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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Audionec SDV3-S - Seite 2 / 5


Belehrung unterschrieben

Harte Fakten


Das 30-Kilo-Monster macht mit seinem schieren Gewicht klar, dass eine Materialschlacht sondergleichen betrieben wurde. Im Laufe der Analyse des Systems war ich in zunehmendem Maße erfreut, dass Herr Klein nicht sinnlos teure Komponenten zusammengewürfelt hat, sondern über Jahre hinweg ein zur Perfektion getriebenes Engineering betrieb. Der Musikserver ist strikt unterteilt. Drei voneinander abgeschirmte Kammern sitzen übereinander. Ganz oben sitzt das Mainboard mit CPU, zu dem ich gleich komme, darunter der ebenfalls noch genauer erklärte DAC, ganz unten hauptsächlich die Netzteile, denn natürlich bekommt jede einzelne Sektion eine eigene, nochmals abgeschirmte Stromversorgung. Auf einen Computer mit Betriebssystem konnte man nicht verzichten, schon allein wegen der Bedienung und Verwaltung. Die Software wird auch zwingend für die Musikausgabe benötigt. Ich weiß, viele schreien jetzt lauthals, dass das des Teufels ist. Ich beruhige: Die Art und Weise, wie die Softwareseite mit dem Musiksignal verbandelt ist, ist absolut sinnvoll und hat nichts mit dem zu tun, was beispielsweise so ein Windows an Klangverschlechterungen reinarbeitet. Sie besorgt zum einen die komplette Verwaltung und Steuerung, zum anderen muss sie in Zusammenarbeit mit dem Prozessor ganz schön schwitzen, da sie auch das Upsampling übernehmen muss. Je nach Version des Audionec (drei Modelle gibt’s, der Kasten auf Seite 18 gibt Aufschluss) muss sie das Signal bis maximal 384 kHz hochsampeln. Das ist das Maximum, das derzeit meines Wissens nach möglich ist. Natürlich arbeitet man mit ASIO, um die Musik am Betriebssystem vorbeizuführen. Über eine spezielle Schnittstelle (ausdrücklich NICHT per USB) geht’s dann ans Wandeln des digitalen Signals. Besagte Schnittstelle kommt, das vermute ich mal, aus der Profi - Ecke. So richtig Genaues konnte ich Herrn Klein nicht entlocken. Die drei Kammern sind nun wieder in ein Gehäuse verbaut, dem man durchaus zutrauen kann, härteste Einschläge hinnehmen zu können. Alles ist so dermaßen stabil und penibel gefertigt – macht Spaß, ihn anzugucken. Hinzu kommt, dass es sich um ein komplett lüfterlos gekühltes System handelt. Es herrscht auch nach dem Einschalten Grabesstille. Damit auch ja kein Geräusch entsteht, hat Jörg Klein noch einmal tief ins Portemonnaie gegriffen und allen Audionec-Modellen SSD-Festplatten gegönnt. Diese Festspeicherplatten haben keine Mechanik mehr, arbeiten sehr schnell, erzeugen keinerlei Geräusche und zeichnen sich durch den Nebeneffekt aus, extrem teuer zu sein. Die Standardvariante des Musikservers verfügt über 500 GB Kapazität, nach und nach kann man ihn auf bis zu 2,4 Terabyte aufbauen. Ein Raid-System zur Datensicherung hat man ganz bewusst nicht vorgesehen und empfiehlt, regelmäßig ein Datenbackup zu machen. Das kann man per USB oder auch über‘s Netzwerk erledigen, die Software erlaubt es, das Backup vollautomatisch nachts durchzuführen.

Preis: um 24000 Euro

Audionec SDV3-S


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Autor Christian Rechenbach
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Datum 28.06.2010, 11:35 Uhr