Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Kopfhörerverstärker

Einzeltest: Oehlbach XXL DAC Ultra


Ordentlicher Einstand!

10331

Ein Kabelexperte, der einen D/A-Wandler auf den Markt wirft? Und dann auch noch mit vernünftigem Kopfhörerausgang? Warum nicht, schließlich greifen auch immer mehr Hersteller auf das Know-How der Kabelspezialisten zurück. Der Einfluss von Kabeln auf den Klang scheint da nicht ganz unerheblich. Wie Oehlbach dies umgesetzt hat, haben wir getestet...  

Oehlbach ist schon lange eine der ersten Adressen, wenn es um hochwertige Kabel geht. Da die Firma zum Audiovox-Konzern gehört, dem auch einige ausgewiesene Elektronik- Spezialisten gehören, kann man davon ausgehen, dass hier Synergieeffekte genutzt wurden. Bei dem Namen muss man zuerst anmerken, dass sich das XXL auf die inneren Werte bezieht. Das Gehäuse des XXL DAC Ultra ist mit seinem Abmessungen von 155 mm x 50 mm x 200 mm (B x H x T) nämlich höchstens M. Dank asynchronem USB-Eingang und hochwertigen Burr-Brown-Wandlern im Inneren des Gerätes verarbeitet er Musikdaten bis zu einer Samplingtiefe von 384 kHz/32 Bit. Digitale Daten nimmt er aber auch via Cinch-Anschluss oder optisch entgegen. Daneben bietet er einen analogen Eingang in From von einen Paares Cinchbuchsen an. Was ihn für Kopfhörerfreunde besonders interessant macht, ist, dass er über zwei Kopfhörerausgänge in Form der gängigen 6,3-mm- Stereoklinkenbuchsen verfügt. Das analoge Signal gibt er darüber hinaus auch über einen (nicht lautstärkegeregelten) Line Ausgang aus. So kann man das Gerät als Quelle an eine HiFi-Anlage anschließen. Anschluss und Bedienung bergen keine Geheimnisse. Die Stromversorgung erledigt ein externes Steckernetzteil. Wer von einem Windows-Rechner Daten mit mehr als 96 kHz zuspielen will, muss die Treiber von der beiliegenden CD-ROM installieren. Klanglich geht der XXL DAC Ultra beherzt zur Sache. Ich gebe zu: Viele preiswerte DACs überzeugen mich in Sachen Dynamik nicht. Das ist allerdings eine Disziplin, in der sich der kleine Oehlbach nichts zuschulden kommen lässt. Er spielt mit viel Drive und Verve. Tonal gibt er keinen Anlass zur Kritik und auch die Auflösung liegt deutlich über dem Klassendurchschnitt. Toll!

20
Anzeige
MAGNAT Stereo High End Hybrid Verstärker: Röhrentechnik + Leistung
qc_Magnat_Front_1608285391.jpg
qc_Magnat_Roehren_2_1608285476.jpg
qc_Magnat_Roehren_2_1608285476.jpg

>> Mehr erfahren

Fazit

Besser kann man sich den Einstand wohl nicht vorstellen: Ohlbach ist hier ein ordentlicher D/A-Wandler / Kopfhörerverstärker gelungen, der mit tollem Klang, optimalen Abmessungen und einem bestechenden Preis überzeugen kann.

Preis: um 300 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Oehlbach XXL DAC Ultra

Einstiegsklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 70%

Ausstattung: 15%

Bedienung 15%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: 300 
Vertrieb: Oehlbach Kabel, Pulheim 
Internet: www.oehlbach.com 
B x H x T (in mm): 155/50/200 
Gewicht:
Ausführungen: Alu oder Schwarz 
geeignet für: HiFi 
Eingänge: digital: 1 x USB (B), 1 x optisch Toslink, 1 x S/PDIF Cinch, analog: 1 x Cinch 
Ausgänge: 2 x 6,3-mm-Stereo-Klinkenbuchse, 1 x Line-out Cinch 
Klasse: Einstiegsklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 
Neu im Shop

Hifi Tassen, 4 neue Designs

>> Mehr erfahren
Dr. Martin Mertens
Autor Dr. Martin Mertens
Kontakt E-Mail
Datum 12.01.2015, 14:55 Uhr
216_20145_2
Topthema: Die neue Android-Klasse
Die_neue_Android-Klasse_1606811525.jpg
BenQ W2700i

Der BenQ W2700i ist ein guter Bekannter, er überraschte vor etwa einem Jahr mit einer hervorragenden Bildqualität. Damals hatte er noch kein „i“ im Namen und es steckte auch noch kein HDMI-Stick mit kompletter Android-Installation im Karton.

>> Mehr erfahren
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Markt für Consumer Electronics und Hausgeräte wächst trotz Pandemie

In diesen turbulenten Zeiten gibt es auch noch gute Nachrichten, wie eine aktuelle Studie der gfu Consumer & Home Electronics GmbH) belegt. Demnach entwickelt sich der Home Electronics Markt (Consumer Electronics und Elektrohausgeräte) entgegen früherer Prognosen durchaus positiv. Entsprechend erwartet die gfu Consumer & Home Electronics GmbH für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatzzuwachs um rund drei Prozent auf rund 44 Milliarden Euro. Die erste Prognose vom Jahresanfang 2020 belief sich auf rund 43 Milliarden Euro. Gemäß der aktuellen gfu Prognose wird die Consumer Electronics-Sparte um rund vier Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro (zuvor knapp 28 Mrd. Euro), der Elektrohausgeräte-Bereich (Elektro-Groß- und -Kleingeräte) um knapp zwei Prozent auf rund 15 Milliarden Euro wachsen.
>> Alles lesen

Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
No-Name vs. Marke

Preisgünstige Produkte müssen nicht zwingend schlecht sein. In der Lebensmittelbranche beispielsweise kommt es vor, dass ein und dasselbe Produkt unter einem teuren Markenlabel sowie deutlich günstiger als No-Name im gleichen Supermarkt-Regal stehen. Doch wie verhält es sich bei Elektronik-Geräten?
>> Alles lesen

Dirk Weyel
DAB+, Digitales Fernsehen
DAB+ Ausbau geht weiter

Das Digitalradio DAB+ ist weiter auf der Erfolgsspur und nimmt kurz vor dem Jahreswechsel nochmal richtig an Fahrt auf.
>> Alles lesen

Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Wohnmobil-Entertainment

Wohnmobile sind schwer angesagt und auch das Thema Entertainment wird bei Campern immer wichtiger. Daher ist die Nachrüstung von Campern auch hier bei uns ein Thema.
>> Alles lesen

Philipp Schneckenburger
Ressort Hifi und digitales Hifi
Es geht wieder los...

Es gibt viele Dinge, an denen man leicht das bevorstehende Ende des Jahres ablesen kann. Kürzere Tage, kälteres Wetter, Lebkuchen im Supermarkt, oder die ersten Prospekte für die Feiertagsdekoration. Der Musikfan kann das nahende Weihnachtsfest aber noch an einer ganz anderen Sache ablesen: Den neu veröffentlichten Alben.
>> Alles lesen

Thomas Schmidt
Chefredakteur Hifi-Lautsprecher Testjahrbuch
Lautsprecher-Selbstbau 2020

In meinen Jugendzeiten war das Hauptargument für den Lautsprecher-Selbstbau der Kostenfaktor: Ausgewachsene Hifi-Boxen konnten wir uns nicht leisten, also schraubten wir billige Chassis von der Resterampe in irgendwelche Spanplattenkisten und nannten ein paar zufällig zusammengewürfelte Bauteile Frequenzweiche. Die Endergebnisse von damals möchte ich heute nicht vor dem Messmikrofon haben - Spaß gemacht hat es trotzdem.
>> Alles lesen

kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
jetzt laden (PDF, 16.14 MB)
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages