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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Audio Solutions Rhapsody 130 - Seite 3 / 4


Junge Talente

Die Treiber und das Rohr sitzen in einer MDF-Front, die hinter den Bässen konisch aufgeweitet wurde, was das Strömungsverhalten abermals verbessert. Die Hochtonkalotte bringt von Hause aus ein Koppelvolumen mit, braucht also keine separate Behausung. Das Boxengehäuse besteht teilweise aus MDF, teilweise aus Multiplex. Auch die Innenseiten wurden furniert; man nennt das „Gegenzugfurnier“. Das ist aufwendig und man sieht’s nicht, sorgt aber dafür, dass sich das Gehäuse auf die Dauer nicht verzieht. Es gibt eine ganze Reihe von Verstrebungen zur Stabilisierung, jede einzelne ist sorgsam in Dämmmaterial verpackt. Das Gehäuse läuft nach hinten spitz zu und bildet in diese Richtung eine Art akustischen Sumpf; die Anordnung hilft bei der Bedämpfung von Gehäuseresonanzen. Den rückwärtigen Abschluss bildet eine geschwungene massive Leiste – bei aller Richtigkeit der Idee wird hier deutlich, welche Lautsprecher sich Entwickler Gediminas Gaidelis genauer angesehen hat. Jene Leiste ist dezent mattschwarz lackiert, genau so wie die Kopf- und Bodenplatte der Box. Letztere steht aus Stabilitätsgründen ringsherum über und wird mit drei Spikes bestückt: Der hintere ist kürzer als die beiden vorderen und sorgt im Interesse einer sauberen akustischen Phase für die Neigung der Box. Die mattschwarzen Teile gilt es mit besonderer Vorsicht zu behandeln: Die Oberfläche ist sehr empfindlich.

Kabel dürfen über zwei klassische Polklemmen an die Box andocken, hier passt so ziemlich alles von Kabelschuhen über blanke Drähte bis hin zu Bananensteckern. Einen ersten akustischen Eindruck durfte die Rhapsody 130 mit Patricia Barbers neu aufgelegtem Live-Album „Companion“ abliefern. Och ja – im Hochton geht’s schon mal ausgezeichnet. Die Kalotte liefert Durchzeichnung, Energie und spielt nach oben heraus sehr schön unangestrengt und selbstverständlich. Frau Barbers Hammond-Orgel hat Biss und die Energie, es tönt überzeugend „live“ und sehr wenig komprimiert. Jeder S-Laut ihrer Gesangsstimme gibt einen überzeugenden Eindruck von der Größe der Halle, und wenn das Publikum zum Applaus einsetzt, reißen die Größenverhältnisse geradezu spektakulär auf. Die Box nimmt die perkussive Vielfalt auf „Black Magic Woman“ mit größter Selbstverständlichkeit souverän auseinander. Die Bassdrum hat Überzeugungs- und Spannkraft – nicht schlecht. Legen wir mal was auf, das untenherum etwas weniger diszipliniert zur Sache geht: Wir legen „Soma“ von „Windhand“ auf, einer kernigen Metalband mit schön „doomigem“ Sound aus den Südstaaten. Das ist Material, das leise nicht geht. So gar nicht. Muss es hier aber auch nicht. Die vier Siebzehner schütteln die satt verzerrten tieftonalen Bretter mit bemerkenswerter Lockerheit in den Hörraum.

Preis: um 5900 Euro

Audio Solutions Rhapsody 130


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Autor Holger Barske
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Datum 07.03.2014, 10:10 Uhr