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Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Monk-Audio phono preamplifier - Seite 4 / 4


Der schwarze Abt

Wir schrauben zu und sind beruhigt – das ist technisch robust gemacht, die knappe Verstärkerschaltung hat sogar richtig Charme. In der Praxis bestätigte sich eine Sorge nicht, die ich im Vorfeld durchaus hatte: Das Umschalten der vielfältigen Betriebsmodi geht ohne größere Störungen von sich, es knackt nur in seltenen Fällen nennenswert in den Lautsprechern. Trotzdem ist es eine gute Idee, vor dem Umschalten die Lautstärke herunter zu drehen. Auf dem Teller liegt Neil Youngs fantastisches Massey-Hall-Konzert von 1971, im SME steckt das neue Benz ACE SL. Die Kombi passt wie die Faust aufs Auge. Sie stellt Neil Youngs Stimme glockenklar und fest umrissen in den Raum, die Akustikgitarre flüssig und detailliert daneben. Der Monk erlaubt sich dabei kaum eine Meinung in tonaler Hinsicht, er spielt sehr schnell, flüssig und auf den Punkt. Kari Bremnes‘ letztes Album „Ly“ bestätigt den Eindruck: Die Norwegerin klingt frei, frisch und entspannt, die Instrumentierung kräftig, exzellent von der Gesangsstimme separiert und mit ordentlich Schub aus den tiefen Regionen. Der Monk vermeidet es, dem Geschehen eine künstliche Aura anzudichten. Er sieht genau hin, betont die Eigenarten des musikalischen Geschehens, hat aber nichts, was sich als roter Faden durch die Wiedergabe zieht. Letztlich dürfte es das sein, was man allgemein mit „Neutralität“ bezeichnet.

Klar, wenn man’s drauf anlegt, geht noch mehr: Der Burmester 100 langt noch etwas zügelloser hin, spielt vor noch ruhigerem Hintergrund und lässt uns den einen oder anderen Ausschwingvorgang noch etwas länger verfolgen – aber hier reden wir auch von komplett anderen Dimensionen in Sachen Preis und Aufwand. Der Monk jedenfalls hat sich seine Aufmerksamkeit redlich verdient. Eine so gut klingende und mit einem so prallen Ausstattungspaket gesegnete Vorstufe wird sich zu diesem Preis schwerlich andernorts finden lassen. Mir ganz persönlich machen die drei umschaltbaren Eingänge außerordentlich viel Freude, denn das ist genau das, was der gemeine Tester so braucht.

Fazit

Kein Glücksgriff, sondern ein wohldurchdachtes und mit Augenmaß realisiertes Konzept zu einem überaus fairen Preis. Das Ausstattungswunder von Monk-Audio klingt außerdem kräftig, schnell und flüssig – große Klasse.
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Preis: um 1400 Euro

Monk-Audio phono preamplifier


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Monk-Audio, Friedrichsdorf 
Telefon / E-Mail 0151 50769005 
Internet www.monk-audio.de 
Garantie (in Jahren)
Abmessungen (B x H x T in mm) 220/80/300 
Gewicht (in Kg)
Ausführungen: Stahlblech/Acryl schwarz, andere auf Anfrage 
Unterm Strich... » Kein Glücksgriff, sondern ein wohldurchdachtes und mit Augenmaß realisiertes Konzept zu einem überaus fairen Preis. Das Ausstattungswunder von Monk-Audio klingt außerdem kräftig, schnell und flüssig – große Klasse. 
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Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
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Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 14.06.2011, 11:58 Uhr
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