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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Kuzma Stabi M - Seite 2 / 5


M wie Maximum


Noch ist die Anzahl der Unternehmen aus dem Osten Europas, die es im hochwertigen Audiosegment so richtig geschafft haben, verhältnismäßig klein. Das wird auf die Dauer sicherlich nicht so bleiben, wie einige Newcomer in den letzten Jahren bewiesen haben – ich erinnere zum Beispiel an die großartigen Tonarme des in Litauen beheimateten Herstellers Reed –, aber eine fixe Größe in Sachen Nr_3-2013 Analogtechnik gibt‘s schon seit gut 30 Jahren: Kuzma. Seit 1982 fertigt der in Slowenien beheimatete Mechanikprofi Franc Kuzma analoge Preziosen mit einer Qualität und Eigenständigkeit, die ihresgleichen suchen. Sicherlich keine ausgeprägten Designerstücke, technisch aber grundsätzlich am Limit dessen, was machbar ist. Kuzma-Produkte sind weit davon entfernt, den etwas rustikalen Charme zu besitzen, den Erzeugnisse dieser Provenienz gerne mal mitbringen: Kuzma fertigt auf topmodernen Maschinen technische und optische Perfektion. Punkt. Würden wir nicht in Deutschland wohnen, könnten wir uns an zwei Videos bei Youtube erfreuen, die eindrucksvoll demonstrieren, wie kompromisslos Kuzma arbeitet und welche Mengen von Metall dort zerspant werden. Allerdings haben unsere lieben Freunde von der GEMA wieder einmal dafür gesorgt, dass wir‘s nicht mehr gucken dürfen. Der neueste Streich von Franc Kuzma ist ein Plattenspieler namens „Stabi M“.

Und so unspektakulär die Typenbezeichnung anmutet, so konventionell wirkt auch die Formensprache des Gerätes – zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist die Maschine erst einmal riesig: 60 Zentimeter breit, derer 50 tief und mit Haube fast 30 hoch – das ist ein Wort. Dazu passend: das Gewicht. 60 Kilogramm sind Regionen, in denen sonst nur „Bohrinseln“ der heftigeren Art spielen. Nicht aber rechteckige Subchassisspieler, auf denen nur ein Tonarm montiert werden kann und die über eine Abdeckhaube verfügen. Jawohl: Die gehört beim Stabi M zum Lieferumfang. Und dürfte für den Preis von 15.000 Euro nur zum recht geringen Teil verantwortlich sein, zu dem sich noch ein Tonarm addiert: Standesgemäß bekamen wir zu unserem Testgerät einen Kuzma „4point“. Dieses Leckerchen war 2011 schon einmal zu Gast beim Kollegen Schmidt und kostet derzeit 5.000 Euro. Beginnen wir ruhig mit der Haube, denn sie offenbart eindrucksvoll, dass Franc Kuzma auch bei seinem neuen Laufwerk über jedes Detail nachgedacht hat. Hauben gelten als luftschallempfindliche Klangverhinderer, und das meistens zu Recht. Die Haube des Stabi M hingegen ist ein anderes Kaliber.

Preis: um 15000 Euro

Kuzma Stabi M


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Holger Barske
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Datum 13.05.2013, 10:41 Uhr