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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: EAT Forte / Ikeda IT 407 - Seite 3 / 3


Size matters

Und so gibt‘s einen wunderschönen, dick hochglanzverchromten Ikeda IT 407, der ob seines überaus soliden Äußeren zu diesem Laufwerk passt wie kaum ein zweiter denkbarer Arm. Osamu Ikeda ist einer der legendären alten Herren, die in Japan die analoge Tradition aufrechterhalten; ihn zu einer Spezialversion seines Zwölfzöllers zu überreden, kann keine leichte Aufgabe gewesen sein. Dieser kardanisch gelagerte Arm ist so „lecker“, dass wir 33 Gramm effektive Masse und die damit einhergehenden Restriktionen bei der Tonabnehmerwahl gerne in Kauf nehmen, und so musste denn auch ein recht steifer Vertreter der Gattung unters Headshell: Das MFSL C3.5 basiert auf einem Miyabi Standard - das passt. Und wie. Ich könnte Ihnen jetzt erzählen, dass es ein durchaus lohnenswertes Experiment ist, Forte und Ikeda mit einem guten alten Denon DL-103 zu Leibe zu rücken; das schiebt zwar mächtig, reizt die Fähigkeiten dieses Duos aber nicht wirklich aus. Erst mit dem MFSL wird so richtig deutlich, was den EAT auszeichnet: Bass. Unglaublich energiereiche, staubtrockene, perfekt durchgezeichnete und feinst ausdifferenzierte tiefe Töne.

Ob das in diesem Umfang noch im Toleranzbereich von „echt“ liegt, ist Geschmackssache, ich jedenfalls find‘s sensationell, und gerade bei etwas anspruchsvollerem Material wie meiner heiß geliebten Karajan- Aida sorgt dieses Fundament für eine Authentizität, die meiner Meinung nach zwingend dazugehört. Hier macht sich auch die zweite ohrenfällige Fähigkeit des EAT bemerkbar: Er staffelt extrem weit und stellt Interpreten exzellent ortbar in den Raum, auch das macht ihn gerade für Großorchestrales geeignet. Das ist keine sanfte, einschmeichelnde und entrückte Gangart - diese Kombi spielt erdig, direkt, aber dafür auch auf den Punkt. Und definitiv lässt sie das Kohlefaser-Miyabi in den schönsten Klangfarben strahlen - so hörbar richtig habe ich diesen Abtaster sehr selten beheimatet erlebt.

Fazit

Ganz zweifellos einer der perfektesten Basskünstler überhaupt: schnell, präzise, trocken, durchhörbar - große Klasse. Das ist ein Plattenspieler, der von vorne bis hinten konsequent konzipiert und umgesetzt wurde, eigentlich gibt‘s hier nichts mehr zu verbessern.

Preis: um 13900 Euro

EAT Forte / Ikeda IT 407


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Autor Holger Barske
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Datum 08.11.2009, 13:53 Uhr