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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Phono Vorstufen

Einzeltest: Vitus Audio MP-P201 - Seite 3 / 5


Teilchenbeschleuniger

um Verkaufspreis des Gerätes in Relation setzen; das ließe eine ganze Reihe von kostentreibenden Faktoren außer Acht und könnte ohnehin nur zu einem falschen Eindruck führen. Gehen wir’s also locker an und betrachten die beiden Quader einmal näher. Alle Vitus- Geräte – von den dicken Endstufen abgesehen – stecken in überaus massiven Gehäusen mit näherungsweise quadratischer Grundfläche und identischen Abmessungen. Im Falle der „Masterpiece“-Serie sind’s derer zwei, weil Hans Ole hier – man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusehen, dass das bei den folgenden Komponenten der Serie auch so sein wird – die Stromversorgung auslagert. Das addiert sich in unserem Falle zu einem geschätzten Zentner Phonovorstufe, die man übrigens nicht, wie sonst bei externen Netzteilen üblich, weit auseinanderstellen soll, denn das geht gar nicht: Die kurzen, selbstverständlich kanalweise getrennten Verbindungsleitungen erlauben nur eine Aufestellung mehr oder weniger direkt übereinander. Machen Sie sich schon mal Gedanken über die Stabilität Ihres Racks. Für das erkleckliche Gewicht ist zum Gutteil das Strickmuster der Gehäuse verantwortlich: Es ist aus daumendicken Aluminiumplatten verschraubt. Schnörkellos, schlicht, ohne wilde Auswüchse – das sieht ziemlich schnieke aus, das Ganze. Und wie bei allen scheinbar trivialen Dingen steckt auch hier der Teufel im Detail: Gerade die Metallverarbeitung der Vitus-Geräte ist reichlich aufwendig; der Ausschuss gerade bei den silberfarben eloxierten Platten ist immens, außerdem scheint es ungeheuer schwierig zu sein, die Oberflächen so zu behandeln, dass sie bei Lichteinfall aus unterschiedlichen Winkeln immer gleich aussehen. Das mag bei einem 400-Euro-Vollverstärker noch nicht so wichtig sein, bei einer solchen Maschine wie hier ist so etwas Pflicht. Genauso wie ein gewisses Maß von Komfort. Während es bei fast jeder anderen Phonovorstufe akzeptabel wäre, das Gerät zur Tonabnehmeranpassung zu öffnen oder sich zumindest einer Schalterbatterie an der Rückseite zu widmen – hier nicht. Hier gibt’s sowohl am Netzteil als auch am Gerät selbst Taster und Displays. Und eine Fernbedienung. Will sagen: Die selbstredend vollsymmetrisch aufgebaute Maschine ist vom Sessel aus parametrierbar. Da sie über zwei Eingänge verfügt, kann man logischerweise jedem Buchsenpaar (einmal XLR, einmal Cinch) einen eigenen Parametersatz zuweisen, bestehend aus Verstärkung und Tonabnehmer-Abschluss-impedanz. Beide sind so fein einstellbar, dass es praktisch keinen Tonabnehmer geben dürfte, der sich hier nicht anpassen lässt. Die entsprechenden Informationen werden per dezent orangem Klartext-Display angezeigt, allerdings nicht lange: Vorsichtshalber wird die Anzeige des Verstärkerteils kurz nach der Anwahl einer neuen Einstellung konsequent abgeschaltet, so dass von hier keinerlei Störsignale zu erwarten sind. Eine kleine Einschränkung gibt’s für die Wahl der Tonabnehmer-Abschlussimpedanz: Nicht alle denkbaren Werte waren am Stück im Schaltungskonzept unterzubringen, so dass man bei Bedarf zwei kleine Steckmodule mit SMD-Widerständen tauschen und das dem Gerät mitteilen muss – sonst erkennt es die geänderte Situation nicht. Ich bin mir aber ganz sicher, dass Ihr Händler das bei Bedarf mit Freuden für Sie übernimmt, und das ziemlich zügig. Ein Blick ins Netzteil offenbart in etwa den Aufwand, den man beim Anspruch des Gerätes erwarten darf. Drei Transformatoren kümmern sich um die Bereitstellung der Betriebswechselspannungen; einer bedient nur Logik und Relais, also das ganze „Digitalgedöns“. Die beiden anderen sonderangefertigten Type
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Vitus Audio MP-P201


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 03.03.2010, 12:18 Uhr
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