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Kategorie: In-Car Endstufe Mono, In-Car Endstufe 4-Kanal, In-Car Endstufe Multikanal

Serientest: JL Audio RD1000/1, JL Audio RD400/4, JL Audio RD900/5


Stand der Technik

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Das Endstufenprogramm von JL Audio wird immer moderner, längst haben die digitalen Class-D-Verstärker die Mehrheit über die Analogis erreicht. Die neueste Serie heißt RD und will mit feinster Technologie die etablierte Konkurrenz das Fürchten lehren.

Bereits recht früh haben die Strategen bei JL Audio die Zeichen der Zeit erkannt und auf Class-D gesetzt. Zumindest und gerade in den höher angesiedelten Endstufenserien kam die moderne und stromsparende Technologie konsequent zum Einsatz. Digitalverstärker wurden also nicht als kleine Notlösung entwickelt für Kunden, die keinen fetten Class-A/B-Verstärker mehr haben wollen, sondern konsequent als die Zukunftstechnologie angesehen. Bereits mit den highendig gemachten XD-Amps zeigten die Amis, dass sie es ernst meinen, jetzt liegen mit den RD-Verstärkern Modelle vor, die sehr ähnlich aufgebaut sind, aber spürbar günstiger angeboten werden. Es gibt zwei RDs mit 4 und 5 Kanälen, dazu kommen zwei Monos mit 500 und 1000 Watt an 2 Ohm. Alle RDs sind in edel gemachten Druckgussgehäusen untergebracht, die Regler liegen auf den Oberseiten und verstecken sich normalerweise unter Deckeln. Diese sind im gebürsteten Look gehalten, bestehen jedoch aus Kunststoff, was zusammen mit der etwas abgespeckten Ausstattung die einzigen erkennbaren Unterschiede zur XD-Serie sind. Mit an Bord sind jedoch wichtige Features wie eine schaltbare Empfindlichkeit für High- Level-Betrieb und eine vielseitige Einschaltautomatik mit DC-Offsetüberwachung oder Signalerkennung. Im Inneren geht es sehr aufgeräumt und wertig zu, alles ist top gemacht und verdient Bestnoten. Wie erwähnt arbeiten alle Kanäle nach dem Class-D-Prinzip als pulsweitenmodulierte Schaltverstärker. JL Audio ist stolz auf seine NexD getaufte Schaltungsvariante, die sich durch eine sehr hoch liegende Pulsfrequenz auszeichnet. Das bringt nicht nur Bandbreite, es hilft auch dabei, die Spannungsversorgung stabil und damit den Klirr niedrig zu halten. 420 kHz ermitteln wir bei der RD400/4, in der Tat ein hoher Wert. Die Leistungsbauteile sind bei den Mehrkanälern nur in den Netzteilen als große Transistoren, die am Gehäuse kleben, ausgeführt. Die Endverstärkung arbeitet jedoch auch nicht mit integrierten Chips, sondern schon noch mit einzelnen Transistoren. Diese sind jedoch SMDs und recht kompakt. Die Fünfkanal RD900/5 ist eine um einen Basskanal erweiterte RD400/4, die vier kleinen Kanäle sind identisch aufgebaut. Natürlich arbeitet der Bass mit größeren Transistoren und hat mehr davon zur Verfügung, nämlich vier pro Halbwelle. Nur die spezialisierte Mono RD1000/1 ist durchgehend mit richtig großen Transistoren bestückt, es muss schließlich eine Menge Strom durch. Doch übertreiben tut sie es nicht, die extremen Stromstärken bei 1-Ohm- Lasten verträgt sie nicht, deshalb ist offiziell bei 2 Ohm Schluss. Das reicht auch, denn bereits an 2 Ohm schafft die RD1000/1 weit über ein Kilowatt Leistung, also genug selbst für anspruchsvolle Subwoofer und Subwooferfans. An 4 Ohm gibt es noch beachtenswerte 664 Watt und das bei einem Klirranteil, der für Bassverstärker absolut gut ist. Die kleinen Kanäle der RD400/4 und RD900/5 machen es noch eine Größenordnung besser, besonders die RD400/4 produziert weniger Klirr als manche Class-A/B-Endstufe. Und Leistung können die kleinen Kanäle auch: mit 75 Watt an 4 Ohm stehen die RDs besser da als die meisten Oberklasseendstufen. 

Preis: um 500 Euro

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JL Audio RD1000/1

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Preis: um 350 Euro

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JL Audio RD400/4

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

09/2017 - Elmar Michels

Preis: um 600 Euro

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JL Audio RD900/5

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

09/2017 - Elmar Michels

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Autor Elmar Michels
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Datum 05.09.2017, 11:58 Uhr
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