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Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Blue Amp Model Blue MK III


Blaue Eminenz

19975

Rolf Becker war schon immer so etwas wie die graue Eminenz unter den Entwicklern. Keiner der Superstars, die sich im Erfolg ihrer Produkte sonnen können, aber unter Insidern bekannt und beliebt wegen der exorbitanten Qualität seiner Phonovorstufen. Im Jahre 2020 soll sich das ändern

Also: Nicht das mit der Qualität wird sich ändern, sondern das mit dem Bekanntheitsgrad, denn niemand Geringeres als der bekannte Vertrieb Audio Trade aus Mülheim hat die Marke „Blue Amp“ unter seine Fittiche genommen und will dafür sorgen, dass die exquisiten Komponenten endlich das Maß an Aufmerksamkeit bekommen, das sie auch verdienen. Und das wäre nach über 20 Jahren als Geheimtipp auch an der Zeit, so lange baut nämlich Rolf Becker schon seine Phonovorstufen in Kleinserie. Immer schon ausschließlich Phonovorstufen und immer schon eine mehr als überschaubare Anzahl verschiedener Modelle: Inzwischen gibt es deren sage und schreibe drei verschiedene. Dazu kommt noch ein viertes Gerät, ein Netzteil, das die beiden kleineren Phonostufen noch einmal deutlich aufwertet. Die Kleinserienfertigung und die enorm hohen Qualitätsansprüche des Konstrukteurs an seine eigenen Kreationen haben natürlich auch eine „Schattenseite“ und das ist die altbekannte: Der Preis. Schon die kleinste der drei Phonostufen, das Modell „Blue“ kostet im mehrwertssteuerbegünstigten Jahr 2020 sportliche 3.100 Euro und ein bisschen, das Upgrade-Netzteil schlägt noch einmal mit dem selben Betrag zu Buche. Das ist definitiv nichts für Leute, die mit ihrer Anlage nicht nur hören, sondern auch angeben wollen: Für gut 6200 Euro gibt es hier zwei ziemlich unspektakuläre Aluminium-Kistchen, die klar auf die inneren Werte setzen. Die aber können sich sehen lassen, denn Rolf Becker hat in den zwei Jahrzehnten seine Hausaufgaben definitiv gemacht: Über 70 Dezibel Fremdspannungsabstand im MC-Betrieb bei Verzerrungswerten zwei Stellen hinter dem Komma sehen wir nicht allzu häufig. Keine Frage, der Mann ist durch und durch Techniker und beherrscht sein Kernfach souverän. Vielleicht ist es ja auch gerade der ursprüngliche Hintergrund Beckers als gelernter Medizintechniker, wo es ja auch um Präzision geht und kleinste Abweichungen bei der Funktion buchstäblich über Wohl und Wehe entscheiden. Zurück zum Blue Amp Model Blue, das uns hier in seiner dritten Generation zum Testen zur Verfügung gestellt wurde. Ein kleiner Tipp an dieser Stelle in Richtung der Besitzer älterer Geräte: Modelle der zweiten Generation können vom Hersteller auf den neuesten Stand gebracht werden – ein schöner Zug, wie wir finden, auch wenn es keine akute Notwendigkeit gibt, so etwas zu tun, waren doch auch schon die Vorgänger der aktuellen Gerätegeneration absolute Leckerbissen in Sachen Technik und Klang. Aber Sie wissen ja wie das ist, bei uns Hifi -Infizierten: Irgendwie will man ja schon immer das Allerbeste … Kann man haben, in Form des Modells 42, das in seiner ebenfalls dritten Version dann allerdings mit rund 15.000 Euro zu Buche schlägt. Kleiner Trost: Das Vierfach-Netzteil, das man bei den Modellen Blue und Surzur optional zukaufen kann, ist beim Topmodell schon dabei. Kommen wir zurück zu unserem Testmodell, das am Eingang symmetrisch angesteuert werden möchte. Das ist quellenseitig kein Problem, denn das Signal, das ein Tonabnehmer beim Abtasten der Rille ausgibt, ist grundsätzlich ein symmetrisches ohne Massebezug. Wenn die Verkabelung des Headshells und des Tonarms das so weitergibt, ist das alles kein Problem, ja, sogar recht nützlich, denn eine solche Leitung darf sogar ohne Schirmung mehrere Meter

Preis: um 3120 Euro

Blue Amp Model Blue MK III


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