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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Nubert nuVero 170 - Seite 3 / 4


Großtat

Eleganz und Qualität

Pragmatismus gibt’s auch beim Gehäuse: MDF hat sich als Standard-Baumaterial für Lautsprechergehäuse durchgesetzt und kommt auch hier zum Zuge. Mit reichlich Verstrebungen und Stabilisierungsmaßnahmen, deren Erfolg sich einfach feststellen lässt: Auch bei ordentlichen Pegeln schwingt das Gehäuse kaum nennenswert mit. Die Schallwand der Box heißt bei Nubert „Klangsegel“; das hängt mit ihrer sanft geschwungenen Formgebung zusammen, die Kantenbeugungseffekte effektiv zu verhindern hilft. Die „normale“ nuVero 170 ist in den Farbvarianten Diamantschwarz, Kristallweiß und Goldbraun lieferbar; die Front ist dabei hochglanzlaciert, der Korpus in mattem Nextel gehalten. Wer‘s gerne etwas exotischer haben möchte, der kann zur „Exclusiv“-Variante für 8.900 Euro pro Paar greifen. Da gibt’s eine in Gold oder Silber lackierte Front und einen mit schwarzem Kunstleder bezogenen Korpus. Was die nuVero 170 gerne hat, ist ein stabiler Verstärker. Sie ist eine ausgewiesene Vier-Ohm-Konstruktion mit ordentlichem Wirkungsgrad, die Vielzahl der Treiber will aber solide an die Kandare gelegt werden. Wenn das passt, ist der Umgang mit der nuVero 170 ganz einfach: Sie ist bei der Aufstellung erfreulich unkritisch, insbesondere das ausgezeichnete horizontale Abstrahlverhalten sorgt für eine homogene Anregung des Raums.


In der Praxis

Man muss nicht genau im Sweetspot sitzen, um der Schwäbin zu erliegen. Glauben Sie mir: Ich bin deutlich teurere und noch weitaus aufwendigere Schallwandler gewöhnt, aber das, was dem Zuhörer hier entgegenschlägt, ist absolute Extraklasse. Genaues Hinhören ist nicht erforderlich, um sich von den exorbitanten dynamischen Fähigkeiten der Box zu überzeugen. Impulsreiches Material jedweder Couleur serviert die nuVero 170 beeindruckend kohärent und und auf den Punkt, und das über den gesamten Frequenzbereich. Will sagen: Wenn da jemand eine Bassdrum betätigt, dann klingt‘s nach Bassdrum und nicht nach lauem Lüftchen mit fein ziseliertem Obertonbereich. Die ganz kleine Überhöhung im Bereich um 40 Hertz ist etwas, das ich persönlich sehr schätze; die fällt tonal nämlich überhaupt nicht auf, sondern sorgt nur für ein bisschen Extra-Autorität. Die Auf-den-Punkt-Fähigkeit der Box sorgt zudem für ein außerordentliches Maß an Aufgeräumtheit und Transparenz – ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine so ausgeprägte Detailwiedergabe bei einer so komplexen Konstruktion erlebt habe. Das souveräne Bassfundament sorgt zudem noch für einen weiteren angenehmen Umstand: eine gewaltige und völlig von der Boxen losgelöste Raumabbildung.

Preis: um 7400 Euro

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Nubert nuVero 170

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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Autor Holger Barske/Michael Voigt
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Datum 28.11.2017, 15:02 Uhr