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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: DigitBit Aria - Seite 3 / 4


Moderne Klassik

Jedes im Netzwerk befindliche NAS kann entweder eingebunden werden, so dass die Daten auf dem Netzwerkspeicher verbleiben, oder man kopiert mit nur einem Knopfdruck die komplette Musik auf die interne Festplatte des Aria. Diese kann außerdem natürlich mit den vom Laufwerk gerippten Alben bespielt werden, oder von man kopiert die Daten von einem Computer aus auf den Speicher des Servers, denn dieser kann auch selbst als NAS fungieren. Standardmäßig sind 2 Terabyte Speicherplatz im Aria vorhanden, die optional auf 4 TB erweitert werden können. Das reicht für viele Tausend CDs oder Hunderte von High-Res- Alben. Da wären wir aber wieder bei dem Problem mit der Bedienung, denn mehr Musik heißt leider auch immer mehr Suchen, wofür die App aber eine wunderbare Lösung bereithält. Bereits beim Rippen der CD kamen die Metadaten nämlich nicht von der oft verwendeten Gracenote-Datenbank, sondern von der SonataDB, die von DigiBit selbst entwickelt wurde. Die Besonderheit hier ist, dass sowohl die Datenbank als auch der Aria-Server eine wesentlich größere Anzahl an Metadatenkategorien unterstützen. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den üblichen Kennzeichnungen wie Künstler, Lied, Album, Genre noch viele weitere wie Komponist, Periode, Solist, Aufnahmeort und mehr kommen können. Nach all diesen Kategorien lässt sich dann auch in der App die vorhandene Musik anordnen.

Ein Feature, das gerade bei Freunden klassischer Musik Freudenschreie auslösen sollte. Bereits überspielte Stücke können auch nachträglich über die App editiert werden, wobei Eingaben, die man zu einem Song gemacht hat, auch gleich komfortabel für das ganze Album übertragen werden können. Nach wenigen Momenten ist so jedes gesuchte Stück gefunden, und selbst wenn man keinen speziellen Wunsch hegt, macht es einfach Spaß, durch die App zu scrollen und die eigene Sammlung zu durchstöbern. Man fühlt sich einfach so ein wenig in die Großzeit der Plattenläden zurückversetzt. Auch das Durchblättern der Booklets wird mit der App schön simuliert, denn auf Wunsch kann man sich Zusatzinformationen zu Künstler und Album anzeigen lassen. Auch PDF-Booklets kann man, falls vorhanden, in die App einbinden. Lediglich auf eine zusätzliche Erweiterung der Musikauswahl durch die Einbindung von Streamingdiensten, muss man beim Aria leider verzichten. Da es uns aber an Musik auch so nicht mangelt, kann der Server trotzdem zeigen, was er so kann. Da ja gerade klassische Musik mit dem Aria die perfekte Plattform bekommt, muss man sich natürlich anhören, was Server und DAC in Kombination dann präsentieren, angefangen bei ein paar DSD-Testdateien aus dem Fundus des norwegischen Labels L2.

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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 27.05.2015, 09:59 Uhr
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