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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Purist HDR6-DA - Seite 3 / 5


Vom Start weg auf Endkurs

Zwischenstand

Kurze Zusammenfassung: Der Purist- Server kümmert sich um alle Arbeitsabläufe wie Namensvergabe, Kontrolle, Archivierung, Suche, einfach um alles. Winamp darf lediglich seine Codecs beisteuern. Einen kleinen Umweg gibt es noch, bevor der Dekodierer seine Daten hat. Von der Festplatte führt der erste Weg nämlich in einen 1,5 GB großen Cache-Speicher. Es ist zwar irgendwie schwierig zu erklären, aber das ist klanglich die beste Lösung. Das hat mit großer Sicherheit etwas mit Speicherverwaltung und Schnelligkeit zu tun. Vom Kopiervorgang in diese RAM-Disk bekommt der Anwender jedoch nichts mit, so schnell läuft das ab. Von da aus geht es dann erst an den Dekodierer, der aus kodiertem Material, beispielsweise verlustfrei komprimierten FLAC-Files, den PCMStrom für den DAC erzeugt. Der Verbund aus ASIO-Treibern und RAM-Disk sorgt dafür, dass die Musik quasi wie mit einer Eisenstange mit dem DAC verbunden ist. Es findet kein Equalizing des Betriebssystems, keine digitale Lautstärkeregelung, keine DSP-Effekte statt, das Signal wird unverändert bis an den DAC geschossen. Ich muss, glaube ich, nicht extra erwähnen, dass das der Königsweg ist. Es wäre eine Schande, wenn eine dermaßen ausgeklügelte Software nicht auch die saubersten Daten zur Verfügung gestellt bekommt. Und ich rede gar nicht davon, auf MP3 zu verzichten (obwohl es natürlich unterstützt wird).

Aber wenn man schon alles daran setzt, ein ungetastetes Signal an den DAC zu schicken, dann soll es auch frei von Fehlern sein, am besten das Masterband. Gut, Downloads liegen sicher in optimaler Form auf der Festplatte, doch was ist mit den eingelesenen CDs? Keine Angst, die werden adäquat behandelt. Um das Rippen kümmert sich im Prinzip die allseits anerkannte Einlesesoftware „Exact Audio Copy“, nur hier halt unsichtbar im Hintergrund. Sie sorgt beim Ripvorgang dafür, dass Lesefehler per Datenbankabgleich im Internet ausgeglichen werden und man sich nahezu sicher sein kann, dass man anschließend alle Tracks so auf der Festplatte hat, wie sich der Toningenieur das gedacht hat. Man kann zwar auch einen Quick-Rip durchführen, aber ich finde, man sollte sich schon so viel Zeit nehmen, den Master-Rip zu benutzen, der mit verringerter Geschwindigkeit in zwei Durchgängen Dateien erzeugt, die dem Masterband gleichen.

Preis: um 14995 Euro

Purist HDR6-DA

Referenzklasse


-

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Autor Christian Rechenbach
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Datum 13.11.2009, 11:11 Uhr