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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Sonus Faber Olympica III - Seite 2 / 3


Architektur des Klangs

Verarbeitung


Schlicht perfekt ist der Auftritt der Sonus faber Olympica III. Hier stimmt einfach alles, von der Wahl und Qualität der eingesetzten Materialen bis hin zur tadellosen Oberflächenveredlung in mattglänzendem Mehrschichtlack. Sichtbare Verschraubungen gibt es keine, Leder und Chassis sitzen formvollendet auf der angefasten Schallwand. Die Ausleger aus schwarz lackiertem Aluminium sind integraler Bestandteil der Olympica III. Diese sorgen im Zusammenspiel mit vier stabilen Metallspikes für die perfekte Ankopplung an den Fußboden. Zum Ausgleich von Bodenunebenheiten sind diese in der Höhe verstellbar. Feine Details, wie die eingeprägten Firmenlogos im Leder, eingravierte Seriennummern auf der Rückseite oder die formschöne Abdeckung des Bassreflexkanals mit perforiertem Metallgitter, belegen den Anspruch des Herstellers auf handwerkliche Perfektion. 

Technik


Für die Olympica III entwickelte die Technikabteilung von Sonus faber alle Chassis neu und ließ diese bei den anerkanntesten skandinavischen Manufakturen fertigen. Der 29-mm-Kalottenhochtöner des Standlautsprechers arbeitet mit einer feinen Seidenmembran und einem kräftigen Neodymantrieb. Sonus fabers „Arrow Point“ DAD macht aus dem Hochtöner ein Zwitterwesen und verbindet die Vorteile eines klassischen Kalottenhochtöners mit denen eines Ringstrahlers. Die Kalotte des DAD-Hochtöners (Damped Apex Dome) wird mittig von einem dämpfenden Element fixiert. Davor sitzt ein schmaler Steg mit Metalldorn, der das Abstrahlverhalten eindrucksvoll verbessert. Ab etwa 2.500 Hertz ist das Chassis namens 29XTR2 in seinem Element, darunter arbeitet ein reiner Mitteltöner im eigenen Gehäuse bis hinunter zu rund 250 Hertz. Das 150-mm-Mitteltonchassis MW15XTR verfügt über eine luftgetrocknete Membran, die aus einer Mischung aus herkömmlichem Zellstoff, Kapok, Kenaf und anderen Naturfasern besteht. Diese wird mit einer transparenten, dämpfenden Oberflächenbeschichtung versiegelt, um Resonanzen im Treiber effektiv zu minimieren. Eine „wirbelstromfreie“ Schwingspule aus Verbundwerkstoff sorgt für niedrige mechanische Verluste. Von dem in der „Aida“ eingesetzten 9-Zoll-Basstreiber sind die Tieftöner der Olympica III abgeleitet. Hier kommt eine besonders formstabile Sandwichmembran zum Einsatz, deren fester Schaumstoffkern von zwei Lagen Zellulose eingefasst wird. Die 180-mm-Treiber sind mit einem langhubigen Antrieb ausgestattet, der in sehr gut belüfteten Druckgusskörben seinen Dienst verrichtet. Als „Stealth Ultraflex“ bezeichnet Sonus faber das neu entwickelte Bassreflexsystem, bei dem anstelle herkömmlicher Bassreflexrohre seitliche Luftkanäle zum Einsatz kommen. Diese sollen die Wiedergabe sauber und verzerrungsfrei nach unten deutlich erweitern sowie den Raum gleichmäßiger anregen. Der seitlich gelegene Bassreflex-Ausgang ermöglicht die Aufstellung der Lautsprecher mit den Öffnungen zum Innenbereich des Boxenpaares oder nach außen. Somit kann in dezentem Rahmen auf die Raumakustik Einfluss genommen werden. 

Preis: um 10900 Euro

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Sonus Faber Olympica III

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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Autor Jochen Schmitt
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Datum 16.10.2014, 15:01 Uhr