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Kategorie: Fernseher

Einzeltest: JVC LT-42DV1BU


Applaus!

Fernseher JVC LT-42DV1BU im Test, Bild 1
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Beifall verdient der schicke JVC LT-42DV1BU in jeder Hinsicht. Und das nicht nur, weil er mit einem akustischen „Klatschschalter“ ausgestattet ist.

Das zweifarbige Gehäuse, in welches sich die extrem schlanke Silhouette des Fernsehers kleidet, macht einiges her. Die Frontansicht wird von einem schmalen Rahmen in Lederoptik bestimmt, seitlich und von hinten ziert den JVC elegantes Weiß mit edlem Perlglanz. So kommt der Flat-TV auch frei stehend gut zur Geltung, denn genau dazu lädt der schicke Chrom-Standfuß geradezu ein. Eine Montage an der Wand ist natürlich auch möglich, doch das wäre fast ein Vergehen an dieser TV-Skulptur.

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Ausstattung und Inbetriebnahme

An die angemessene Präsentation haben die Entwickler auch bei der Platzierung der Anschlüsse gedacht. Das Hauptanschlussfeld mit u.a. drei HDMI-Eingängen und optischem Digitaltonausgang ist gut getarnt und senkrecht in die Rückwand integriert, so dass die Kabel nicht nach hinten aus dem Fernseher ragen, sondern platzsparend nach unten durch einen praktischen Kabelhalter geführt werden. Dieses Detail kommt sowohl einer eventuellen Wandmontage als auch dem optischen Eindruck bei einer offenen Aufstellung zugute. Analoge Schnittstellen befinden sich ebenfalls an der Rückseite des Gerätes, jedoch sind sie seitlich hinter einer Abdeckung verborgen. Sie bieten mit Cinch-AV einschließlich Komponenteneingang und zwei Scartbuchsen reichlich Anschlussmöglichkeiten, zum Beispiel für DVD-Rekorder, Kamera, Spielekonsole oder einen Standard-Satellitenreceiver. Des Weiteren kann hier über einen VGA-Eingang ein PC oder Notebook angeschlossen werden. Eine USB-2.0-Schnittstelle und ein Kopfhöreranschluss sind natürlich ebenfalls vorhanden. Beim ersten Start des JVC absolviert der eingebaute Hybridtuner für analoges Fernsehen und DVB-T ohne Umschweife einen zügigen Suchlauf, der zuverlässig alle verfügbaren Programme findet.

Fernseher JVC LT-42DV1BU im Test, Bild 2Fernseher JVC LT-42DV1BU im Test, Bild 3Fernseher JVC LT-42DV1BU im Test, Bild 4
Wer sowohl analoge als auch DVB-T-Programme oder im Raum Berlin DVB-TRadio empfangen kann, hat eine direkte Auswahl zwischen analogem oder digitalem TV-Empfang sowie einem Radiomodus über die Fernbedienung.

Anwenderfreundlich

Weder bei der Inbetriebnahme noch im täglichen Leben stellt der LT-42DV1BU einen vor unlösbare Probleme. Die Fernbedienung hat ergonomisch angeordnete Tasten und lässt sich für weitere Geräte wie DVD-/ Blu-ray- oder Heimkinosysteme – auch von anderen Herstellerfi rmen – programmieren. Alle Bildschirmmenüs sind übersichtlich und aufgeräumt gestaltet, was im Übrigen auch für die anschaulich bebilderte Bedienungsanleitung gilt. Besonders lobenswert sind die sinnvoll zusammengestellten Presets für die Bildeinstellungen. Vorbildlich und für Heimkino-Enthusiasten sowie Filmfans besonders geeignet, die abends bei leicht gedämpfter Beleuchtung ihre Blockbuster genießen, ist etwa der Bildmodus „Weich“. Hier treffen Farbwiedergabe und Weißton quasi perfekt die Normwerte, so dass weitere Optimierungsversuche überflüssig werden. Doch auch für alle anderen Beleuchtungssituationen findet sich schnell das richtige Preset. Multimedial hat der JVC ebenfalls viel zu bieten. Über die USB-2.0-Schnittstelle lassen sich Fotos im JPEG-Format und MP3-Musikdateien abspielen, so dass der modernen Variante eines Dia-Abends mit Urlaubsbildern nichts entgegensteht. Dabei arbeitet die Elektronik zügig und mit der Fernbedienung hat man alle nötigen Funktionen inklusive Drehen und Zoomen bequem im Griff.

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Zuverlässige Sensoren

Der eingangs erwähnte Klatschschalter arbeitet mit einem Mikrofon, das oben in das TV-Gehäuse integriert ist. Die Kommandos sind einfach: Zweimaliges Klatschen oder Fingerschnippen bedeutet „Ton aus“ oder „Ton an“, während ein dreifaches Schnippen oder Klatschen das ganze Gerät ein- oder ausschaltet. Im Test wurden die akustischen Schaltfunktionen mehrfach verwendet und arbeiteten zuverlässig. Zufällige Geräusche werden von der Elektronik ignoriert, akustische Kommandos dagegen als solche erkannt. Herrscht ein zu hoher Geräuschpegel im Raum oder ist die Lautstärke am Gerät zu hoch, deaktiviert sich der Akustiksensor automatisch. Das Ganze mag wie eine Spielerei erscheinen, kann aber wirklich praktisch sein, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. Wie oft sucht man beispielsweise hektisch nach der Fernbedienung, weil das Telefon klingelt oder jemand aus einem anderen Raum herüberruft? Und zum Beeindrucken von Bekannten und Verwandten taugt die Funktion allemal. Ebenfalls sehr praktisch und zudem äußerst schick sind die edlen Sensortasten an der Front des Fernsehers. Die berührungsempfindlichen Flächen ermöglichen eine weitgehende Bedienung des Flachbildschirmes einschließlich Zugriff auf die Menüs.

Bildqualität

Mit einer Bildschirmdiagonale von 107 Zentimetern und der vollen HDTV-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten ist der JVC bestens für die Darstellung von hochauflösendem Bildmaterial gerüstet. Doch auch die Herausforderung der Wiedergabe von Fernsehsignalen, die analog oder über DVB-T empfangen werden, meistert er hervorragend. Sogar der teilweise wirklich nicht berauschenden Qualität mancher Sender über DVB-T rückt die integrierte Bildelektronik inklusive MPEG-Artefaktfilter verblüffend erfolgreich zu Leibe. So kann der Fernseher mit jedem Signal seine Stärken ausspielen und präsentiert immer Bilder mit einem frischen, lebendigen und kontrastreichen Eindruck. Besonders gefallen dabei der hervorragende Schwarzwert, die gleichmäßige Ausleuchtung und der äußerst plastische Bildeindruck. Auch bei Zuspielung über die analogen Eingänge, die leider von vielen anderen Herstellern zunehmend vernachlässigt werden, gibt der LT-42DV1 keinen Anlass zur Kritik, im Gegenteil. Sowohl mit Bildern von der digitalen Settop-Box als auch vom DVD-Player zeigt das Display klare Konturen, natürliche Farben und guten Kontrast . Erwartungsgemäß bringt eine Full-HD-Zuspielung über HDMI die besten Ergebnisse. Filme von Blu-ray werden mit faszinierender Brillanz, leuchtenden Farben und rasiermesserscharfen Details wiedergegeben. Hier läuft auch die 100-Hz-Technologie des Fernsehers zur Höchstform auf, die bereits bei allen anderen Signalen überzeugte. Doch gerade die 24 Bilder pro Sekunde, welche auf Blu-rays gespeichert sind, bedeuten für die Bewegungsdarstellung auf Fernsehern eine besondere Herausforderung, die der JVC jedoch vorbildlich meistert.

Fazit

Schickes Design, umfangreiche Ausstattung und eine hervorragende Bildqualität bei jeder Signalquelle zu einem Preis, der angesichts des Gebotenen sehr günstig ist: Wer auf ein optimales Bild ohne umständliches Einstellen und rasiermesserscharfe HD-Bilder Wert legt, ist mit dem JVC LT-42DV1BU perfekt bedient. Bravo!

Preis: um 1900 Euro

JVC LT-42DV1BU

Spitzenklasse


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Herbert Bisges
Autor Herbert Bisges
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