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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 16cm

Einzeltest: Hertz MLK 700.3/ML 1800.3


Für Klanggourmets

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Die letztes Jahr präsentierte Top-Lautsprecherserie Mille Legend des italienischen Spezialisten Hertz stellten wir in Heft 3/15 in Form des Zweiwegekompos MLK 1650.3 vor. Doch die Serie besteht aus einem mehr als kompletten Lineup, da gibt es noch viel mehr zu entdecken.

Mit der Mille-Serie wendet sich Hertz traditionell an die Highender, denen das Beste gerade gut genug ist. Die aktuellen Mille-Legend-Speaker sind dementsprechend nicht billig, aber dafür vom Feinsten verarbeitet und mit allen Finessen ausgestattet. Neben dem großen 28er-Hochtöner und zwei 16er-Tiefmitteltönern, mit denen sich ein Top-Class-Zweiwegesystem aufbauen lässt, hat Hertz auch an die Freunde von drei Wegen gedacht. Dazu wurde ein bildhübscher 70-mm-Mitteltöner entwickelt, den es für aktive Anlagen als Pärchen gibt, aber auch als Kompo MLK 700.3 mit passiver Frequenzweiche (575 Euro). Dieses liegt uns als Testgerät vor, um es mit einem Woofersatz zu kombinieren, so dass sich ein praxisgerechtes teilaktives Dreiwegesystem ergibt, das z.B. an einer Vierkanalendstufe betrieben werden kann. Ein (oder zwei) Woofersatz muss also her, wofür sich natürlich einer der Mille-16er anbietet. Wir haben uns aber für die Alternative in Form des ML 1800.3 (490 Euro) entschieden. Dies ist ein 18er-Tiefmitteltöner, der mit seinem Plus an Membranfläche perfekt mit dem Mittelhochtonsystem harmoniert und ein Plus an Basswiedergabe verspricht. Der 18er ist natürlich mit der V-Cone genannten Membran ausgestattet, die bei der Mille-Legend- Serie in einem aufwendigen Verfahren aus einem Stück hergestellt ist. Die Papiermembran enthält eine Füllung aus Baumwollfasern zur Verbesserung der klanglichen Eigenschaften. Sicke und Zentrierspinne bestehen bei den Edelchassis ebenfalls aus den besten Materialien. Der schön luftige Druckgusskorb hat nur drei Speichen, um einerseits der Luft möglichst wenig Widerstand entgegenzusetzen, andererseits möglichst wenig Schall reflektierende Teile hinter der Membran zu haben. Dem Antrieb sieht man bereits von Weitem an, dass er aufwendig und teuer ist. Natürlich arbeitet der ML 1800.3 mit einem ausgewachsenen Neodymring, während die Stahlteile am Rechner optimiert sind. Gegen die Verzerrungen gibt es im Inneren noch einen Kurzschlussring aus Aluminium. Ganz ähnlich ist der Mitteltöner aufgebaut, der wie eine geschrumpfte Version der Tieftöner aussieht. Er hat ebenfalls einen einteiligen V-Konus, der rückseitig durch einen kleineren Papierkonus unterstützt wird. Und auch der kleine ML 700.3 hat ein vollwertiges Neodymsystem mit „richtigen“ Polplatten. Gerade der Mitteltöner profitiert von allen Goodies wie der ausgeklügelten Membrangeometrie, die ihn extrem breitbandig und weiträumig abstrahlen lässt. Im Gegensatz zu den Tiefmitteltönern bekam er auch eine Kupferkappe auf den Polkern statt des Aluminiumrings (der weiter unten sitzt und anders wirkt), was die Performance am oberen Übertragungsende zusätzlich unterstützt. Dritter im Bunde ist der große Legend- Hochtöner ML 280.3, der auch in den Zweiwegekompos eingesetzt wird. Traditionell nimmt Hertz lieber Kunstfaser als Seide für die Kalottenmembran, und zwar Tetolon, das beim .3 in besonders feinfaseriger Form zum Einsatz kommt. Ansonsten ist der 28er angenehm flach, obwohl er ein gut wirksames Koppelvolumen besitzt, was die Resonanzfrequenz von gut 900 Hz zeigt. Im Messlabor setzen die Hertz-Lautspreche Maßstäbe, und zwar alle drei. Bereits die Amplitudenfrequenzgänge sind sehr gut und resonanzarm, doch das Klirrverhalten ist wirklich sensationell. Nicht nur, dass alle drei Chassis unter normale

Preis: um 1065 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Hertz MLK 700.3/ML 1800.3

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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Autor Elmar Michels
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Datum 02.06.2016, 14:55 Uhr
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