Kategorie: In-Car Subwoofer Aktiv

Einzeltest: ESX V1600A


Power- Cube

Car-Hifi Subwoofer Aktiv ESX V1600A im Test, Bild 1
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Der neue V1600A ist ein Subwoofer, der bereits durch seine äußere Erscheinung auf sich aufmerksam macht. Wir klären, ob er auch so gut klingt, wie er aussieht.

The Cube – diesen Spitznamen hatte der V1600A bereits beim Auspacken bekommen. Zwar ist er nicht exakt würfelförmig, doch seine quadratischen Fronten erzwingen fast diesen Spitznamen. Der Gehäusekörper macht einen sehr edlen Eindruck, er besteht aus gegossenem Aluminium und weist an der Unterseite Halterungen für die Befestigungsschienen auf. Die vergitterten Fronten messen 25 x 25 Zentimeter, dahinter verbergen sich Chassis der 20-Zentimeter-Klasse. Natürlich mit quadratischen Membranen, um die Fläche der Fronten voll auszunutzen. Der V1600A bedient sich des Prinzips der Passivmembran, um mit möglichst wenig Gehäusevolumen auszukommen. Dabei verhält sich die Passivmembran wie ein Bassreflexrohr, sie wird mit ihrer Resonanz tief abgestimmt und erweitert das Frequenzspektrum des Woofers zu tiefen Frequenzen hin.

Car-Hifi Subwoofer Aktiv ESX V1600A im Test, Bild 2Car-Hifi Subwoofer Aktiv ESX V1600A im Test, Bild 3Car-Hifi Subwoofer Aktiv ESX V1600A im Test, Bild 4Car-Hifi Subwoofer Aktiv ESX V1600A im Test, Bild 5Car-Hifi Subwoofer Aktiv ESX V1600A im Test, Bild 6
Der aktive Woofer und die Passivmembran sind von außen nicht zu unterscheiden. Sie sind geschickt konstruiert, da ihre Körbe gleichzeitig als Gehäusedeckel fungieren. Damit ergibt sich automatisch, dass die Chassis neu entwickelt sind und extra für den V1600A produziert werden – ein nicht unerheblicher Aufwand. An einer Gehäuseseite befindet sich ein kleines Anschlussfeld, ansonsten gibt es am Woofer selbst nichts zu stecken oder zu bedienen. Dies geschieht über die Kabelfernbedienung, die alle Bedienelemente trägt. Natürlich nimmt der V1600A sein Signal genauso gerne vom Werksradio wie von einem Nachrüstgerät mit Cinchausgängen, und in ersterem Fall ist auch eine Einschaltautomatik an Bord. Im Inneren des Alugehäuses ist die Verstärkerelektronik zu finden. Zur Kühlung der Leistungsbauteile ist die Platine auf einem extra Alublock montiert. Das reicht offenbar, denn der Woofer kommt ohne Kühlrippen aus, die den cleanen äußeren Eindruck stören würden. Umso mehr verwundert es, dass wir es nicht mit einer modernen Class-D-Endstufe zu tun haben, sondern mit einer analogen Class-AB. Beim im V1600A verbauten aktiven Woofer durfte die Entwicklungsabteilung in die Vollen gehen. Trotz des relativ bescheidenen Membrandurchmessers erhielt der Woofer einen sehr ausgewachsenen Antrieb mit fettem Ferritring und großer Schwingspule für eine entsprechend hohe Belastbarkeit. Die Ausstattung ist, wie bei ESX üblich, vollständig zu nennen. Neben der erwähnten Einschaltautomatik am Werksradio ist der V1600A auch Start- Stopp-fähig. Neben regelbarem Tiefpass und Boost ist auch ein fix eingestelltes Subsonicfilter vorhanden, das die Passivmembran bei hohen Tiefpasspegeln vor Zerstörung schützt. 

Messungen und Sound


Eine analoge Class-D-Schaltung zieht zwar mehr Strom als eine Digitalendstufe, doch sie bietet auch Vorteile. Die elektromagnetische Verträglichkeit ist kein Thema, die Verzerrungen fallen angenehm niedrig aus und Leistung gibt‘s auch noch. Unser ESX-Woofer arbeitet mit einer 2-Ohm-Schwingspule, sodass der Verstärker leicht Leistung abgeben kann. Gut 150 Watt messen wir, und das reicht für den 20er-Quadratwoofer. Vor dem Messmikrofon sorgt der kleine V1600A für Erstaunen. Sein gerade mal 14 Liter fassendes Gehäuse liefert eine sehr niedrige untere Grenzfrequenz unter 40 Hz. Das Teil macht mit seiner Tuningfrequenz von 33 Hz echt tiefe Bässe – Passivmembran sei Dank. Im Hörtest schafft es der ESX genauso zu begeistern. Kaum zu glauben, dass der kompakte Cube derart souverän spielt! Es geht tief in den Frequenzkeller und die 150 Watt sorgen für mehr als ausreichend Alltagspegel. Der Woofer lässt sich mit Tiefpass, Umpolschalter und Boost sehr leicht an Fahrzeugakustik und Hörgeschmack anpassen und dürfte selbst aus einem Stufenheck-Kofferraum gehörig Dampf machen. Trotz seiner begrenzten Membranfläche erzeugt er nämlich reichlich Pegel. Dazu spielt er recht sauber, sodass auch Anspruchsvolle zufrieden sein werden.

Fazit

Der V1600A ist ein hervorragend gemachter Subwoofer, der mit seiner edlen Anmutung und mit seinem kraftvollen Sound gleichermaßen überzeugt. Trotz des saftigen Preises eine klare Empfehlung für Anspruchsvolle.

Kategorie: In-Car Subwoofer Aktiv

Produkt: ESX V1600A

Preis: um 500 Euro


2/2020
5.0 von 5 Sternen

Spitzenklasse
ESX V1600A

Bewertung 
Klang 30% :
Tiefgang 7.50%

Druck 7.50%

Sauberkeit 7.50%

Dynamik 7.50%

Labor 40% :
Frequenzgang 10%

Maximalpegel 10%

Endstufenleistung 20%

Praxis 30% :
Ausstattung 10%

Verarbeitung Elektronik 10%

Verarbeitung Mechanik 10%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Audio Design, Kronau 
Hotline 07253 9465-0 
Internet www.esxaudio.de 
Technische Daten
Gehäusebreite (in cm) 29 
Gehäusehöhe (in cm) 25 
Gehäusetiefe (in cm) 25 
Bauart/Volumen PM 14 l 
Reflexkanal (d x l) Nein 
Gewicht (in kg) 9.5 
Chassisdurchmesser (in cm) 20 
Nennimpedanz (in Ohm)
Schwingspulendurchmesser (in mm) 50 
Leistung an Nennimp. (in W) 152 
Empfindlichkeit Cinch max. (in mV) 170 
Empfindlichkeit Cinch min. (in V) 170 
THD +N (<22 kHz) 5W (in %) 0.05 
THD +N (<22 kHz) Halblast (in %) 0.29 
Rauschabstand (A bew.) (in dB) 79 
Ausstattung
Tiefpass 50 – 150 Hz 
Bassanhebung 0 – 12 dB/50 Hz 
Subsonicfilter fix 30 Hz 
Phaseshift Umpolschalter 
Low-Level-Eingänge Ja 
High-Level-Eingänge Ja 
Einschaltautomatik •, DC 
Start-Stopp-Fähigkeit • (6,5 V) 
Fernbedienung •, Gain, Boost XO, Phase 
Sonstiges Nein 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Car&Hifi „Edler Kompaktsubwoofer.“ 
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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 01.02.2020, 09:57 Uhr
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