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Kategorie: Mobile sonstiges

Einzeltest: Astell&Kern AK240 - Seite 2 / 4


Kronjuwelen

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Mit einer solchen Resonanz habe ich damals auch nicht gerechnet. Offensichtlich war und ist der Markt für höchstwertige mobile Player groß und größer als von mir prognostiziert. Logische Konsequenz: Astell&Kern hat noch einen draufgelegt und ein Top-Modell entwickelt, das diesen Namen voller Würde trägt. Das Design allein sorgt schon für eine sofort erkennbare Unterscheidung. Abgefahren sieht er aus, die Form erinnert an einen Stealth-Bomber und ist dem Anschein nach ebenso stabil. Ganz wichtig: Auf Bildern wirkt der AK240 weitaus klobiger, als er tatsächlich ist. Er liegt ganz geschmeidig in der Hand und wird jeden, der etwas für Verarbeitungsqualität übrig hat, sofort beeindrucken. Den dreht und wendet man und erfreut sich an dem astreinen Metallgehäuse mit dem Echtcarbon- Rückenteil. Eine wichtige Verbindung ist natürlich die Micro-USB-Buchse an der Unterseite. Über sie wird die Verbindung zum Computer hergestellt. Und das gleich in doppelter Hinsicht. Denn natürlich kopiert man über USB die ganze Musik auf den internen Speicher. Doch im Menü kann man die Funktionalität umschalten und den AK240 als USB-DAC einsetzen. Und wer jetzt an ein nettes Zusatzfeature denkt, das als Notlösung hinzugefügt wurde, hat weit gefehlt. Das ist eine vollwertige USB-Schnittstelle, die sogar DXD-Dateien (das sind die ganz dicken PCM-Streams mit 352,8 kHz in 32 Bit) und DSD sowie Doppel- DSD unterstützt. Die volle Flöte halt. Wer also unterwegs seinen Laptop dabei hat, kann abends also Musik vom Computer in höchster Qualität abspielen. Oder man setzt den Koreaner gleich als Bindeglied zwischen Computer und HiFi-Anlage ein, denn einen DAC, der besser spielt als der AK240, werden Sie in dieser Preisklasse nur schwer auftreiben können. Und sollten Sie doch einen liebgewonnenen Wandler besitzen: Der Kopfhörerausgang ist als Kombi-Buchse ausgeführt, aus der man mit einem entsprechenden Adapter ein optisches Digitalsignal abzapfen kann, das dann den DAC ordnungsgemäß versorgt – egal, ob nun vom internen Speicher oder vom Computer. Apropos Speicher: Intern verfügt der Astell&Kern über 256 GB, was für ein großes Archiv, von mir aus auch in Hires, schon fast ausreichend ist. Über einen Micro-SD-Slot kann man das noch auf insgesamt 384 GB erweitern. Für das Synchronisieren mit dem auf dem Computer abgespeicherten Musikarchiv muss man unter OSX ein kleines Zusatzprogramm herunterladen, das das Kopieren von Musik per Drag&Drop ermöglicht, unter Windows geht’s auch so. Die dritte Möglichkeit, die klanglichen Vorzüge eines AK240 an der heimischen Anlage zu erleben, ist übrigens Streaming. Wer’s einfach haben möchte und einen Bluetooth-Adapter mit seiner Anlage verbunden hat, kann die auf dem Player installierte Musik ganz bequem und in maximaler Qualität durch die Luft schicken. Das ist natürlich praktisch und komfortabel und macht sich gerade im Auto sehr gut. Und um jetzt noch einen obendrauf zu setzen, kann man diese Universalwaff e im heimischen WLAN sogar als Streaming-Client einsetzen und Musik von einem Computer streamen und, sauber vom AK240-DAC gewandelt, über seine HiFi-Anlage wiedergeben. Dafür braucht man eine proprietäre Serversoftware (die man einfach von der iRiver-Seite für Mac und PC herunterladen kann) und hat dann einen wahnsinnig guten Streamer im Kompaktformat. Den Vorteil proprietärer Lösungen merkt man recht schnell: Die Verbindung ist (auch dank IEEE 802.11n-WLAN-Technologie) absolut stabil und macht auch keine Probleme, wenn man hochaufgelöste Dateien durch die Luft schic

Preis: um 2500 Euro

Astell&Kern AK240


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Christian Rechenbach
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Datum 19.07.2014, 17:53 Uhr