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Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: EAT E-Glo - Seite 4 / 4


Runde Sache

Dem war nicht so, die EAT quittierte den Versuch mit einem deutlich zu engen, lust und leblosen Klangbild. Der Unterschied zu den benachbarten 150 Ohm war frappierend, hier war plötzlich alles da: Weite, Lockerheit und Leben. Solchermaßen motiviert, drehen wir weiter auf 300 Ohm – wieder nix: Der Sound gerät aus den Fugen, es tönt aufgebläht, also ob jemand den Loudness-Taster betätigt hätte. Schön, dass das Finden des korrekten Wertes so einfach war. Transparenz liefert das Gerät in Hülle und Fülle, das darf man von einer Maschine mit diesem Preisschild allerdings auch erwarten. In tonaler Hinsicht erlaubt sich der Hersteller durchaus Freiheitsgrade: Der „E-Glo“ klebt nicht sklavisch am Ideal der geraden Linie. Will sagen: Es klingt ein wenig dramatischer als die reine Lehre. Das muss kein Nachteil sein, wie das neue Springsteen-Album „High Hopes“ beweist: Bei „The Wall“ holt die EAT die Stimme traumhaft schön in die erste Reihe, sorgt im Präsenzbereich für ein bisschen Extra-Glanz und betont die Basslinie nicht übermäßig, aber ein wenig. Mir gefällt das ausgezeichnet, bewahrt es das Album doch vor dem Abdriften ins Mittelmaß. Jawohl, hier traut sich jemand, mit klassischen Rörenklischees zu spielen. Zug in den unteren Lagen hat das Gerät jede Menge.

Füttert man es mit dem Lyra Etna, rumort das Ganze unten herum derart heftig, dass ich mich hier und da versucht sehe, dem Treiben mit niedrigerer Abschlussimpedanz ein bisschen Einhalt zu gebieten. Das kostet aber auch von dem wunderbaren „Saft“, den die Kombi ansonsten zu liefern imstande ist. Ungebremst mit diesem Gespann Musik zu hören ist eine schweißtreibende Angelegenheit und kann nur in dynamischer Hinsicht hartgesottenen Naturen empfohlen werden. Für jeden anderen nicht ganz so farbstarken Abtaster ist die EAT ein uneingeschränkter Segen. Sie hübscht dort auf, wo andere Phonovorstufen die Finger davon lassen. Das ist nicht immer richtig, macht aber ungemein Laune und ich finde deutlich mehr Gelegenheiten, bei denen mir das gezielte Sounding besser gefällt als solche, wo ich Pragmatismus bevorzugen würde.

Fazit

Die trauen sich was, die Tschechen, wofür Ihnen Dank gebührt: Die EAT-Phonovorstufe hat Saft, wo andere kneifen. Sie schmeichelt ein bisschen und hilft praktisch der gesamten Popmusik klanglich auf die Sprünge – ich find’s großartig.

Preis: um 6500 Euro

EAT E-Glo


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Audio Reference, Hamburg 
Telefon / E-Mail 040 53320359 
Internet www.audio-reference.de 
Garantie (in Jahren)
B x H x T (in mm)
Verstärker 435/90/270 
Netzteil 435/85/280 
Gewicht (in Kg) 5,1 / 6,5 
Unterm Strich... » Die trauen sich was, die Tschechen, wofür Ihnen Dank gebührt: Die EAT-Phonovorstufe hat Saft, wo andere kneifen. Sie schmeichelt ein bisschen und hilft praktisch der gesamten Popmusik klanglich auf die Sprünge – ich find’s großartig. 
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Datum 05.07.2014, 09:21 Uhr