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Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Audiodata AudioVolver - II - Seite 3 / 4


Zur richtigen Zeit

Zwei ausgiebige, jeweils einminütige Sinus-Sweeps später muss man lediglich den USB-Stick aus dem Audiovolver ziehen und die zirka 16 MB große Datei auf den Rechner kopieren. Das Programm „Acourate“ bringt dann erst mal ein recht unansehliches Gewirr von Messpunkten auf den Bildschirm. Die Sprungantwort rechnet das Programm durch Faltung mit der inversen Impulsantwort aus. Die ist so, wie wir es erwartet haben: Zeitlich versetzt fi nden wir die Spitze des Hochtöners, den Höcker des Mitteltöners und einen langezogenen, hinterherhinkenden Bass. In diesem Fall ist das nichts, was Grund zur Besorgnis wäre, aber das Ideal sieht doch ganz anders aus. Im Frequenzgang gibt es ebenfalls die eine oder andere Stelle zu optimieren. Aufstellungsbedingt sind sich die Boxen im Bassbereich etwas uneinig, die leichte Präsenzüberhöhung haben beide gemein. Bevor es ans Eingemachte geht, muss der Frequenzgang aber noch geglättet werden. Es wird nicht einfach nur etwas interpoliert, sondern nach einem gehörpsychologisch optimierten Verfahren „ansehnlich“ gemacht. Zum Schutz der Bassmembranen verpassen wir der Zielkurve zunächst einmal einen steilen Hochpass. Das kann man ruhig machen, wenn man sich sicher ist, dass das Chassis unterhalb der Eckfrequenz eh keine sinnvollen Sachen mehr anstellt.

Unsere Zielkurve war auf Linearität getrimmt, mit einer kleinen Betonung des Bass- bis Grundtonbereichs, um der bis dato etwas schlank klingenden Box etwas mehr Wärme zu verpassen. Der natürliche Pegelabfall im Hochtonbereich wurde gleich noch mit kompensiert.

Szenenwechsel


Die ganze Geschichte haben wir dann in einem zweiten, stärk bedämpften Raum ausprobiert. Eine kurze Inohrnahme reichte Herrn Schippers aus, um recht genau vorherzubestimmen, in welchen Frequenzbereichen Betonungen beziehungsweise Senken sind, was sich nach den Messungen ziemlich genau bestätigte (Herr Schippers, beim Schreiben des Artikels fiel mir auf, dass ich Ihnen noch eine Konfektschachtel schulde ...). Die leichte Mittenbetonung haben wir in Maßen erhalten, um zu zeigen, dass man den Klangcharakter der Box durchaus erhalten kann. Soll heißen: Wer sich eine teure Box kauft und Teile des Charakters erhalten möchte, kann dies natürlich auf die Wunschliste setzen. In unserem bedämpften und bassschluckenden Raum war das Ergebnis noch deutlicher, beeindruckender. Ketzerisch unterstellte ich dem Audiovolver erst einmal, der Klanggewinn ginge auf die Kappe der etwas nach Loudness riechenden Korrekturkurve. Für derart Ungläubige wie mich hat man bei Audiodata eine sowohl nützliche als auch wichtige Taste auf die Fernbedienung gesetzt: Die Video-Taste. Eigentlich ist sie dazu da, die Optimierung des Zeitverhaltens abzuschalten. Die braucht nämlich ihre Zeit, was sich allerdings nur negativ bemerkbar macht, wenn man den Fernsehton über die Anlage wiedergibt. Dann sind Audio und Video asynchron. Für uns ist die Taste aber auch für die Evaluierung des messtechnisch optimalen Timings wichtig.

Preis: um 5000 Euro

Audiodata AudioVolver - II


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Autor Christian Rechenbach
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Datum 01.10.2010, 14:44 Uhr