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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Boston Acoustics A 360 - Seite 3 / 3


1 A

Außerdem ist der nach unten spitz zulaufende Hohlraum gut mit Dämpfungsmaterial gefüllt, so dass in der A 360 kein Unfug zu befürchten ist. Ein weiteres schönes Detail ist die Position des Bassreflexrohrs, das nicht einfach irgendwo in der Rückwand sitzt, sondern genau zwischen den Basstreibern. Durch diese Symmetrie ist sichergestellt, dass beide das Reflexsystem in gleichem Maße anregen. Insgesamt kommt mir bei der A 360 ein Begriff in den Sinn: durchdacht. Erst einmal verkabelt nimmt die A 360 den Hörer von der ersten Sekunde an für sich ein. Schnell ist ausgemacht, dass dieser Lautsprecher sehr offen und weiträumig spielt. Die A 360 lässt die Details nur so durch den Hörraum fliegen, langweilig ist anders. Sie klingt sehr spritzig, was aber nicht an zu lauten Höhen liegt (ok, dumpf ist sie nicht), vielmehr verteilt sie ihr Mitteilungsbedürfnis schön über den gesamten Frequenzbereich. Sehr gut gefallen kann auch der Bass, der tief reicht und recht präzise ans Ohr kommt. Boston hat hier einen sehr schönen Kompromiss aus kräftigem Durchzug und trockenem Anschlag hinbekommen. Einen Subwoofer vermisst man nicht, die A 360 legt auch bei orchestraler Musik ein vollwertiges Fundament. Und die Dosis stimmt einfach. Obwohl die Box sehr wohl zupacken kann, schafft sie es auch, Stimmen und Instrumenten nicht nur den richtigen Ton zu geben, sondern auch den Schmelz und das gewisse Etwas.

Hier profi tiert die A 360 wieder einmal von ihrer Detailverliebtheit, die dazu beiträgt, dass man die musikalischen Akteure plastisch vor sich sieht. Dabei ist es egal, ob Tom Waits im „Tom Traubert’s Blues“ mit seiner Mathilda waltzen will oder ob die wunderbare Yolanda Quartey von Phantom Limb uns den Soul bringt; die Boston- Standbox macht ihre Sache so richtig gut. Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 wird vom Scottish Chamber Orchestra souverän dargeboten, bevor die immer noch sensationelle Atmosphäre der legendären „Jazz At The Pawnshop“- Session vollends gefangen nimmt. Hier spielt die Box noch einmal ihre Trümpfe aus: Akribisch herausgearbeitete Anblasgeräusche von Klarinette oder Sax, trocken auf den Punkt gebrachte Kickdrum und tolle „Nebensächlichkeiten“ aus dem Publikum sind schon ein Erlebnis. Da erscheint der aufgerufene Preis ausgesprochen günstig. Wer die Gelegenheit hat, sich die A 360 einmal im Fachhandel anzuhören, weiß, wovon ich spreche.

Fazit

Bostons neue A-Serie kann nur als gelungen bezeichnet werden. Die A 360 ist eine ausgewachsene Standbox mit ausgezeichnetem Klang für kleines Geld.

Preis: um 800 Euro

Boston Acoustics A 360


-

Ausstattung & technische Daten 
Paarpreis 800 
Vertrieb Boston Acoustics, Worms 
Telefon 06241 309777 
Internet www.bostona.eu 
Abmessungen (B x H x T in cm) 210/1060/274 
Ausführungen: Schwarz hochglanz, Kirsche seidenmatt 
Bestückung: 2 x 16,5-cm-Tieftöner 
Impedanz (in Ohm)
checksum „Bostons neue A-Serie kann nur als gelungen bezeichnet werden. Die A 360 ist eine ausgewachsene Standbox mit ausgezeichnetem Klang für kleines Geld.“ 
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Autor Elmar Michels
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Datum 07.06.2011, 12:40 Uhr