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Kategorie: DLNA- / Netzwerk- Clients / Server / Player

Einzeltest: Electrocompaniet EMP-2


Nordische Kombination

DLNA- / Netzwerk- Clients / Server / Player Electrocompaniet EMP-2 im Test, Bild 1
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Der norwegische Hersteller Electrocompaniet strickt schon eine ganze Weile an einer gescheiten Blu-ray-Lösung, die Audiophile überzeugen kann. Nachdem das Projekt zwischenzeitlich auf norwegisches Eis gelegt wurde, hat man sich einen starken Partner gesucht und präsentiert nun stolz den EMP-2.

Peripherie:


Musikserver: RipNAS Solid
Vorstufe: MalValve preamp four line AMR DP-777
Enstufen: AVM Ovation PA8
Lautsprecher: KEF XQ40 Genelec 8260A

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Im nun mittlerweile vergangenen DVD-Zeitalter überzeugte Electrocompaniet mit dem EMP-1, einem Multiformatplayer, der sowohl DVD-Filmchen als auch SACDs und DVD-Audio- Scheiben abspielen konnte. Da war es natürlich an der Zeit, sich im hochwertigen Blu-ray-Segment zu platzieren. Doch warum testen wir in EINSNULL auf einmal einen Bluray- Player? Ganz einfach, speziell dieser Player hat ganz groß „Sound Quality“ auf den Fahnen stehen, spielt Blu-ray-Audio-Scheiben und CD/ SACD, ist netzwerkfähig und somit ein perfekter Kandidat für Leute, die sowohl Polycarbonattonträgern trauen als auch neuen Medien gegenüber aufgeschlossen sind. Der EMP-2 stellt sich als die Eier legende Wollmilchsau auf und tut das ziemlich eindrucksvoll: Es gibt nur wenige Tonformate, deren Wiedergabe vom Skandinavier verweigert werden. Von DVD und CD über SACD und natürlich Blu-ray ist alles dabei, was der Herz begehren könnte, und über das Netzwerk kommen noch diverse Format (FLAC, WAV, AIFF) dazu. Sollten Sie das Netzwerk scheuen und trotzdem Musikdateien abspielen wollen: Kein Problem, schließen Sie einfach USB- oder eSATA-Datenträger an.

Perfekte Basis


Die Basis der Blu-ray-Einheit kommt vom amerikanischen OEM-Spezialisten Oppo. Das ist mit Sicherheit eine gute Wahl, die anerkanntesten Lieferanten hochwertiger Blu-ray-Player bauen auf diese Basis. Sie bildet schlicht ein perfekt funktionierendes Fundament für die schnelllebige Welt der in meinen Augen letzten physischen digitalen Tonträger: Der Bluray- Disc.

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Auch wenn ich mich mit dieser Aussage ein wenig gegen die Scheibe an sich wende, so sind doch ein paar sehr interessante Blu-ray-Audio-Discs im Umlauf, die man natürlich gern klanglich perfekt behandelt wissen möchte. Außerdem sei eines zu erwähnen: Die Blu-ray als Video-Medium wird noch lange Zeit bestehen, und das stellt sozusagen einen Mehrnutzen für den EMP-20 dar. Denn auch wenn ich selbst natürlich gesteigerten Wert auf zweikanalige, möglichst perfekte Tonwiedergabe lege, so hat es natürlich Charme, sowohl Bild- als auch Toninhalte perfekt wiedergeben zu können, ohne sich eine Armada an Gerätschaften zulegen zu müssen. Nur sind die vielen Blu-ray-Player da draußen schlecht dafür geeignet, den Highender hinsichtlich der Tonwiedergabe zufriedenzustellen. Genau dieser Optimierung hat sich Electrocomapniet angenommen und der OEM-Basis zunächst mal eine passende Behausung verpasst, die mich hinsichtlich Stabilität ein wenig an die guten alten Volvos erinnert: massiv, schwer, unkaputtbar. Das stellt eine perfekte Basis für guten Klang dar, die von der eingesetzten Elektronik gekrönt wird. Mit Class-A-Ausgangsstufen treiben die Jungs ja schon lange sehr erfolgreich Vor- und Endverstärker, und genau das haben sie auch hier wieder eingesetzt. Die im Player verbaute Vorstufe regelt die Lautstärke auf analoger Seite, so dass Endstufen oder Aktivlautsprecher direkt angeschlossen werden können. Auf einer Tochterplatine sitzt sehr intelligente Digitalelektronik. Zunächst empfängt ein asynchroner Abtastratenumsetzer die zweikanaligen PCM-Daten und rechnet sie auf 192 kHz/24 Bit hoch. Bei diesem Prozess bekommen sie gleich einen neuen Takt verpasst, was Jitter an dieser Stelle wirkungsvoll bekämpft. Die Formatkompatibilität des verwendeten Cirrus-Logic-DACs haben die Norweger voll ausgenutzt: Ist eine SACD im Laufwerk, geht‘s direkt per DSD in den Wandler, alle anderen Quellen liefern PCM. 192 kHz stellen kein Problem dar und werden sowohl über anschließbare USB-Tonträger als auch per Streaming unterstützt. Die Mehrkanalspur geht an diesem Prozess vorbei und wird von der originalen Oppo-Elektronik verarbeitet.

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Praxis



Netterweise hat mir der Vertrieb mit der „The Nordic Sound“- Compilation des norwegischen Labels 2L einen audiophilen Leckerbissen als Blu-ray-Audio mitgegeben, von dem ich bereits einige Stücke als hochaufgelöster Download besaß und somit den klanglichen Unterschieden zwischen Scheibe und Netzwerkmusik auf den Zahn fühlen konnte. Dieser Vergleich ging sogar ganz leicht zugunsten der Scheibe aus, die etwas sahniger und dabei gefühlt druckvoller spielte als die per LAN eingespeiste Musik. Über das Netzwerk ist im direkten Vergleich eine leichte Tendenz zu Sterilität zu vermelden, doch ist auch hier das klangliche Niveau so hoch, dass das schon an unverschämtes Meckern grenzt. Der einzige Wermutstropfen war für mich eigentlich nur die fehlender Renderer-Unterstützung per UPnP, sprich: Man muss den Fernseher anmachen, um streamen zu können, denn die einschlägigen Tablet-PC-Apps benötigen diese Unterstützung, um ihn für die Kontrolle des Audio-Streaming ansprechen zu können. Ansonsten muss ich eines sagen: Ich hatte großen Spaß daran, Scheiben abzuspielen sowie Video- und Audioinhalte zu streamen, ohne Kompromisse bei der Audio-Wiedergabe hinnehmen zu müssen. Alles aus einem Gerät, mit einer klanglichen Leistung, die nur als exzellent bezeichnet werden kann, gibt es nicht häufig. Das wird für viele die einzig wahre Quelle sein, da bin ich mir sehr sicher.

Fazit

Der EMP-2 ist ein wahnsinnig gut ausgestatteter, ausgereifter Multiformatplayer, der speziell über seine Stereo-Ausgänge den satten Klang liefert, den ich von Electrocompaniet kenne und schätze.

Preis: um 2950 Euro

Electrocompaniet EMP-2


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Ausstattung & technische Daten 
Preis: 2950 
Vertrieb: Electrocompaniet Europe, Erlangen 
Telefon: 09131 4002857 
Internet: www.electrocompaniet.de 
Breite: 466 
Höhe: 316 
Tiefe: 93 
Ausgänge: Audioausgänge: 1 x S/PDIF TCA, 1 x S/PDIF TosLink, 1 x analog XLR, 1 x Mehrkanal 7.1, Videoausgänge: 2 x HDMI, 1 x Composite, 1 x Component (Pr, Pb, Y) 
Audioformate: True24p Video, Blu-ray 2D/3D, Full HD 1080p, BD-Live(Profile 2.0), BonusVIEW, HDMI 1,4a 
Videoformate: CD, DVD, SACD, DVD-Audio, Blu-ray 2D/3D 
Besonderes: UPnP/ DLNA 
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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Jüngst veröffentlichte die gfu den HEMIX Home Electronics Martkt Index für die ersten drei Quartale 2021. Demnach hat der Markt für Home Electronics sich weiter positiv entwickelt und zum Vorjahr 6,9 Prozent zugelegt. Hauptumsatzbringer waren dabei neben der weißen Ware die privat genutzten IT-Produkte mit +8,1 % und die Telekommunikation mit +7,1 %. Bei den TV-Geräten sank die Stückzahl zwar um 14,9 %, doch durch den stark gestiegenen Durchnittspreis (+16,8 %) blieb der Umsatz im TV-Segment nahezu konstant auf hohem Niveau (-0,6 %).
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Elmar Michels - Ressort Car Hifi
Elmar Michels
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Car Hifi 1/2022

Sie werden es beim Download nicht gemerkt haben, doch diese CAR&HIFI ist die dickste seit langem. Neben jeder Menge Tests enthält diese Ausgabe wieder die im letzten Jahr eingeführte Preisverleihung an die besten Geräte des Jahres. Unter der Rubrik Product of the Year finden sie auf 25 Extraseiten die bestklingenden, leistungsfähigsten und highendigsten Geräte aus unserem Testfuhrpark oder auch Produkte, die uns durch ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, Einsteigerfreundlichkeit oder Cleverness aufgefallen sind.
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LP 01/2022

Wir begrüßen Sie herzlich zur neuen Ausgabe unseres Analogmagazins "LP". Der Titel verrät bereits, dass wir uns für dieses Heft mit dem neuen luftgelagerten Bergmann-Plattenspieler auseinandergesetzt haben. Hinzu gesellen sich Testberichte zu zwei sehr exklusiven Verstärkerkombinationen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Grandinote aus Italien verblüfft mit einem exotischen Halbleiterkonzept, Air Tight legt die Messlatte in Sachen Röhrentechnik höher. Hinzu gesellen sich zwei interessante Phonovorstufen, ein weiterer extremer Röhrenvollverstärker und eine ganze Reihe anderer Komponenten, die Sie bestimmt interessieren werden.
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Thomas Schmidt - Ressort Hifi
Thomas Schmidt
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Klang & Ton 1/2022

In dieser Ausgabe geht es tief hinunter: Zum ersten Mal in einem langen Zeitraum gibt es mal wieder einen Subwoofer von der Klang+Ton. Und deswegen haben wir es auch gleich richtig gemacht: Ein mächtiger 21-Zoll-Treiber und dazu ein DSP-Verstärkermodul mit gut 1000 Watt in schlanken 150 Litern: So gehen im Heimkino 19 Hertz und im Musikbetrieb unkomprimierte 120 Dezibel - dass sollte fürs erste reichen.
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