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Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Audio Research Reference Phono 10 - Seite 2 / 4


Irgendwie logisch


Die Parameter sind Standard. So betreibe ich einen großen Teil aller Tonabnehmer. Eigentlich ist es schade, dass so nüchterne Fakten die einzigen wirklich greifbaren Dinge sind, die beschreiben, was das Gerät einem Tonabnehmer bieten kann. Tatsächlich nämlich ist es der feuchte Traum eines jeden Abtasters, was Audio Research hier auf die Beine gestellt hat. Der Reihe nach: Das Objekt der Begierde heißt „Reference Phono 10“ und ist die erste zweiteilige Phonovorstufe des US-Herstellers. Und es ist mit Abstand die teuerste: Das Doppel schlägt mit 32.000 Euro ins Kontor. Das ist unverschämt, unmoralisch, ungerechtfertigt und unmöglich? Bitte sehr. Tatsächlich ist es von wenig Sinn geprägt, solcherlei Vorbehalte an den Tag zu legen, in diesen Preisklassen muss kein ernsthafter Interessent lange für so eine Maschine sparen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Hersteller dabei in erster Linie eine asiatische Klientel im Auge hat, ist relativ hoch, trotzdem gehört das Gerät auch bei uns bekannt gemacht, weil es einfach Außergewöhnliches leistet. Tatsächlich kann das Erscheinen der Maschine nicht überraschen, wenn man sich mal ein wenig mit der Produkthistorie beschäftigt: Wir haben es mit einer ziemlich logischen Melange aus der Jubiläums- Hochpegelvorstufe „Anniversary Reference Preamplifier“ und der bisherigen Spitzenphonovorstufe „Reference Phono 2 SE“ zu tun.

Freilich mit einem deutlich geänderten Bedienkonzept: Bei Audio Research hat die Moderne in Gestalt eines Touchscreen-Monitors Einzug gehalten. Der ersetzt die bislang übliche Tasterreihe, bringt tatsächlich gegenüber der Reference Phono 2 SE keine zusätzlichen Funktionen. Okay, der Umstand, dass man Vorder- und Hintergrundfarbe des Displays an den persönlichen Geschmack und die Einrichtung anpassen kann, mag als Feature durchgehen, der Signalverstärkung selbst dient das aber eher nicht. Und so kann man bei der Reference Phono 10 wiederum zwei Tonabnehmer anschließen, die mit jeweils einem eigenen Parametersatz abgespeichert werden können. Dazu gehören die Abschlussimpedanz (50, 100, 200, 500, 1000 und 47000 Ohm, dazu ein frei wählbarer Wert), Entzerrung und Verstärkung. Bei der Entzerrerkurve gibt‘s die Wahl zwischen klassischer RIAA-Kurve, einer Decca- und einer Columbia-Entzerrung, beide für historische Aufnahmen von Interesse. Die Verstärkung ist zweifach zwischen 51 und 74 Dezibel umschaltbar. Das gilt für den symmetrischen Betriebsfall, bei asymmetrischem Anschluss sind‘s jeweils sechs Dezibel weniger. Das ist in beiden Fällen praxisgerecht. Richtige Taster gibt‘s nur noch fürs Einschalten und die Mute-Funktion.

Preis: um 32000 Euro

Audio Research Reference Phono 10


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Datum 22.11.2013, 10:12 Uhr