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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Elac FS 248 - Seite 2 / 3


Siegessäule

Technik


Die schlanke Schallwand kann naturgemäß keine ausgewachsenen Tieftontreiber aufnehmen. Um dennoch eine zufriedenstellende Basswiedergabe zu ermöglichen, setzt Elac pro Stereoseite auf den Einsatz von gleich drei langhubigen Chassis mit einem Nenndurchmesser von 150 mm. So steht genügend Fläche zur druckvollen Basswiedergabe bereit, und nebenbei sorgen die parallel arbeitenden Tieftonchassis für einen hohen Wirkungsgrad der Lautsprecher. Die Tief- und Konusmitteltöner der FS 248 sind in Aluminium-Sandwich-Bauweise gefertigt, wobei eine kristallförmig geprägte Aluminiumfolie (0,125 mm Stärke) mit einem Zellstoffkonus verklebt wird. Zwei strategisch günstige Klebestellen, eine am Membranhals, die andere an der Unterseite der Kristallmembran, sorgen für ein gutes Großsignalverhalten mit geringen Partialschwingungen. Auch im Mitteltonbereich kommt die von Elac „AS-XR“ getaufte Kristallmembran zum Einsatz, hier allerdings mit geringfügig geringerem Durchmesser und Doppelwellen-Gewebesicke. Ganz oben sorgt der bewährte JET-Hochtöner für guten Ton, der auf dem Prinzip des „Air Motion Transformers“ von Oskar Heil beruht. Eine zu einer Ziehharmonika gefaltete hauchdünne Folienmembran wird von einem starken Magnetsystem aus Neodymstäben angetrieben. So entsteht eine Membran, die erheblich leichter ist als die einer herkömmlichen Hochtonkalotte, bei gleichzeitig deutlich gesteigerter Membranfläche. Sehr gute Impulstreue kombiniert mit großen Dynamikreserven und hohem Schalldruck sind die Folge. Bei der Elac FS 248 handelt es sich um eine Dreieinhalb- Wege-Konstruktion. Zwei der Tieftöner bearbeiten den Bereich bis hinauf zu 180 Hertz, der obere Basstreiber spielt parallel bis zu einer Frequenz von 450 Hertz. Hier übernimmt dann der 140 mm Mitteltöner, der bis zirka 2.900 Hertz im Einsatz bleibt. Alles darüber wird dem JET-III-Hochtöner aufgebürdet, der jedoch, wie wir aus Erfahrung wissen, diese Last bereitwillig und ohne Klagen übernimmt. Direkt hinter den soliden Biwiring-Terminals sitzen zwei hochwertig bestückte Frequenzweichen, die mit verlustarmen Kabeln Kontakt zu den Lautsprecherchassis aufnehmen. Die Gehäuse sind hervorragend verarbeitet und dank der aufwendigen Innenversteifungen sehr resonanzarm.

Preis: um 3200 Euro

Elac FS 248

Spitzenklasse


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