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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Reson Cantata Music Center 3.0


Genau

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Wer es gerne sehr genau nimmt, gilt schnell als Pedant. Resolution Audio zeigt, dass man mit Genauigkeit bei D/A Wandlern viel erreichen und trotzdem Spaß haben kann.

Im digitalen Audiobereich reden alle immer von Genauigkeit. Möglichst präzise Signalverarbeitung, keine Beeinflussungen von außen, höchste Detailtreue und Bitgenauigkeit. Natürlich sind diese Dinge bei modernen Audiogeräten wichtig und mitverantwortlich für ein gutes klangliches Ergebnis. Ab und zu stößt man aber auf ein System, das die Sache mit der Genauigkeit beinahe schon ad absurdum führt. Passenderweise nennt sich die Firma, die dieses Gerät baut, dann auch Resolution Audio und ist im kalifornischen San Francisco beheimatet. Passend ist der Name, weil er gleich auf mehreren Ebenen funktioniert, denn übersetzt kann man Resolution als Auflösung, also das, worum es bei Hochbit-Formaten geht, verstehen. Gleichzeitig bedeutet das Wort aber auch so viel wie Durchsetzungswillen oder die Lösung für ein spezifisches Problem. Das Problem, das die Kalifornier sahen, war die Tatsache, dass HiRes-Audio zwar von vielen Firmen und Nutzern hoch geschätzt wird, oft jedoch die nötige Konsequenz fehlt, alles aus der Technologie herauszuholen. Ein Dorn im Auge der Entwickler waren die allseits verwendeten Mutlitbit-Digital- Analog-Konverter, wie sie in beinahe allen HiFi-Geräten vorkommen. Diese nehmen in einem bestimmten Intervall, der Abtastrate der Musik, ein Signal ab. Dieses Signal besteht aus den Bits der Audiodatei, also meist 16 oder 24.

In diesen Bits ist die Information gespeichert, welche analoge Frequenz zu dem Zeitpunkt der Abnahme des Signals ausgegeben werden soll. Dieses Prinzip funktioniert eigentlich recht gut und viele hochwertige HiFi-Komponenten erreichen damit hervorragende Ergebnisse. Allerdings gibt es hier auch einige Nachteile. Die errechnete Frequenzkurve ist zum Beispiel immer nur eine Näherung, da das eigentliche Signal aus Einzelpunkten zusammengesetzt wird. Mit zunehmender Auflösung erhält man zwar auch mehr Punkte, doch letztlich muss man stets mit Filtern arbeiten, die das Signal auf ihre eigene Art glätten. All dies geschieht in einem einzigen Chip, von denen teils auch mehrere in einem Gerät eingesetzt werden, doch das Prinzip bleibt gleich. Resolution Audio setzt in seinem Cantata Music Center auf eine andere Technologie, einen R-2R-DAC. Anstatt alle Rechenvorgänge in einem Chip zu erledigen, kommt hier ein Netzwerk aus Widerständen zum Einsatz, die angeordnet sind wie die Sprossen einer Leiter, weshalb auch oft von Ladder-DACs die Rede ist. Je nach Bittiefe müssen mehrere solcher Sprossen vorhanden sein. Hat das Signal also beispielsweise 16 Bit, benötigt man auch 16 Reihen an Widerständen. Diese lösen die Bits des Audiosignals einzeln auf und generieren so ein deutlich genaueres analoges Signal, als dies bei der üblichen Multibit-Wandlung der Fall ist.

Preis: um 10000 Euro

Reson Cantata Music Center 3.0


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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 07.12.2018, 15:00 Uhr