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Kategorie: In-Car Endstufe 2-Kanal

Einzeltest: Mac Audio Reference 2.1 DSP


Reference 2.1 DSP

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Gute Nachrichten aus Pulheim. Quasi aus heiterem Himmel kam die Kunde, dass eine neue Mac-Audio-Endstufe erhältlich sei – mit DSP! Klar dass wir sofort ein Exemplar in die Redaktion gebeten haben.

So richtig viel Neues gab es in letzter Zeit ja nicht aus dem Hause Mac Audio. Daher hat niemand mit einem solchen Paukenschlag gerechnet. Eine DSP-Endstufe mit allem drum und dran, jede Menge Leistung, und das für UVP 500 Euro? Hört sich durchaus verführerisch an. Die Endstufe heißt natürlich Reference, genauer Reference 2.1 DSP und es handelt sich um eine Zweikanal. Das verwundert ein wenig, herrscht doch bei anderen Herstellern weitgehend Konsens, dass ein DSP in eine Vierkanal gehört. Nun ja, letzteres hat natürlich den Vorteil, dass eine DSP-Vierer im Prinzip ausreicht, um eine HiFi-Anlage zu betrieben. Aber es ist stark zu vermuten, dass für die typischen Vollaktivpläne auch vier Kanäle zuwenig sind. Daher macht es erst einmal keinen großen Unterschied, ob zwei oder vier Kanäle mit drin sind. Die Mac Audio lässt sich jedenfalls prima mit einer kleinen Vierkanal kombinieren, denn der DSP kann sechs Kanäle ansteuern, konsequenterweise finden wir an der Reference vier prozessierte Cinchausgänge. An Eingängen stehen vier Hochpegelkanäle vom Werksradio zur Verfügung („CD“ in der Software, leider ohne Einschaltautomatik) und natürlich zwei Cinchbuchsen wie an jeder Zweikanalendstufe („AUX“ in der Software). Und wenn man schon einen DSP hat, kann man ja auch einen Digitaleingang dranmachen – gesagt, getan. Die Reference ist in Natura ein echtes Brett, gerade im Zeitalter der Miniendstüfchen. Mit 45 Zentimetern ist sie für eine Zweikanal recht stämmig geraten. Entsprechend großzügig geht es unter dem mächtigen Kühlkörper zu: Fettes Doppelnetzteil, große Pufferkapazität, jede Menge Leistungshalbleiter (6 pro Kanal und 12 im Netzteil). Dazu die Treiberstüfchen schön sauber in SMD, das ist keine Oldschool-Endstufe, sondern eine ziemlich aktuelle Konstruktion. Der DSP ist mit auf der Hauptplatine, hier fällt auf, dass eine Reihe „großer“ Kondensatoren Verwendung finden, weiterhin rauscharme OP-Amps. Nur Vielbeiner gibt es auffallend wenige. Das leigt daran, dass Mac Audio einen All-in-One-Prozessorchip von Cirrus Logic verbaut, der neben der eigentlichen DSP-Funktion auch noch gleich die A/D-Wandlung der analogen Eingänge, einen S/PDIF-Converter, einen Simplerate- Converter und die abschließende D/A-Wandlung enthält. Also alles, was man braucht, und das mit einer Auflösung von 32 Bit und einer Taktung von 48 kHz. Das ist vielleicht nicht das absolut Aufwendigste, was je an DSP produziert wurde, sollte aber allemal reichen. Die Zweikanalendstufe ist jedenfalls richtig kräftig mit 200 W pro Kanal an 4 Ohm, das hätte auch für vier Kanäle gereicht. Dazu misst sich das Teil absolut sauber mit nur 0,013 % THD bei Halblast, also 100 W. Kommen wir zur Software, und die enthält natürlich alles, was man so zur Ansteuerung eines beliebigen Lautsprechers braucht. Die Frequenzweichen ermöglichen Bandpass für alle Kanäle mit einstellbaren Flanken. Es gibt keine einstellbare Güte (Butterworth etc.), dafür gehen die Flanken bis 48 dB/Okt und die Frequenzen sind auf Hz genau einstellbar. Das ist bei hohen Frequenzen etwas ermüdend, umgekehrt ist der (genauso wenig logarithmische) Schieber bei tiefen Frequenzen fummelig. Der EQ hat für die internen Kanäle 31 Bänder und damit wieder mal mehr, als man braucht. Für die vier Ausgänge sind‘s noch 11 Bänder, was vollkommen genügte –

Preis: um 500 Euro

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Mac Audio Reference 2.1 DSP

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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