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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 16cm

Einzeltest: Eton RSR 160


Klangoffensive

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Bei Eton tut sich eine Menge. Mit einer Neuheitenflut ohne gleichen beglückt uns die alteingesessene Lautsprecherproduktion dieses Jahr. Gleich drei neu entwickelte Speaker-Serien sind angekündigt und das hier vorliegende RSR 160 macht den Anfang.

In den Entwicklungslabors der Neu-Ulmer Lautsprecherschmiede Eton herrschte in letzter Zeit reges Treiben. An so ziemlich das gesamte Lautsprecherprogramm wurde Hand angelegt und es entstanden auch neue Linien. Die vielleicht interessanteste ist hier in Form des RSR 160 vertreten, das ungefähr auf Höhe des RSE angesiedelt ist (welches im Programm bleibt). Die Ausrichtung ist jedoch eine komplett andere, das zeigt sofort der Vergleich der Materialien. Weiterhin gibt es an Neuigkeiten zu vermelden, dass sich nahezu alle Eton-Kompos auch zum Dreiwegesystem erweitern lassen, wozu mittlerweile eine Range von nicht weniger als sechs(!) verschiedenen Mitteltönern zur Verfügung steht. Naja, wer hat, der hat – bei Eton sitzt man ja mit eigener Fertigung im Haus an der Quelle. So gibt es zu unserem RSR 160 den passenden Mitteltönersatz RSR 80, der komplett mit Mittelton-Frequenzweiche erhältlich ist und natürlich mit seiner Carbonfasermembran zum RSR passt. Die RSR-Familie setzt auch beim Tieftöner auf Carbon, wobei das allerdings nur die halbe Wahrheit ist. Die Carbonfasermatte liegt auf einem Träger aus Rohacell-Hartschaum, der für Härte und Dämpfung gleichermaßen sorgt. In Verbindung mit der zugfesten Kohlefaser und einer Harzbindung gehört die RSR-Membran klar in die Spitzenliga Marke „bretthart, aber mit Dämpfung“. Das Ganze ist ca. 2 mm stark und wiegt in etwa so viel wie eine mehrlagige Glasfaserkonstruktion, jedoch mit besserer Härte und Dämpfung. Die kleine Dustcap hat Eton dann wieder sehr dünn gemacht, sie besteht aus einem gummiähnlichen Kunststoff und ist akustisch durchsichtig. Als Behausung dient der edlen Membran ein nicht minder gut gemachter Korb aus Alu-Druckguss. Der Korb ist sehr gut belüftet und mit reichlich Platz für den Arbeitsweg der Schwingeinheit ausgestattet. Die Zentrierspinne ist luftig gewebt und nicht mit einem Harz zugekleistert, sehr schön. Der Antrieb ist nett gemacht mit einer auf der Drehbank aufgehübschten unteren Polplatte (leider kam die obere nicht in den Genuss dieser Behandlung). Und auch die inneren Werte überzeugen. Wir finden mit einer Güte von 0,58 und einer Freiluftresonanz von 72 Hz ideale Parameter vor. Dass der Antrieb blitzsauber funktioniert, beweisen auch unsere Verzerrungsmessungen bei immer lauter werdendem Pegel. Der RSR-Tieftöner schlägt sich bei diesem Test hervorragend. Die Verzerrungen im Grundton bleiben bis in extreme Pegel noch schön niedrig, ein Zeichen dafür, dass die Schwingspule ein korrektes Arbeitsumfeld hat und dass Eton nicht beim Hub gegeizt hat. Ebenfalls hervorragend: Der Hochtöner, bei dem man auf den ersten Blick einen alten Bekannten zu erkennen glaubt. Der 25-mm-Gewebetöner in Etons Schwenkhalterung ist aber getunt. Seine Gewebemembran wurde durch ein neues Coating aufgewertet, das aufwendig von Hand aufgetragen wird. Die kompakte Frequenzweiche trennt den Woofer nur mit einer Spule, was auf den ersten Blick nicht viel gegen die Membranresonanz bei 4,5 kHz ausrichtet. Der Hochtöner wird zweiter Ordnung standesgemäß per MKT und einer Luftspule getrennt. 

Preis: um 300 Euro

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Eton RSR 160

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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