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Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Canor TP306 VR+ - Seite 2 / 4


Einmal Röhre mit allem


Bei Canor geht es nicht um das allenthalben zu beobachtende Abheben in Preisgefilde weit jenseits aller Gehälter von Normalsterblichen, sondern um die liebevolle Verfeinerung eines kleinen Sortiments bezahlbarer Geräte. Röhrenverstärker von Canor haben wir sporadisch immer mal wieder getestet – angefangen von einem hübschen, aber noch etwas unausgegorenen Vollverstärker in den Anfangszeiten der LP bis hin zu den kleinen Schwestermodellen der großen Phonostufe, die sich heute in unseren Räumlichkeiten eingefunden hat. Den damals noch unter dem Namen Edgar geführten Röhrenverstärker würde man heute nicht mehr mit Canor in Verbindung bringen. Die barocke Formgebung mit vielen verchromten Flächen ist dem nüchtern-eleganten Stil aller aktuellen Geräte gewichen – die kleinen Skurrilitäten in der Bedienung einem klaren Konzept. Klanglich war das Gerät schon damals auf einem beachtlichen Niveau. Ohne es überprüft zu haben, behaupte ich jetzt mal ins Blaue hinein, dass sich auch da noch etwas getan hat. Einen großen Teil der Fertigungskapazität in der neu gebauten Canor-Fabrik nehmen dann auch OEM-Fertigungslinien für andere renommierte HiFi-Hersteller ein – eine bessere Visitenkarte gibt es wohl nicht. Aber nun ernsthaft zu unserem Testgerät, der größten von insgesamt drei verschiedenen Phonostufen aus dem Hause Canor.

Alle drei arbeiten mit Röhren in der MM-Sektion, alle MC-fähigen Geräte nutzen einen Lundahl-Übertrager für die Vorverstärkung der niedrigen MC-Ausgangsspannung. Wie oben schon erwähnt ist der TP306 VR+ im jetzt schon klassischen Canor- Design gehalten – das bedeutet eine von einem geschwungenen Acrylstreifen aufgelockerte Aluminium-Frontplatte, die wir in Mattschwarz geordert haben – die Alternative heißt Mattweiß. Der Rest des Chassis ist aus gefalztem Stahlblech, das an allen Stoßkanten noch gschweißt wurde – sollte für die Ewigkeit halten. Bis auf die Fronten sind alle Metallflächen pulverbeschichtet und zwar auf eine Art und Weise, die auch hier großes Vertrauen in die Stabilität der Oberflächen schafft. Für einen Phonovorverstärker ist das ein schon ziemlich massives Gehäuse, das in der Breite zu den großen Komponenten aus eigenem Hause passt. Der Blick ins Innere – und natürlich in die technischen Angaben des Herstellers – verrät uns, dass der TP306 VR+ ein vollständig in Röhrentechnik aufgebauter Phono- Vorverstärker ist. Sogar die Gleichrichtung der Anodenspannung wird mit einer EZ81- Röhre erledigt, während man für die Stabilisierung der Heizspannung offensichtlich doch Halbleiter eingesetzt hat. Die Siebung der Hochspannung ist mehrstufig ausgelegt und sieht ziemlich aufwendig aus.

Preis: um 2890 Euro

Canor TP306 VR+


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 24.06.2013, 14:31 Uhr