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Kategorie: Fernseher

Einzeltest: Philips 65OLED803 - Seite 2 / 3


Ins Schwarze getroffen

Bedienung


Philips liefert zwei Fernbedienungen mit. Die größere hat eine alphanumerische Tastatur mit Infrarotsender auf der Rückseite und bietet für viele Funktionen direkten Zugriff. Die zweite, stabförmige kommuniziert per Bluetooth mit dem Fernseher und hat das Mikrofon zur Spracheingabe an Bord, das nur auf Knopfdruck aktiviert wird. Das metallisch glänzende Feld auf dem Bedienungsstab ist ein Touchfeld, das auf Wischgesten an seinen Rändern reagiert – das erfordert ein bisschen Training. Durch das Update auf Android 8 Oreo ist die Orientierung im Bereich der Smart-TV-Apps wesentlich besser als mit Android 7. Das simple Umschalten zwischen TV-Programmen dauert jedoch relativ lange. Das Update auf Android 8 ist übrigens auch für viele andere Philips-OLED-Fernseher verfügbar. Über die Stabfernbedienung nimmt der Philips Fragen und einfache Befehle entgegen. „Schalte um auf HDMI 1“ funktionierte (ganz im Gegensatz zu „schalte um auf ZDF“) im Test einwandfrei. Zudem ist der Philips mit dem Google Assistant kompatibel.

Bildqualität


Der 65-Zoll-TV bringt eine brillante Bildqualität, die auf den technischen Eigenschaften seines OLED-Displays zurückzuführen ist: Schwarz ist wirklich schwarz, weil es bei OLED keine Bildschirmbeleuchtung gibt, die in dunklen Bildbereichen durchschimmern könnte. Jeder der rund 8 Millionen Bildpunkte ist einzeln vom hellsten Weiß bis zum tiefsten Schwarz ansteuerbar. Dazu kommen die Vorteile eines richtig breiten Betrachtungswinkels und eines exzellenten Kontrastfilters. Der P5-Bildprozessor von Philips wacht in seiner zweiten Generation über die Qualität der Wiedergabe. Er optimiert die Eigenschaften des Eingangssignals, verbessert den Kontrast, wacht über die Farben, sorgt für Schärfe ohne Bildrauschen und saubere Bewegungsdarstellung. Der Standard-Bildmodus beeindruckt beim 65OLED803 mit detailreichen, knackig und scharf wirkenden Bildern, die beim Upscaling einer sauberen HDTV-Quelle (auch bei 720p-Sendern) einen sehr guten visuellen Eindruck machen. Die „Perfect Natural Reality“-Technik von Philips sorgt für einen kontrastreichen Look, der in Richtung HDR geht. Wer mag, kann die Bewegungskompensation „Perfect Natural Motion“ nach eigenem Geschmack dosieren, um das Ruckeln im Bewegtbild (etwa im Bildhintergrund von Kameraschwenks) zu reduzieren. Für eine neutrale, am Original orientierte Filmwiedergabe empfehlen wir den Bildmodus „Film“ mit einer erhöhten Gamma-Einstellung (+1 oder +2). Die Gamma-Einstellung findet man (wie alle weiteren Tools zur differenzierten Bildeinstellung) in den erweiterten Bildeinstellungen. Bei der Glättung von 24p-Filmbildern leistet der 65OLED803 von Philips Beeindruckendes, indem er mit Hilfe der „Perfect Natural Motion“ beispielsweise beim großen Schwenk über die Bostoner Skyline zu Beginn von „21“ kaum Artefakte produziert, während alle Hochhäuser und die schmalen Laternenmaste fließend und scharf abgebildet werden. In Sachen HDR unterstützt der Philips die Verfahren HDR10, HDR10+ und HLG. Unter anderem bei Filmen wie „Passengers“ auf Ultra-HDBlu- ray mit HDR10 und bei Netflix-HDR-Produktionen begeisterte das OLED-Display in unserem Test mit pixelgenauer Farbgebung mit perfekten Kontrasten. Unser Tipp lautet, den Bildmodus „Film“ auch für HDR-Wiedergabe zu wählen. 

Preis: um 3300 Euro

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Philips 65OLED803

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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