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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Weiss Engineering DAC502 (FW 2.0)


Algorithmus im Blut

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Weiss schließt sich der langen Liste von Firmen an, die ihre Geräte mit Roon aufrüsten. Bei den Geräten der 500er-Serie wird die Liste mit Features dadurch aber nur marginal länger.

Hat man den DAC502 vor sich, lässt einen das eher schlicht aussehende Gerät kaum ahnen, was sich hier alles an Funktionen verbirgt. Noch weniger ist dies beim DAC501 der Fall, der mit gleicher Technik, aber deutlich kleinerem Gehäuse auskommt. Unser großer Weiss-Wandler begnügt sich mit einem Drehregler, einem anständig dimensionierten Display und einem 6,3-Millimeter-Kopfhöreranschluss, um die 45 Zentimeter breite Front auszustatten. Dazwischen erst einmal viel Metall und der kleine Hinweis, dass es sich hier um einen Digital to Analogue Converter handelt. Schaut man auf der Homepage des Schweizer Herstellers vorbei, sieht die angegebene Reihenfolge der verfügbaren Funktionen etwas anders aus. Hier ist von einem DSP die Rede, der außerdem über einen DAC und einen Netzwerkrenderer verfügt. Da aber wohl mehr Kunden zunächst mal auf der Suche nach einem guten Wandler sind, ist die Bezeichnung am Gerät wohl eher dem Marketing zu verdanken. Während es nämlich viele DACs auf dem Markt gibt, gibt es nur wenige DSPs für den Einsatz an einer Anlage, auch wenn sich durch deren Einsatz der Klang deutlich verbessern kann. Der DAC502 bietet gleich mehrere Algorithmen, die unterschiedliche Zwecke erfüllen. Sehr geradeheraus ist die Vinyl-Emulation des Weiss. Hier soll der Klang den Charakter einer analogen Abspielkette erhalten. Das bedeutet etwas mehr Wärme im Signal und ein leichtes Zurücknehmen der digitalen Fokussierung auf Definition, die nach wie vor von vielen Hörern als unangenehm oder kalt wahrgenommen wird. Weiss emuliert dabei eine Technik, wie sie beim Kultlabel Stockfisch genutzt wird. Wie stark der Effekt sein soll, kann dabei frei eingestellt werden. Eine weitere Funktion ist der Deesser. Damit werden unschöne Zischlaute unterdrückt, die gerade bei der Wiedergabe von Stimmen auftreten können und das harmonische Klangbild stören. Auch hier kann der Algorithmus mehr oder weniger stark eingreifen. Besonders für Liveaufnahmen oder Aufnahmen, die per Dummy-Kopf-Mikrofon eingespielt wurden, ist hingegen das Crosstalk Cancelling konzipiert. Da bei solchen Aufnahmen jeder Kanal normalerweise das jeweilige Ohr ansprechen soll, versucht dieser Algorithmus, den Effekt auch bei der Verwendung von Lautsprechern, bei denen stets der ganzen Raum angeregt wird, zu reproduzieren. Damit dieser spezielle Algorithmus funktioniert, reicht es allerdings nicht, einen Schieberegler von links nach rechts zu ziehen. Stattdessen benötigt der DAC502 dazu einige Werte, wie den Abstand der Lautsprecher untereinander und zum Hörer, ebenso wie die Breite des eigenen Kopfes. Hat man diese Daten dann eingegeben, produziert der Wandler für jeden Kanal ein angepasstes Signal. Dadurch ließ sich die Bühnendarstellung je nach Album merklich verbessern, und gerade bei Lautsprechern, die sehr nah zusammen positioniert sind, wirkt der Raum so deutlich größer. Auch zwei unterschiedliche Equalizer werden vom DSP im DAC502 angeboten. Der erste dient zur üblichen tonalen Kontrolle. Wer gerne mehr Höhen oder druckvolleren Bass möchte, kann hier digital nachhelfen. Auch das Zurücknehmen von überbetonten Frequenzbereichen ist möglich. Die zweite Variante nennt sich Room Equalizer. Er ist hauptsächlich dazu gedacht, die Anlage besser auf den genutzten Hörraum auszurichten. So lassen sich Raummoden unterdrücken oder die Basswiedergabe verbessern. Die Equalizer nutzen dazu außerde

Preis: um 10000 Euro

Weiss Engineering DAC502 (FW 2.0)


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Datum 24.10.2019, 09:54 Uhr