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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Canor TP306 VR+ - Seite 3 / 4


Einmal Röhre mit allem

Der Canor arbeitet ohne Gegenkopplung mit einer rein passiven RIAA-Entzerrung, die zweistufig ausgelegt ist – insgesamt vier 6SL7 übernehmen an dieser Stelle die Verstärkung. Zwei Doppeltrioden vom Typ 6922 sitzen in der Ausgangsstufe, die so ausreichend niederohmig für längere Kabelstrecken ist. Die eingesetzten Röhren werden beim Hersteller vor dem Einbau selektiert. Darauf kann man sich bei Geräten aus dem Haus Canor verlassen, hat man sich doch auch einen Namen mit den selbst gefertigten Röhrentestern gemacht, die inzwischen weltweit bei vielen wichtigen Herstellern eingesetzt werden. Gegenüber dem kleinen Phonoverstärker TP206 erlaubt der 306 durch seine deutlich aufwendigere Schaltung deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten an den angeschlossenen Tonabehmer. Das „+“-Modell signalisierte die gegenüber dem inzwischen nicht mehr gefertigten normalen TP306 die Verwendung hochwertiger Mundorf- Kondensatoren im Signalweg – schön, dass so etwas jetzt ganz selbstverständlich Standard geworden ist. Trotz des Aufwands verlieren sich die beiden getrennt aufgebauten Platinen für die Signalverstärkung und die Netzteilschaltung im Inneren des Gehäuses – prima, das reduziert ebenso effektiv Störungen wie die noch einmal extra schwingungsgedämpft montierten Platinen. Der TP306 VR+ ist in weiten Bereichen an den (die) angeschlossenen Tonabnehmer anpassbar.

So kann die Eingangskapazität für MM-Systeme in vier Stufen angepasst werden, wobei ich immer mit der niedrigsten Einstellung gearbeitet habe. Die Verstärkung beträgt 42 dB. Durch ein zweites Paar Cinch-Buchsen kann parallel zu einem MM auch ein MC-System eingesteckt werden – umgeschaltet wird über einen Kippschalter, der ebenso auf der Geräterückseite sitzt wie die „Mäuseklaviere“ für die Anpassungsmöglichkeiten. Somit sollte der Canor, wenn man häufiger Tonabnehmer tauscht, frei zugänglich stehen. Sehr erfreulich finde ich die umfangreichen Einstellungen für den MC-Zweig, dessen Verstärkung je nach gewähltem Übertragerabgriff 56, 62 oder 68 Dezibel beträgt und der somit für alle Fälle gerüstet ist. Praxisgerecht liegt die niedrigste Eingangsimpedanz bei der hohen Verstärkung bei 5 Ohm, während man bei der niedrig verstärkenden Stufe bis zu zwei Kiloohm einstellen kann – dem Spieltrieb sind also keine Grenzen gesetzt. Ein Wort noch zum gewählten Übertrager: Eine spürbare Klangbeeinflussung durch den Lundahl-Übertrager lässt sich nicht feststellen; auch unsere Messungen können einen sehr breiten nutzbaren Frequenzbereich attestieren. Die -3dB-Punkte für den MC-Betrieb liegen bei 25 Hz und 30 kHz – eine mehr als respektable Bandbreite.

Preis: um 2890 Euro

Canor TP306 VR+


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Autor Thomas Schmidt
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Datum 24.06.2013, 14:31 Uhr