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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Von Schweikert UniField Three Mk3 - Seite 2 / 3


Spass in Kisten

Mit moderaten 6 dB geht sie dabei recht gemäßgt vor und gewährleistet eine gute Phasenstabilität.Breitbänder und Superhochtöner sitzen in einem geschlossenen Gehäuse. Das Subwoofergehäuse sieht zunächst nach einer Bassreflex-Konstruktion aus. De facto ist die Sache komplexer. Es handelt sich um eine Konstruktion, die der Hersteller als „Drei-Kammer-Transmissionline“ bezeichnet, wobei die Ankopplung an den Hörraum durch ein strömungsgünstig geformtes Bassreflexrohr erfolgt und nicht, wie bei einer Transmissionline normalerweise üblich, schlicht durch ein offenes Ende der Schallleitung. Die aufwendige Konstruktion ist auf eine untere Grenzfrequenz von 32 Herz abgestimmt. In Anbetracht des recht kompakten Gehäuses ist das ordentlich. Besonders wenn man weiß, dass die Gehäusewände der UniField Three Mk3 gut 50 Millimeter stark sind und das Nettovolumen des Bassgehäuses damit noch einmal ein gutes Stück kleiner ausfällt, als es zunächst den Anschein hat. Es handelt sich um eine Sandwichkonstruktion aus einer äußeren Schicht einer 20-mm-Holzfaserplatte, einer weiteren 20-Millimeter-Schicht aus einem Kunststeinmaterial und schließlich 10 Millimetern eines speziellen Dämmmaterials.

Auch hier ist also der Aufwand beträchtlich und erklärt das üppige Gesamtgewicht von rund 35 kg, das eine komplette UniField Three Mk3 auf die Waage bringt – ohne zusätzlichen Ballast im Untergestell.Die Hörsession beginnen wir aus einer Laune heraus mit gut abgehangenen Stücken aus der Rock-Ecke. Zuerst tönt es etwas topfig aus den Lautsprechern. Wie sich schnell herausstellt, liegt das nicht an der Aufnahme, sondern am Mittelton der UniField Three Mk3. Die japanischen Breitbänder benötigen offensichtlich etwas Zeit, um sich frei zu spielen. Der Effekt trat jeden Tag bei meiner über mehrere Tage verteilten Hörsession mit den Amerikanerinnen auf, so dass ich davon ausgehe, dass es eine Eigenart der Treiber ist, erst einmal ein kurzes Warm-up zu benötigen. Nach spätestens 15 Minuten ist die Tonalität stimmig. Tja, und dann geht es ab. Am zurückhaltendsten geben sich die UniField Three Mk3 im Bassbereich. Hier reichen sie zwar tief hinunter, bleiben dabei aber eher auf der schlanken Seite. Das werte ich als Reminiszenz daran, dass die Boxen eher für kleinere Räume konzipiert wurden, wo sie im Regelfall nicht so frei aufgestellt werden wie in unserem recht großen Hörraum.

Preis: um 21600 Euro

Von Schweikert UniField Three Mk3


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