitzt nämlich ein diskret arbeitender Chip, der frei programmiert werden kann. Dieser FPGA-Chip ist so eingerichtet, das er aus digitalen Daten analoge Audiosignale erzeugen kann. Ein enorm aufwendiges Verfahren, dass sehr viel Know-how benötigtund letztlich zu herausragendem Klang führen kann. Außerdem ist es so möglich, den DAC durch Updates vollkommen neu auszurichten und für neue Formate und Abtastraten bereit zu machen. Selbst Jahre nach dem Kauf kann eine komplett neue Technologie in ein altes Gerät eingesetzt werden.

Momentan arbeitet der Merlot jedoch nach einem besonderen Muster, für das Playback Designs ebenfalls viel Knowhow mitbringt. In den späten 1990er- Jahren arbeitete Firmengründer Andreas Koch mit Sony zusammen an einer hochwertigen SACD-Plattform. Dementsprechend sind auch seine Geräte nun stark auf das DSD-Format ausgerichtet, das für die Wandlung der Daten angewendet wird. Dabei werden alle eingehenden Signale in einen Bitstream übertragen, der enorm hochgesampelt wird, um anschließend möglichst viele Details aus dem digitalen in das analoge Signal übertragen zu können. Auf diese Weise ist der DAC in der Lage, PCM-Signale mit bis zu 384 kHz bei 24 Bit zu wandeln. Bei der DSD-Wiedergabe, die hier natürlich nativ geschieht, stellt Quad-DSD mit 11,2 MHz momentan die Grenze des Machbaren dar. Um diese Abtastraten zu nutzen, muss allerdings der USB-Anschluss des DACs verwendet werden, der als einziger in der Lage ist, solche Datenmengen zu übertragen. Daneben bietet der Merlot außerdem einen optischen und einen koaxialen S/PDIF-Eingang, ebenso wie einen AES/EBU-Anschluss. Für die Verbindung mit anderen Playback-Designs-Systemen ist außerdem ein proprietärer Anschluss namens Playlink verbaut. Allerdings kann die Auswahl des richtigen Anschlusses bei all der Vielfalt ein wenig fummelig sein, da die entsprechende Taste zur Anzeige und zur Auswahl dient.

Preis: um 7590 Euro

Playback Designs Merlot


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Datum 04.07.2018, 14:57 Uhr