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Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Monk-Audio phono preamplifier - Seite 2 / 4


Der schwarze Abt

Gegenspieler



Phonovorstufen:


Burmester 100
Trigon Advance
MalValve preamp three phono


„Man müsste eigentlich mal …“ Mit diesem Halbsatz beginnt die Entwicklung ganz vieler Geräte. Im Falle von Michael Bentrup wird es nicht viel anders gewesen sein. Das Resultalt dessen, was er eigentlich mal hätte tun müssen, ist allerdings ein ziemlich ungewöhnliches. Folgten der Absichtsbekundung doch gleich eine Firmengründung und die Entwicklung des bis dato einzigen Produktes von Monk- Audio: einer Phonovorstufe mit der eher pragmatischen Typenbezeichnung „phono preamplifier“. Das Gerät kostet 1.400 Euro und sorgt am Markt derzeit für Furore – klar, dass wir wissen wollten, woran das denn liegen mag. Ein Teil der Frage beantwortet die unmittelbare Anschauung: Das Gerät ist ein veritables Ausstattungswunder – eine Phonovorstufe mit sieben Drehschaltern auf der Front gibt’s so oft nicht. Der Monk hat drei Eingänge zu bieten, zwischen denen wählt der Schalter oben links. Daneben gibt’s einen Schalter (zweistufig) für die Betriebsverstärkung. Der ist im Zusammenhang mit dem MM-/MC-Umschalter zu sehen, so dass insgesamt vier verschiedene Verstärkungen zwischen 40 und 67 Dezibel möglich sind. Der MC-Betrieb wird beim Monk mit eigens für dieses Gerät angefertigten Übertragern realisiert. Sind diese aktiviert, haben die nächsten beiden Drehschalter Pause: Sie schalten die Eingangsimpedanz und -kapazität in jeweils sechs Stufen um.

MM-Fans werden sich über die Möglichkeit, mit Impedanzen zwischen 15 und 220 Kiloohm spielen zu können, sicherlich freuen, ist man hier doch üblicherweise auf den Standardwert von 47 Kiloohm fixiert. Kapazitäten lassen sich zwischen 47 und 820 Picofarad einstellen, das ist absolut praxisgerecht. Michael Brentrup hat bei der Entwicklung dieses Gerätes reichlich Studioluft geschnuppert, das merkt man an einer ganzen Reihe von Dingen. Zum Beispiel am Vorhandensein eines komfortablen Monoschalters, der nicht nur zwischen Mono und Stereo umschalten kann, sondern auch wahlweise das linke oder rechte Signal auf beide Kanäle verteilen kann. Die Bedienungsanleitung argumentiert diesen Schalter übrigens sehr treffend: Bei der Wiedergabe von Monoplatten mit einem Stereo-Setup ist nur das Nutzsignal wirklich monophon, Rauschen und Störungen sind auf beiden Kanälen unterschiedlich verteilt; das schafft eine Art künstlichen Räumlichkeitseindruck. Mit der Mono- Schalterstellung verschwindet dieser, und ein Teil der Störungen kreuzt sich zudem aus – das Rauschen wird leiser. Zeigen Sie mir das mal an irgendeiner anderen Phonovorstufe aus klassischen HiFi-Gefilden. Die ganz große Überraschung jedoch bildet der letzte der sieben Drehschalter: fünf umschaltbare Entzerrerkurven, um auch alte Schallplatten aus Zeiten vor der Allgemeingültigkeit der RIAA-Norm korrekt entzerrt wiedergeben zu können.

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Preis: um 1400 Euro

Monk-Audio phono preamplifier


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 14.06.2011, 11:58 Uhr
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