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Kategorie: Phono Vorstufen, D/A-Wandler, Endstufen, Hifi sonstiges

Systemtest: Manunta Nash, Manunta Young MK III, Manunta Crosby, Manunta Van Der Graaf MK II - Seite 3 / 4


Steven …?

uuml;ck der ganzen „Rockstar“-Serie gedacht, bei uns hier spielt der Digitalspezialist „Young MK III“ jedoch nicht die erste Geige. Gleichwohl wollen wir seine Fähigkeiten abseits von Quellenwahl und Lautstärkeregelung nicht unerwähnt lassen. Für die Freunde digitaler Quellen stellt er Digitaleingänge in allen denkbaren Formaten bereit, er beherrscht die Verarbeitung sowohl von PCM- als auch von DSD-Material, MQA kann er auch. Und Bluetooth, wie oben schon erwähnt. Das Bedienkonzept ist ähnlich wie das beim Nash, die Elemente sind die gleichen. Allerdings gibt‘s hier noch eine ganze Reihe Menüpunkte mehr – das dürfen Sie sich in Ruhe zu Gemüte führen, an dieser Stelle soll‘s dazu reichen. Der Young MK III kann, wie auch der Nash, mit einer hochwertigeren Stromversorgung betrieben werden. Und ich rate auf alle Fälle zur Investition in das Gerät namens „Van Der Graaf MK II“. Der Klanggewinn ist in beiden Fällen so groß, dass er die Investition locker rechtfertigt. Der dynamische Zugewinn ist absolut erstaunlich, auch klingt‘s mit dem externen Generator deutlich geschmeidiger. Tatsächlich würde ich dem Hersteller raten, bei der Qualität seiner serienmäßigen Netzteile ein wenig nachzulegen, denn offensichtlich bleibt hier einiges auf der Strecke. Das Gerät stellt je zweimal zwei Ausgänge bereit: entweder eine zwischen 9 und 15 Volt umschaltbare Einzelspannung oder, über vierpolige XLR-Buchsen, eine Doppelspannung für analoge Signalverarbeitung (Sie dürfen raten, welches Gerät der Abnehmer dafür ist) und einmal fünf Volt für Digitales. Alle Ausgänge lassen sich per Taster an der Front einzeln schalten, die Systemfernbedienung ist so schlau, dass sie die jeweiligen Netzteilausgänge zusammen mit den entsprechenden Geräten schalten kann. Auch hier haben wir reingeguckt: Die Rohversorgung leistet einmal nicht der obligatorische dicke Trafo, sondern ein Schaltnetzteil der edleren Art. Die Aufbereitung 

dessen Ausgangsmaterials besorgen dann diskret aufgebaute Regler. Der hier getriebene Aufwand ist nicht ohne, er erklärt sowohl die erheblichen klanglichen Verbesserungen durch das Netzteil als auch den strammen Verkaufspreis. Für den gestandenen Highender ist der Umgang mit dem Manunta-Türmchen eine ziemlich ungewohnte Sache, an den Komfort muss man sich erst einmal gewöhnen. Ich hab auch gleich das Lyra Atlas hinten an den Nash geklemmt und war ob des einfachen Setups ziemlich angetan. Den korrekten Abschlusswiderstand kann man durch Drehen am entsprechenden Poti unproblematisch dank unmittelbarer akustischer Rückmeldung erhören, das dauert nur ein paar Sekunden. Ähnliches gilt für die Verstärkung: Wenn vorher irgendeine Digitalquelle in Zimmerlautstärke spielte, dann muss man nur noch hinten am Verstärkungsknopf drehen, bis es bei Phono ähnlich laut tönt. Fertig. Schon fast langweilig simpel und weit entfernt von den fast kultischen Handlungen, die man sonst zu tun pflegt, bis die Abtasteranpassung sitzt. Den ersten klanglichen Eindruck durfte das unverschämt gut produzierte Flötenrock- Album „Reap the Storm“ der Dresdener Band Wucan liefern. Und dieser Eindruck saß. Sängerin Francis Tobolski schreit so schön ungehemmt, wie nur sie es kann, die Rhythmusabteilung liefert einen absolut überzeugend knallenden und wuchtigen Unterbau.

Preis: um 1545 Euro

Manunta Nash


-

Preis: um 1190 Euro

Manunta Young MK III


11/2018 - Holger Barske

Preis: um 1065 Euro

Manunta Crosby


11/2018 - Holger Barske

Preis: um 775 Euro

Manunta Van Der Graaf MK II


11/2018 - Holger Barske

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Autor Holger Barske
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Datum 01.11.2018, 10:01 Uhr
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