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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Nubert nuVero 170 - Seite 2 / 4


Großtat

Technologie

Sämtliche Treiber der nu-Vero-Modelle sind nach Spezifikationen der Schwaben produzierte Sonderanfertigungen. Besonders auffällig wird das bei den Vertretern für die höheren Frequenzen. Die außermittig in der Front angeordneten Membranen der Hochtonkalotte und der Mittelhochtöner gibt’s sonst nirgends, die Flachmembran der letztgenannten in dieser Form auch nicht. Beim Spitzenmodell werden diese Exoten von je einem Paar 15-Zemtimeter-Tiefmitteltöner mit Glasfaser-Sandwich-Membran, kräftigem Antrieb und strömungsgünstigem Gusskorb ergänzt. Bei den Modellen nuVero 110 und nuVero 70 bekommen diese Treiber den kompletten Bassbereich mit aufgebürdet, hier werden sie von den ganz niederfrequenten Aufgaben ab 160 Hertz abwärts verschont; dafür sind nämlich die erwähnten drei 22-Zentimeter-Tieftonexperten mit besonders großem Hub zuständig, denen man gleich eine doppelte Zentrierung für höhere Stabilität bei großen Auslenkungen spendierte.

Unsere Messungen im Labor zeigen, dass die vom Hersteller propagierte, ungehemmte Basswiedergabe bis 23 Hertz hinunter tatsächlich erreicht wird – die nuVero 170 liefert ein überaus beeindruckendes Fundament! Der Körperlich fühlbare Schalldruck unterhalb 30 Hertz verleiht der nuVero 170 eine „Mächtigkeit“ und unvergleichliche Souveränität, die begeistert! Das reicht Ihnen noch nicht? Kein Problem: Man kann den Tieftonpart separat ansteuern und zum Beispiel über die hauseigene Vorstufe nuControl für moderaten „Bass-Boost“ sorgen. Dazu lässt sich die Frequenzweiche des Bassabteils per Schalter überbrücken, so dass man ungehinderten Zugang zu den Anschlüssen der Tieftöner hat. Wenn‘s Ihnen jedoch passiv schon des Guten zu viel sein sollte, lassen sich die rückseitigen Bassreflexöffnungen mit Schaumstoffpfropfen bedämpfen. Damit ist den Möglichkeiten zur Frequenzgangbeeinflussung jedoch noch nicht Genüge getan: Zwei weitere, in der Wanne für die Anschlussterminals angeordnete Schalter erlauben die Beeinflussung der Pegel von Hoch- (dreistufig) und Mitteltonbereich (zweistufig). Bei uns herrschte keinerlei Notwendigkeit, der Linearität abzuschwören, so dass die Schalter auf ihren Neutralpositionen verbleiben durften.

Abseits aller emotionalen Reaktionen, die ein so großer Lautsprecher auslöst, ist die nuVero 170 ein durch und durch pragmatisch und konsequent entwickeltes und gefertigtes Produkt. Hier gibt’s keine exotischen Materialien, sündteure Bauteile aus Materialien, die nur auf einem bestimmten Asteroiden zu finden sind, sondern absolut solides Engineering. Das zeigt sich auch und ganz besonders bei der dreiteiligen Frequenzweiche: Die „oberen“ beiden Zweige residieren gemeinsam auf einer Platine, die Tiefmittel- und Tieftonbereich sind jeweils getrennt voneinander aufgebaut. Die Filtertopologien sind so einfach wie möglich gehalten, Korrekturglieder gibt es nur vereinzelt. Folienkondensatoren und Kernspulen bestimmen das Bild, durch die Bank mit Augenmaß für Qualität ausgesucht, aber eben nicht überkandidelt. Eine Seltenheit: Alle Treiber sind per selbstrückstellender Sicherungen gegen Überlast geschützt.

Preis: um 7400 Euro

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Nubert nuVero 170

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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Datum 28.11.2017, 15:02 Uhr