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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Klipsch Palladium P-37F - Seite 2 / 3


The American Way


Der im Ursprung amerikanische Lautsprecherhersteller Klipsch hat sich bei den Meisten wohl durch zwei ziemlich unterschiedliche Produkte in der Erinnerung eingenistet: Da wäre zum einen die quasi unsterbliche, noch von Paul W. Klipsch höchstselbst konzipierte Heritage- Baureihe mit einem der berühmtesten Lautsprecher der Geschichte als Flaggschiff: dem Klipschorn. Jener sagenhaften Eckhornkonstruktion, die bereits am Kopfhörerausgang eines iPods (oder so) so viel Lärm machen kann, dass man spontan eine Party feiern kann. Von den Bassqualitäten des mit den Zimmerwänden verlängerten Horns mal ganz abgesehen. Und dann war da noch die „Control 1“, jene lächerlich preiswerte Kunststoff- Schuhschachtel, die auszog, um zu beweisen, dass man mit kleinen Lautsprechern so etwas wie PA-Anwendungen realisieren kann – zumindest im Rahmen von Kneipenbeschallungen. Neben diesen Klassikern hat’s bei Klipsch immer Bestrebungen gegeben, das Hornprinzip auch bei „normalen“ Zeitgenossen salonfähig zu machen und relativ konventionelle Lautsprecher mit viel Wirkungsgrad zu bauen. Das ist auch bei der Spitzenbaureihe „Palladium“ so, und deren kleinstes Standboxenmodell P-37F zum Paarpreis von 8.000 Euro führen wir uns hier zu Gemüte. „Klein“ ist hier mit einer Höhe von knapp 1,20 Meter eher relativ zu verstehen, zweifellos aber hat es der Hersteller verstanden, seine Top-Linie sehr elegant zu verpacken.

Die Gehäusewände sind sanft geschwungen, die Oberseite fällt nach hinten ab – all das nimmt der Box jeglichen „Kistencharakter“. Hinzu gesellen sich das sehr hübsche Furnier im Zebrano-Look (angeblich stammt es tatsächlich von einem ökologisch weit weniger bedenklichen Baum) und eine wertige Verarbeitung – so macht man so etwas. Oben in der Front stecken zwei Hörner – natürlich verzichtet Klipsch auch hier nicht auf die typischen Schallbündler. Hinter dem Mitteltonhorn steckt ein Druckkammertreiber mit riesiger 11,5-Zentimeter-Aluminiummembran, das Hochtonhorn befeuert eine 19-Millimeter- Titanmembran, ebenfalls ein Druckkammertreiber. Die Trennfrequenz zwischen den beiden Hörnern liegt bei 3,4 Kilohertz, unterhalb von 550 Hertz dürfen drei 17-Zentimeter-Bässe übernehmen. Die Vollkonusmembranen (will sagen: es gibt keine Öffnung in der Mitte, die normalerweise mit einer Staubschutzkalotte abgedeckt wird) dieser Hightech-Töner bestehen aus einem Sandwich aus Aluminium, Rohacell (einem leichten geschäumten Kunststoff) und Kevlar. Das Tripel ist zwar nicht ganz so laut wie die Hornkombi, verarbeitet aber erkleckliche Leistungen und sorgt für einen enormen Maximalschalldruck der Box.

Preis: um 8000 Euro

Klipsch Palladium P-37F


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 23.01.2013, 14:43 Uhr