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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Acoustic Masterpiece T-01 - Seite 2 / 5


Japanese Statement


Japan ist ja doch irgendwie das Paradies auf Erden für die Liebhaber ganz klassischer HiFi-Komponenten. Nirgendwo sonst werden noch Vollverstärker gebaut, die so aussehen, als wären sie in den 80er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts entworfen worden. Nirgendwo sonst bieten auch moderne Großserienhersteller noch so viele analoge Nischenprodukte an. Und nirgendwo sonst wird so viel mit Hörnern, Röhrenverstärkern und Plattenspielern Musik gehört wie in Japan. Und dennoch: Aktuell gibt es dort zwar eine nennenswerte Anzahl von Elektronik- und Tonabnehmerherstellern, aber gar nicht mal so viele Erbauer von Plattenspielern. Was uns zu unserem Testgerät bringt, dem Acoustic Masterpiece T-01. Wenn Ihnen dieser Name nichts sagt, grämen Sie sich nicht. Bei Acoustic Masterpiece oder A+M Limited handelt es sich um nichts weniger als eine Nebenfirma von Airtight, die unter dieser Marke „Einsteigermodelle“ fertigen. Es gab und gibt da eine Handvoll hübscher Röhrenverstärker, die natürlich weder preislich noch qualitativ irgendetwas mit Einstiegsmodellen zu tun haben, aber auf der anderen Seite noch weit diesseits der großen Elektronik von Air Tight liegen. Und jetzt also auch der T-01, ein Laufwerk für 5.500 Euro, ein geduckt auf dem Rack kauernder schwarzer Schönling, flach, breit, zweiteilig und mit Platz für zwei Tonarme, wie es sich gehört.

Trotz der geringen Bauhöhe, für die zu einem nicht unbedeutenden Teil die Füße verantwortlich zeichnen, bringt der Masterpiece ordentlich Masse mit – die Zarge besteht nämlich einfach aus einem massiven Stück Aluminium. Die eben erwähnten Füße sind für die Entkopplung des Laufwerks von der Basis verantwortlich. Diesen Job erledigen sie auf zweierlei Art: Gut zu sehen – wenn man sich die Mühe macht, den T-01 anzuheben, um einen Blick unter die Zarge zu werfen – sind die weichen Kugeln, auf denen der Acoustic Masterpiece steht. Damit jedoch nicht genug: Innerhalb der Füße gibt es noch eine zweite, magnetische Entkoppelung. Das bedeutet, dass der Plattenspieler quasi schwebt – die Füße bieten nur noch seitliche Führung. Die gleiche Konstruktion trägt auch die Motoreinheit auf der Unterseite, nur verwendet der Hersteller hier ein anderes Material für die Dämpfungskugeln und keine Magnetlager – klar, beim Motor ist die Masse für dieselbe Anzahl von Füßen ja deutlich kleiner, und außerdem ist es sinnvoll, dem Masse-Feder-System dieser Komponente eine andere Resonanzfrequenz zu geben als dem Laufwerk. Ansonsten ist die „Motordose“ genau so flach wie der Rest des T-01 – in einem eckigen Erker, der in eine entsprechende Aussparung in der Plattenspielerzarge rückt, sitzt der Synchronmotor.

Preis: um 5500 Euro

Acoustic Masterpiece T-01


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 02.07.2013, 09:59 Uhr