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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: hORNS Mummy


Alles andere als altehrwürdig

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Man hat eben doch noch nicht alles gesehen, was  die wunderbare Welt des HiFi so bereithält. Die  Lautsprechermanufaktur hORNS war mir, um  ehrlich zu sein, bis vor einigen Monaten nicht  geläufig – eigentlich unverständlich, schaut man  sich die teilweise doch recht auffällig gestylten  Modelle der Polen an

So was habe ich noch nicht gesehen – die Mummy von Horns sieht mindestens ebenso ungewöhnlich aus wie die Grafik des Firmennamens. Nun ja, wer auffallen will, muss sich eben was einfallen lassen, und hier ist die Mission definitiv geglückt – ob sich der Name „Mummy“ nun aber eher an dem englischen Wort für „Mumie“ oder dem für „Mutter“ orientiert, entzieht sich meiner Kenntnis – die Formgebung spricht allerdings doch eher für Ersteres. Man kann sicher geteilter Meinung über die ästhetischen Qualitäten dieser Gestaltung sein, ich persönlich finde sie erfrischend und nehme sie als Designobjekte, ja, geradezu als Kunstwerke wahr, die im Wohnraum zwar durchaus ein Statement abgeben, dabei aber weniger Diskussionsangriffsfläche bieten als eine kubische Holzkiste ähnlicher Abmessungen. Auch wenn traditionell veranlagte Highender das anders sehen mögen: Ich glaube in der Tat, dass man mit den Mummys bessere Chancen bei der dem HiFi weniger zugewandten Hälfte der partnerschaftlichen Wohngemeinschaft hat als mit 130 Zentimeter hohen „Kisten“, alleine weil die Form hier eben nicht allein der Funktion folgt. Das leichte optische Übergewicht der oberen Hälfte der Mummy evoziert zwar ein kurzes Unwohlsein beim Gedanken an herumtollende Kinder oder Haustiere im heimischen Hörraum, doch die Metall- Bodenplatte sorgt für festen Stand. Auch ist der Schwerpunkt der Horns Mummy dank des relativ tief platzierten Basstreibers niedriger, als man denkt. Selbiger bietet mit seinen 30 Zentimetern Durchmesser genau den Husband-Acceptance-Faktor, den man im modernen HiFi doch des Öfteren mal vermisst: Er suggeriert Potenz und verspricht Druck und Spaß im Frequenzkeller. Die hart eingespannte Membran besteht aus Papier und hat selbst bei hohen Pegeln nicht wirklich eine hohe Auslenkung, was mir ungemein sympathisch ist, denn echte Schnelligkeit im Bass ist eine andere Tugend, die vielen Langhublern abgeht. Kein Wunder also auch, dass er über einen fast schon überdimensioniert anmutenden Magneten verfügt, der es ihm ermöglicht, diese Sprints hinzulegen. Insgesamt ist das Gehäuse der Mummy angesichts der imposanten Erscheinung mit seiner Höhe von 128 Zentimetern und des mächtigen, in einem 75 Liter großen Bassreflexabteil sitzenden Tieftontreibers eigentlich noch recht leicht, die 30 Kilogramm lassen sich zur Not auch alleine im Wohnzimmer herumwuchten. Das liegt vor allem an dem ungewöhnlichen Gehäusematerial der Mummys. Klar, so eine Form lässt sich mal nicht eben aus Holz schnitzen oder in MDF zusammenzimmern, deshalb kommt ein Glasfaser-Kompositmaterial zum Einsatz, das bei vergleichsweise geringem Gewicht optimale Steifigkeit gewährleisten soll. Eine aufwendige innere Dämpfung betreiben die Polen dennoch, auch wenn man sich bezüglich stehender Wellen bei den Mummy aus offensichtlichen Gründen (keine parallelen Wände) keine Gedanken machen muss. Kommen wir zum oberen Teil der Mumien, der von einem ebenfalls gut 30 Zentimeter durchmessenden Waveguide dominiert wird, in dessen Zentrum ein kleines schwarzes Loch sitzt. Natürlich ist das kein Loch, sondern die Schallaustrittsöffnung eines 1"-Druckkammertreibers. Ein solcher Treiber hat generell einen hohen Wirkungsgrad zu bieten, und auch hier haben wir es mit (laut Hers

Preis: um 5500 Euro

hORNS Mummy


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Datum 08.07.2016, 14:54 Uhr