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Kategorie: In-Car Endstufe Mono, In-Car Endstufe 4-Kanal, In-Car Endstufe Multikanal

Serientest: Kicker KXA1200.1, Kicker KXA400.4, Kicker KXA800.5


Generationswechsel

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Mit der KX-Serie hat sich Kicker getraut, eine digitale Endstufenserie im Premium-Segment zu präsentieren. Jetzt stehen mit den KXA-Endstufen Nachfolger in den Startlöchern.

Im Jahr 2012 war Kickers KX-Serie ihrer Zeit voraus. Die Amis hatten sich dazu entschlossen, ihre Top-Serie in Class-D-Technologie auszuführen, doch damit nicht genug. Schon damals setzte Kicker auf Verstärker-ICs in den Fullrange-Kanälen, während die leistungsstarken Monos mit „richtigen“ Transistoren ausgestattet waren. Die neuen KXA sind auf den ersten Blick bereits an ihrer rot-schwarzen Farbgebung zu erkennen, sie sind aber immer noch eindeutig als Kicker zu identifizieren, denn die Form der Gehäuse ist noch dieselbe. Auch die technische Auslegung der Verstärker ist im Prinzip geblieben mit Chips für die kleinen Fullrange-Kanäle und Transistoren für den Bass sowie für die leistungsstarken Fullrange-Verstärker wie die KXA1200.2. Neben dieser gibt es noch eine kleine Zweikanal, eine Vierkanal, eine Fünfkanal und fünf Monos von der 400.1 bis zur 2400.1. Diesmal zum Test haben wir die 400.4, die 800.5 und die 1200.1. Die KXA400.4 und die vier kleinen Kanäle der KXA800.5 ähneln sich sehr, jeweils zwei zweikanalige ICs sind für die Verstärkung zuständig. Die 800.5 hat dann noch einen Class-D-Monokanal mit zwei Leistungstransistoren und bekam dafür ein Doppelnetzteil. Die dicke 1200.1 hat vier Leistungstransistoren und ist reichlich mit Kupfer in Form des dicken Trafos und der beiden Class-D-Tiefpass-Spulen für die beiden Halbwellen ausgestattet. Am meisten hat sich bei den neuen KXA-Amps jedoch in der Signalverarbeitung getan. Der Clou: Die Eingangssektionen aller KXA-Amps arbeiten mit einem DSP. Dabei handelt es sich um einen kleinen ADAU1701 von Analog Devices mit 28 Bit, doch der reicht mehr als aus, denn die KXAs sind keine DSP-Endstufen im üblichen Sinn, das heißt, der DSP ist nicht per Software programmierbar. Der Benutzer sieht vielmehr die gewohnt funktionierenden Potis für Frequenzweichen, Bassboost etc. nur werden diese wohl digital prozessiert. Ein paar Nettigkeiten hat Kicker dennoch eingebaut. Dank DSP gibt es für die Bassskanäle ein „SHOCwave“-System zur Rückgewinnung verlorener Bassanteile z.B. bei MP3-Kompression oder sonstwie fehlendem Bassignal. Auch die Regelung der Eingangsempfindlichkeit mit Testsignalen und mehreren Kontrollinstanzen profitiert vom DSP. Der Gag dabei: Ums Gainpoti erscheint eine rote Beleuchtung bei Clipping. Das Highlight der KXA-Amps ist jedoch die Fernbedienung KXARC, die es leider und unverständlicherweise nur für die Monos und die Fünfkanal gibt. Die funktioniert erstens kabellos per Bluetooth, ist in der Beleuchtung einstellbar und kann bis zu vier KXA unabhängig voneinander steuern. Es gibt neben Lautstärke noch mal Clipping, dann eine Phasenumkehr und das erwähnte SHOCwave. Des Weiteren haben alle KXA Hochpegelfähigkeit und eine Einschaltautomatik für Originalradios plus Signalerkennung und sind damit perfekt gerüstet. Im Labor überprüfen wir sofort eine weitere wichtige Neuerung der KXA-Amps, nämlich die 1-Ohm-Stabilität aller Monos und beim Basskanal der 800.5. Während Kicker sich früher zierte, muss jetzt die 1200.1 auch an 1 Ohm ran, und das tut sie ohne Mucken. Zwar gibt es „nur“ eine Steigerung von 1320 auf 1625 Watt zu vermelden, doch wir haben es mit ernsthafter Leistung zu tun. Wie die Vorgängerin lässt sich die KXA1200.1 von der Last nicht beeindrucken, was sich in Dämpfungsfaktoren an der Messgrenze äußert. Auch der Monokanal der KXA800.5 liefert mehr Leistung als angegeb

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Autor Elmar Michels
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