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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 16cm

Einzeltest: Gladen Audio Zero 165


Geheimtipp

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Wer Spitzenlautsprecher für bestmögliche Klangqualität haben will, kann ohne Probleme mehr als 400 oder gar 1.000 Euro ausgeben. Mit dem Zero 165 hat Gladen allerdings ein Mauerblümchen im Sortiment, das von den Highendern nicht ernst genommen wird. Vielleicht zu Unrecht?

Die Zero-Line ist so ziemlich das Beste, was der in der Region Stuttgart residierende Hersteller Gladen im Angebot hat. Darüber kommen nur noch die im absoluten High-End- Bereich angesiedelten Aerospace-Komponenten, und auch bei der Zero-Line gilt getreu des Markenclaims „German Technology“, dass alle Zero-Komponenten in Deutschland gefertigt werden. Das ist aller Ehren wert in einer Zeit, wo immer mehr Marken in Fernost fertigen lassen. Zwar ist die deutsche Fertigung per se noch kein Qualitätsmerkmal oder Kaufgrund, doch sagt allein die Erfahrung, dass solche Lautsprecher einen gewissen Qualitätsanspruch besitzen. Unser Zero 165 ist das kleinste Modell der Zero Line, daneben gibt es noch Die Zero-Pro-Komponenten, wo das 16er-Zweiwegekompo im günstigsten Fall für 480 Euro zu haben ist. Demgegenüber gibt es unser Zero 165 für deutlich freundlichere 280 Euro, wofür natürlich etwas abgespeckt werden musste. So kommt der Woofer nur im Blechkleid statt mit standesgemäßem Druckgusskorb daher; bei dem Korb handelt es sich jedoch um ein Exemplar der besseren Sorte aus dickem Blech und mit Hinterlüftungsöffnungen. Nicht gespart wurde an den hochwertigen Aufhängungsteilen Spinne und Sicke und auch die Membran kann überzeugen. Es handelt sich um eine Papiermembran, die wie bei den teureren Modellen eine spezielle mineralische Beschichtung aufweist. Die Dustcap aus getränktem Gewebe zeigt wie das Schutzgitter des Hochtöners die firmeneigene Zero-Point-Form, die im Zuge der Entwicklung der Aerospace-Linie entstand. Die Schwingspule hat den Standarddurchmesser von 25 mm, was prinzipiell kein Fehler hinsichtlich der Klangqualität ist, sondern eher für eine geringere Belastbarkeit als bei den teureren Systemen spricht. Auf der Habenseite steht dann wieder das geringe Gewicht. Bei der Frequenzweiche meinte Gladen es sehr gut mit dem kleinen Zero, denn es liegt die umfangreich ausgestattete Zero-Weiche bei, bei der sich nicht nur der Hochtonpegel einstellen lässt, sondern durch die Wahl verschiedener Bauteilewerte bei Spulen und Kondensatoren enormer Einfluss auf den gesamten Mitteltonbereich ausgeübt werden kann. Das Umstecken geschieht dabei nicht mittels mickriger Computerjumper, sondern mit ordentlicher Kontaktfläche, indem man Halter für Glassicherungen nebst entsprechend geformter Metallbrücken benutzt. Im Messlabor gibt sich der Zero-165-Hochtöner als alter Bekannter zu erkennen, die 25-mm-Kalotte wird im Schwabenland gefertigt und gibt sich in ihrer neuesten Inkarnation messtechnisch so perfekt wie immer. Der Hochtöner läuft perfekt zwischen 2 und 20 kHz und klirrt nahezu gar nicht. Demgegenüber leistet sich der 16er gerade im empfindlichen Bereich zwischen 1 und 2 kHz einen Schnitzer, der dazu führt, dass es „nur“ eine sehr gute, aber keine hervorragende Laborbewertung gibt. 

Preis: um 280 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Gladen Audio Zero 165

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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